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Bombus lapidarius (Linnæus, 1758) -- Steinhummel} Bombus lapidarius -  4. Fund (Weibchen)
Bombus lapidarius - 4. Fund (Weibchen)



 

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Schlüsselwörter:

Odonata, Coenagrionidae, Libellen, Schlanklibellen, Ischnura, elegans, Vander, Linden, 1820, Große, Pechlibelle, Deutschland, Elz, Weibchen

 

Ischnura elegans - 9. Fund (Weibchen)

 
Daten Ischnura elegans - 9. Fund (Weibchen)

 

Ischnura elegans -  9. Fund (Weibchen)
Ischnura elegans -  9. Fund (Weibchen)
Ischnura elegans -  9. Fund (Weibchen)
Ischnura elegans -  9. Fund (Weibchen)

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

Am Ufer eines Teiches am „Hassler Bach“ westlich von Elz.

(171 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

01.06.2014

 

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Ischnura elegans - 9. Fund (Weibchen)   

Die Groe Pechlibelle (Ischnura elegans) ist eine Kleinlibellenart, deren deutscher Name auf die pechschwarze Frbung des Hinterleibes zurckgeht. Von den zehn Hinterleibsegmenten hat lediglich das achte eine vollstndige leuchtend blaue Frbung, welche hufig auch als ?Schlusslicht? bezeichnet wird. Die Groe Pechlibelle ist recht anspruchslos gegenber ihrem Lebensraum, kommt daher noch sehr hufig vor und ist nicht gefhrdet. In einigen Regionen ihres Verbreitungsgebietes wird die Groe Pechlibelle als die hufigste Libellenart angegeben.

Die Krperlnge betrgt gut 30 Millimeter, die Flgelspannweite 35 bis 40 Millimeter. Die Hinterleiber beider Geschlechter haben oberseits eine schwarze Frbung, wobei das achte Abdominalsegment mit seiner leuchtend blauen Frbung hervorsticht. Das siebente und neunte Hinterleibssegment sind nur unterseitig blau gefrbt, die Segmente 3 bis 6 unterseits gelblich. Von der selteneren Kleinen Pechlibelle (Ischnura pumilio) kann die Groe Pechlibelle anhand der Ausdehnung und genauen Lage des ?Schlusslichtes? unterschieden werden. Bei Mnnchen von Ischnura pumilio weist lediglich das hintere Drittel des achten, dafr aber auch das gesamte neunte Hinterleibssegment eine Blaufrbung auf.

Die Mnnchen der Groen Pechlibelle sind auch am Thorax und Kopf neben schwarzen Partien blau gefrbt, whrend bei den Weibchen diese Bereiche unterschiedliche Frbungen aufweisen knnen (siehe unten). Beide Geschlechter besitzen zweifarbige (innen schwarze, auen weie), spitz auslaufende Flgelmale.

Weibchen der Groen Pechlibelle treten in fnf verschiedenen, genetisch bedingten Farbmorphen auf, zwei davon bei Jungtieren und drei bei geschlechtsreifen Tieren. Aus der Jugendform violacea, die einen violetten oder grnen Thorax, eine schwarze Antehumeralbinde und ein blaues ?Schlusslicht? aufweist, entwickelt sich entweder die Altersform typica (wie die Mnnchen gefrbt) oder ? bei heterozygoten Individuen ? die Form infuscans mit olivgrnem Thorax und einem grnbraunen bis fast schwarzen achten Abdominalsegment. Junge Weibchen der Form rufescens besitzen einen lachsrosa bis orange gefrbten Thorax ohne Antehumeralstreifen und ein blaues achtes Abdominalsegment. Bei ihnen fhrt der innerhalb einer Woche auftretende morphologische Farbwechsel mit der Geschlechtsreife zur Form infuscans-obsoleta mit einem dann hellbraunen, rosa oder orangefarbenen Thorax und einem braunen, spter fast schwarzen ?Schlusslicht?.[1]

forma rufescens
? eine mgliche Jugendform der Weibchen

forma violacea
? die zweite Jugendform der Weibchen

forma infuscans-obsoleta
? eine von drei Altersformen der Weibchen (hervorgegangen aus der Jugendmorphe rufescens)

forma infuscans
? eine weitere Altersform der Weibchen (hervorgegangen aus der Jugendmorphe violacea)

forma typica
? die dritte, "mnnchenfarbene" Altersform der Weibchen (hervorgegangen aus der Jugendmorphe violacea)

Die Flugzeit der erwachsenen Tiere reicht von Anfang Mai bis Ende September. In manchen Regionen des Verbreitungsgebietes knnen auch schon Mitte April und noch Anfang Oktober adulte Tiere beobachtet werden. Letzteres ist aber meist nur der Fall, wenn innerhalb eines Jahres eine zweite Generation hervorgebracht wird. Die Weibchen legen ihre Eier stets ohne Beteiligung der Mnnchen in den Abendstunden an schwimmenden Pflanzenteilen ab. Unter Schlanklibellen ist es ungewhnlich, dass die Eiablage nicht im ?Tandem? erfolgt. Die Larvalentwicklung dauert in der Regel ein Jahr, kann aber unter gnstigen Lebensbedingungen noch innerhalb der Flugzeit abgeschlossen sein, so dass eine zweite Generation in einem Jahr auftreten kann. Im grten Teil des Verbreitungsgebietes ist das aber eher die Ausnahme. Manchmal kann auch eine zweijhrige Entwicklungszeit der Larven vorkommen.

(Quelle: Wikipedia  )

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