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Merops leschenaulti leschenaulti (Vieillot, 1817) -- Braunkopfspint} Merops leschenaulti leschenaulti -  2. Fund
Merops leschenaulti leschenaulti - 2. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Araneae, Theraphosidae, Webspinnen, Vogelspinnen, Brachypelma, smithi, F., O., P.-Cambridge, 1897, Mexikanische, Rotknie-Vogelspinne, Deutschland, Oberwiesenthal

 

Brachypelma smithi - 2. Fund

(Gefangenschaft)
Daten Brachypelma smithi - 2. Fund

 

Brachypelma smithi -  2. Fund
Brachypelma smithi -  2. Fund
   

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Sachsen)

Im „Meeresaquarium Oberwiesenthal“.

(956 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

23.12.2013

 

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Brachypelma smithi - 2. Fund   

Brachypelma smithi (Syn.: Brachypelma annitha), im Deutschen auch Mexikanische Rotknie-Vogelspinne oder auch nur Rotknie-Vogelspinne genannt, ist eine mexikanische Vogelspinnenart aus der Gattung Brachypelma. Sie wurde durch Frederick Octavius Pickard-Cambridge im Jahre 1897 erstbeschrieben. Sie wird hufig als Terrarientier gehalten.

Diese Vogelspinne kommt in Mexiko vor. Dort findet man sie in regengrnen Trockenwldern und Trockensavannen. Ihre Hhlen baut sie in Hngen oder unter Steinen. Ihr Verbreitungsgebiet liegt im Sd-Westen von Mexiko, am Fue der Sierra Madre del Sur (Bundesstaat Guerrero). Es gibt auch noch eine zweite Population, im nrdlicher gelegenen Bundesstaat Colima.[1]

Brachypelma smithi wurde in ihrem natrlichen Verbreitungsgebiet sehr hufig fr den Verkauf und Export gefangen. Aus diesem Grund wurde sie im Jahre 1985 in den Anhang II des Washingtoner Artenschutz-bereinkommens (WA) aufgenommen und war damit die erste Vogelspinnenart, die unter dieses Abkommen fiel. Durch die Aufnahme in das Washingtoner Artenschutzabkommen sind Exporte aus ihrem Herkunftsland Mexiko reguliert. Besitzer dieser Tiere bentigen einen Herkunftsnachweis. Heute sind smtliche Brachypelma-Arten geschtzt.

Brachypelma smithi kann bei einem Gewicht von ca. 15 Gramm etwa vier bis acht Zentimeter gro werden. Der Vorderkrper ist schwarz gefrbt und beige-farben umrandet. Die Beiklauen und die Beine sind ebenfalls schwarz. Das vierte Beinglied, vom Krper aus gesehen, das Knie, gab der Art ihren deutschen Namen, denn dieses ist orange-rot. Das vom Krper aus gesehen fnfte und sechste Beinglied (Schiene und Mittelfu) haben am unteren Rand einen orange-roten Ring. Der Hinterkrper ist schwarz, und hat ebenso wie die Beine lngere orange und rtliche Haare. Auf dem Hinterleib besitzt sie Brennhaare.

Sie hnelt den Exemplaren der heute als Synonym betrachteten ?Art? Brachypelma annitha. Im Gegensatz zu dieser sind bei Exemplaren von Brachypelma smithi Knie und die Beinringe vollstndig orange gefrbt. Bei Exemplaren von Brachypelma annitha dagegen gehen die orangen Farbringe nicht komplett um das ganze Bein.

Fhlt sich die Spinne angegriffen oder gereizt, streift sie mit den hinteren Laufbeinen die Brennhaare auf dem Hinterleib ab und schleudert sie dem Angreifer entgegen. Wird die Spinne weiterhin bedrngt, geht sie zuerst in die Imponierstellung mit gespreizten Beiklauen. Bei weiterer Belstigung beit sie zu. Die Brennhaare verursachen einen starken Juckreiz auf der Haut und Entzndungen der Schleimhute. Abgestreifte Brennhaare werden mit jeder Hutung ersetzt. Spinnen, die bereits Brennhaare abgestreift haben, sind an einer kahlen Stelle auf dem Hinterleib erkennbar. Wird diese Stelle sehr dunkel aufgrund der neu gebildeten Haut, steht die Spinne kurz vor einer Hutung.

Die Spinne ernhrt sich von allen Tieren, die sie berwltigen kann. Dies sind meistens kleine wirbellose Tiere. Zu ihrem natrlichen Futter gehren auch kleine Echsen und Kleinsuger (hauptschlich Nagetiere).

Nach der Reifehutung hat das Mnnchen noch etwa ein bis zwei Jahre zu leben. Das Mnnchen baut zuerst ein Spermanetz, damit es seine Bulben fllen kann. Danach geht es auf Brautschau. Beim Paarungsvorgang entleert das Mnnchen seine Bulben in die Spermathek des Weibchens. Einige Mnnchen werden nach der Paarung vom Weibchen gefressen. Nach erfolgreicher Paarung baut das Weibchen nach etwa vier bis zwlf Wochen in der Wohnrhre einen Kokon. Im Kokon befinden sich je nach Alter und Ernhrungszustand des Weibchens zwischen 300 und 1000 Eier. Die Zeitigungsdauer betrgt acht bis elf Wochen.

Es dauert je nach Nahrungsangebot etwa fnf bis zehn Jahre, bis die Jungtiere geschlechtsreif sind. Dabei durchlaufen sie etwa zehn Hutungen. Vorderleib, Beine, Taster und Beiklauen der Jungtiere sind hellbraun gefrbt. Der Hinterleib ist dunkelbraun bis schwarz. Ab etwa der dritten Hutung frben sich die Jungtiere langsam, mit jeder Hutung, zur Erwachsenenfrbung um. Auch die Jungspinnen besitzen bereits Brennhaare auf dem Hinterleib.

Die Erstbeschreibung erfolgte 1897 durch F. O. P.-Cambridge unter dem Namen Eurypelma smithi anhand zweier Weibchen aus Dos Arroyos in Guerrero. Er benannte das Tier nach H. H. Smith. Den heutigen Namen erhielt die Spinne 1903 durch Reginald Innes Pocock.

(Quelle: Wikipedia  )

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