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Estrilda melpoda (Vieillot, 1817) -- Orangebäckchen} Estrilda melpoda -  1. Fund
Estrilda melpoda - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Caenogastropoda, Muricidae, Schnecken, Stachelschnecken, Bolinus, Murex, brandaris, Linnæus, 1758, Herkuleskeule, Kroatien, Dalmatien, Slano

 

Bolinus brandaris - 5. Fund

 
Daten Bolinus brandaris - 5. Fund

 

Bolinus brandaris -  5. Fund
Bolinus brandaris -  5. Fund
Bolinus brandaris -  5. Fund
Bolinus brandaris -  5. Fund
Bolinus brandaris -  5. Fund
Bolinus brandaris -  5. Fund
   

Funddaten:

Gefunden in Kroatien (Dalmatien)

Im Flachwasserbereich des Hotels „Osmine“ in der Nähe von Slano.

(O m Höhe NN)

 

Größe:

39,0 x 31,5 x 60,6 mm

 

Funddatum:

Juni 2007

 

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Die Herkuleskeule oder das Brandhorn (Bolinus brandaris), wie einige verwandte Arten auch Purpurschnecke genannt, ist eine Schnecke aus der Familie der Stachelschnecken (Gattung Bolinus), die im Mittelmeer und im Indopazifik verbreitet ist. Sie ernhrt sich berwiegend von Mollusken und Rankenfukrebsen.

Das goldbraune bis graue Schneckenhaus von Bolinus brandaris hat einen bauchigen Krperumgang, ein wenig hervorstehendes Gewinde und einen langen Siphonalkanal. Es trgt mehrere Reihen gerader hohler Stacheln, oft auch nur Knoten, die den Wachstumsschben der Schnecke entsprechen. Bei ausgewachsenen Schnecken erreicht es eine Lnge von 6 bis 9 cm. Das Operculum ist hornig. Die Schnecke ist nicht grer als eine Weinbergschnecke, hat einen kleinen Kopf und kurze Fhler. Der Rssel ist etwa 2 cm lang.[1][2]

Die Herkuleskeule tritt im zentralen und westlichen Mittelmeer, der Adria sowie einigen Korallenriffen im Indischen Ozean und im Sdchinesischen Meer auf.

Die Herkuleskeule lebt auf Sand und Schlammboden vom seichten Wasser bis 200 m Tiefe.[3] Die Gre der Stacheln am Gehuse ist wesentlich vom Lebensraum der Schnecke bestimmt und nicht genetisch vorgegeben. So bilden Herkuleskeulen auf schlammigem Grund lange Stacheln aus, solche auf Sand oder Stein dagegen nur kurze. Offensichtlich helfen die Stacheln der Schnecke, im weichen Schlamm nicht zu versinken.[4]

Wie andere Stachelschnecken ist Bolinus brandaris getrenntgeschlechtlich. Das Mnnchen begattet das Weibchen mit seinem Penis. Meist kommen viele Weibchen zusammen, um gemeinsam eine groe Anzahl an Eikapseln abzulegen. Diese enthalten zahlreiche Eier, von denen ein Teil als Nhreier dient. Die Entwicklung der Veliger luft komplett in den Eikapseln ab. Aus diesen schlpfen fertige kleine Schnecken.[5]

Bolinus brandaris frisst Muscheln, Schnecken und Rankenfukrebse, mitunter auch Artgenossen. Daneben wird Aas gefressen.[6] Anders als andere Stachelschnecken bohrt die Herkuleskeule nicht, sondern bricht die Schale der Beute mit dem Gehuserand auf.

Zu den Feinden von Bolinus brandaris gehren ruberische Schnecken, darunter auch Stachelschnecken, die unter anderem die hohlen Stacheln anbohren und so an das Fleisch der Schnecke gelangen.

Bolinus brandaris, lange Zeit unter dem Originalnamen Murex brandaris von Linn bekannt, bildet ein milchiges Sekret, das zur Beutejagd, Verteidigung und zum Schutz der Eier gegen Mikroben dient. Die farblose Substanz wird an der Luft zunchst grn und spter purpurrot. Deswegen dient die Herkuleskeule dem Menschen seit dem Altertum als Purpurlieferant. Da die Substanz bei Strung von der lebenden Schnecke abgesondert wird, knnen lebende Tiere ?gemolken? und ins Wasser zurckgesetzt werden. Im Altertum wurden die Schnecken jedoch gettet, ihre Hypobranchialdrse mit der Farbsubstanz entfernt, zunchst drei Tage in Salz eingelegt, sodann in Urin gekocht und so eingedickt. Beim Trocknen musste Licht zugegen sein, damit die Farbreaktion stattfinden konnte.

Die Herkuleskeule wird in Frankreich, Italien, Spanien und Portugal gesammelt und gekocht.

(Quelle: Wikipedia  )

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