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Euomphalia strigella (Draparnaud, 1801) -- Große Laubschnecke} Euomphalia strigella  -  3. Fund
Euomphalia strigella - 3. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Diptera, Tipulidae, Zweiflügler, Schnaken, spec., Latreille, 1802, Deutschland, Oberselters

 

Tipulidae spec. - 1. Fund

 
Daten Tipulidae spec. - 1. Fund

 

Tipulidae spec. -  1. Fund
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Tipulidae spec. -  1. Fund
Tipulidae spec. -  1. Fund
 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

An einem Gebäude an der ICE-Trasse südwestlich von Oberselters.

(260 m Höhe NN)

 

Größe:

18 mm

 

Funddatum:

27.092013

 

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Tipulidae spec. - 1. Fund  
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Tipulidae spec. - 1. Fund   

Die Schnaken (Tipulidae) sind eine Familie in der Ordnung der Zweiflgler (Diptera). Innerhalb dieser werden sie normalerweise den Mcken (Nematocera) zugeordnet, obwohl ihre exakte Position im System bislang nicht geklrt ist. Eindeutig erscheint aber eine Zusammengehrigkeit der berfamilie Tipuloidea. Die brigen dorthin gehrigen Familien wurden traditionell als Unterfamilien der Schnaken betrachtet und erst spt abgetrennt.

Regional werden Schnaken auch als Bachmcken, Pferdemcken, Langbeinmcken, Schneider, Keilhacken, Mckenhengste, Hexen, Schuster, Schnegger, Slak, Schnok, Amel, Emel, Purks, Pock(s), Hemel, Frter, Sappen oder Kothammel bezeichnet.[1]

Bei einigen der Trivialnamen dieser Insekten handelt es sich offenbar um Verwechslungen mit den zu den Spinnentieren gehrenden Weberknechten, die regional ebenfalls als Schneider, Schuster, Tod oder Kanker bezeichnet werden. Auch die aus dem Englischen stammende Bezeichnung ?daddy long-legs? taucht zuweilen in der deutschen Bezeichnung fr Schnaken auf als ?Meister Langbein? oder ?Opa Langbein?. Dabei ist interessant, dass ?daddy long-legs? in Grobritannien meist Schnaken sind, in den Vereinigten Staaten Weberknechte und in Australien Groe Zitterspinnen. Mancherorts wird irrtmlicherweise auch der Begriff Siebenstecher auf Schnaken angewendet, obwohl dieser im Volksmund ursprnglich die ebenfalls nicht zum Stechen befhigten Libellen bezeichnet. Die Bezeichnung als Mckenhengste und hnliches hngt mit dem Irrglauben zusammen, es handle sich bei Schnaken um die Mnnchen der Stechmcken.

Weltweit sind etwa 4000 Arten der Schnaken bekannt, davon etwa 140 in Deutschland. Sie stellen die grten Vertreter der Mcken dar und knnen eine maximale Gre von fast 40 Millimeter Krperlnge und ber 50 Millimeter Flgelspannweite erreichen (Tipula maxima).

Die Schnaken besitzen trotz ihrer Gre einen sehr schlanken Krper und schmale Flgel. Der Krper ist meistens grau bis braun, bei einigen Gattungen auch gelb gezeichnet (Krhenschnaken (Nephrotoma)) oder schwarz-gelb beziehungsweise schwarz-rot (Kammschnaken (Ctenophora)).

Die Flgel sind sehr hufig schwarz gefleckt und sie werden in Ruhe meistens schrg nach hinten gehalten. Wie bei allen Zweiflglern sind die Hinterflgel zu Schwingklbchen (Halteren) umgewandelt. Bei einigen Arten sind auch die Vorderflgel verkmmert.

Auffllig sind die langen Beine, die hufig mit Sollbruchstellen versehen sind und entsprechend schnell abbrechen. Die Antennen sind bei den Arten verschieden ausgebildet und bestehen aus einer bei Unterfamilien oder Gattungen unterschiedlichen Anzahl von Antennengliedern.

Der Kopf ist nach vorn ausgezogen, wobei die Mundwerkzeuge sehr weich sind und nur zur Aufnahme von Flssigkeiten befhigen. Das Hinterende ist deutlich verdickt und trgt beim Mnnchen Zangen und beim Weibchen einen Eierleger (Ovipositor), gebildet aus den Hinterleibsanhngen (Cerci).

Besonders gegen Abend bilden die Schnaken hufig kleine Schwrme, die wahrscheinlich der Partnerfindung dienen. Dabei fliegen die verschiedenen Arten zu sehr unterschiedlichen Jahreszeiten. Die Kohlschnake (Tipula oleracea) etwa fliegt von April bis in den Juni und in einer zweiten Generation vom August bis in den Oktober.

Die Wiesenschnake (Tipula paludosa) fliegt nur im August und September und die Art Tipula czizeki tritt nur im Oktober und November auf. Wahrscheinlich stellt dieses unterschiedliche zeitliche Vorkommen einen Arttrennungsmechanismus dar, da eine Verpaarung der Kohlschnake mit Tipula czizeki zumindest im Labor mglich ist.

(Quelle: Wikipedia  )

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