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Olethreutes arcuella (Clerck, 1759) -- Prachtwickler} Olethreutes arcuella -  1. Fund
Olethreutes arcuella - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Hymenoptera, Apidae, Hautflügler, Echte, Bienen, Bombus, pascuorum, agrorum, Scopoli, 1763, Ackerhummel, Deutschland, Hessen, Herborn

 

Bombus pascuorum - 5. Fund

Artbestimmung ist nicht ganz sicher!
Daten Bombus pascuorum - 5. Fund

 

Bombus pascuorum -  5. Fund
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Bombus pascuorum -  5. Fund
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Bombus pascuorum -  5. Fund
Bombus pascuorum -  5. Fund

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

Auf einem Weg im „Vogel- und Naturschutztierpark Herborn“.

(287 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

31.08.2013

 

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Die Ackerhummel (Bombus pascuorum) ist eine Art der Hummeln (Bombus). Sie wird von der Feld-Kuckuckshummel (Psithyrus campestris) parasitiert.[1] Die Art ist hufig und nicht gefhrdet.[2]

Die Tiere erreichen eine Krperlnge von 15 bis 18 mm (Knigin), 9 bis 15 mm (Arbeiterin) bzw. 12 bis 14 mm (Drohn). Ihre Flgelspannweite betrgt 28 bis 32 mm (Knigin), 20 bis 28 mm (Arbeiterin) bzw. 24 bis 27 mm (Drohn). Ihr Thorax ist gelblich bis rtlichbraun gefrbt. Der Hinterleib ist vom ersten bis vierten Tergit in unterschiedlichem Ausma grauschwarz behaart,[3] wobei die Segmentzwischenrume hell behaart sind,[2] das fnfte und sechste Tergit sind gelblich bis rtlichbraun behaart. Die Art ist in ihrer Frbung variabel, es treten auch Exemplare mit rotbraunem oder grauschwarzem Thorax auf. Ihr Kopf ist mittellang, der Saugrssel ist lang und erreicht eine Lnge von 13 bis 15 mm (Knigin), 12 bis 13 mm (Arbeiterin) bzw. 10 bis 11 mm (Drohn). Die Art kann mit der Mooshummel (Bombus muscorum) und der Vernderlichen Hummel (Bombus humilis) verwechselt werden. Ersteren fehlen jedoch schwarze Haare am Thorax oder Flgelansatz, sie haben ein heller gefrbtes Schildchen (Scutellum) und sind lnger, dichter und gleichmig lang behaart.[3] Individuen der Ackerhummel mit reduzierter schwarzer Behaarung am Hinterleib sind nur schwer von der Vernderlichen Hummel zu unterscheiden.[1]

Die Art ist zwischen der Nordsee und den Alpen bis in eine Hhe von etwa 1700 Metern verbreitet und tritt hufig auf. Sie besiedelt als Ubiquist und anpassungsfhiger Kulturfolger eine groe Anzahl verschiedener Lebensrume, wie Wiesen, Weiden, Brachland, Grben und Bschungen, Straen-, Weg- und Feldrnder sowie Grten und Parks in urbanen Gebieten und auch Wlder und Waldrnder.[3]

Kniginnen treten von Anfang April bis Mitte Mai auf, Arbeiterinnen ab Ende April/Anfang Mai bis Mitte Oktober. Jungkniginnen und Drohnen findet man ab Mitte August bis Ende Oktober. Die Kniginnen erzeugen einen hohen bis mitteltiefen Summton.[3]

Die Knigin macht sich kurz nach der ersten Nektaraufnahme auf die Suche nach geeigneten Pltzen zum Nestbau. Dabei fliegt sie knapp ber der Vegetation beispielsweise an Waldrndern und untersucht Hohlrume wie Erdlcher oder Nischen unter Totholz und in Grasbscheln. Die Art ist sowohl Nestbauer als auch Nestbezieher, und das Nest kann sowohl oberirdisch als auch unterirdisch angelegt werden. Bevorzugt werden alte Musenester, aber auch Vogelnester oder Nistksten werden besiedelt. Auch in Stllen und Schuppen kann man Nester finden.[3][2]

Zunchst sammelt die Knigin Moos, Gras und hnliches und zerbeit es, um daraus eine kleine, hohle Kugel zu formen, deren Wnde teilweise mit Wachs verklebt und abgedichtet werden. Anschlieend wird aus braunem Wachs ein ungefhr fnf Millimeter groer Napf angefertigt, der mit Pollen gefllt wird. Auf dem Behlter werden 5 bis 15 Eier abgelegt und dieser anschlieend verschlossen. Ein weiterer etwa 20 Millimeter hoher Napf wird mit Nektar gefllt, der als eigene Nahrungsreserve fr Schlechtwettertage dient. Die Larven schlpfen nach drei bis fnf Tagen und ernhren sich vom Pollenvorrat. Die Knigin baut als Pocketmaker an den ersten Napf kleine Wachstaschen an, die ebenso mit Pollen gefllt und anschlieend verschlossen werden und in die sich die Larven von der Seite hineinfressen. Nach und nach entsteht durch den Anbau der Taschen eine blasige Konstruktion mit einem Durchmesser von etwa 20 Millimetern. Nach etwa einer Woche sind die bis dahin gesellig lebenden Larven ausgewachsen und spinnen sich getrennt in gelbliche, pergamentartige Kokons ein. Sie sind anfangs auen mit Wachs des Behlters bedeckt, dieses Wachs wird jedoch von der Knigin zum Bau weiterer Npfe verwendet. Nach ein bis zwei Wochen schlpfen die adulten Hummeln. Diese sind auf Grund der anfangs schlechten Versorgungslage verhltnismig klein, erreichen nur etwa die Hlfte der Krperlnge der Knigin und besitzen auch keine funktionsfhigen Eierstcke. Spter schlpfende Tiere sind deutlich grer. Diese Tiere bernehmen den weiteren Nestbau und die Brutpflege, wodurch sich die Knigin einzig der Eiproduktion widmet und das Nest nicht mehr verlsst. Ab August, selten auch schon vorher, schlpfen die ersten voll entwickelten Weibchen, gleichzeitig mit Drohnen. Drohnen, die als Larven alle aus unbefruchteten Eiern schlpfen, knnen sich auch aus Eiern entwickeln, die Arbeiterinnen abgelegt haben. Das Nest erreicht im August die maximale Populationsstrke von 60 bis zu 150 Individuen[3] und hat einen Durchmesser von bis zu 15 bis 20 Zentimetern. Bereits kurz nach dem Hhepunkt geht die Population stark zurck, bis die Knigin und mit ihr schlielich das gesamte Nest meist im September stirbt. Gelegentlich berdauern Vlker bis in den Oktober/November. Lediglich die zuletzt geschlpften Weibchen berleben und paaren sich mit Mnnchen. Sie begeben sich auf die Suche nach einem geschtzten Platz zur berwinterung und grnden schlielich als Jungkniginnen im Frhjahr einen neuen Staat.[2]

Zu den wichtigsten Trachtpflanzen dieser polylektischen Art zhlen: Taubnesseln, Schwarznesseln, Echtes Herzgespann, Drsiges Springkraut, Kohldistel, Wicken, Rot-Klee, Wei-Klee, Flockenblumen, Eisenhut, Disteln, Bunter Hohlzahn, Johannisbeeren und Obstbume.[3]

(Quelle: Wikipedia  )

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