beste Ansicht = 1280x1024 pix
Erweiterte Suche
 

Zufallsbild

Ophisops elegans (Ménétriés, 1832) -- Europäisches Schlangenauge} Ophisops elegans -  1. Fund
Ophisops elegans - 1. Fund



 

Impressum

ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ber mich...

 

E-Mail

Schlüsselwörter:

Odonata, Lestidae, Libellen, Teichjungfern, Lestes, sponsa, Hansemann, 1823, Gemeine, Binsenjungfer, Deutschland, Hetzdorf, Halsbrücke, Weibchen

 

Lestes cf. sponsa - 2. Fund (Weibchen)

(Artbestimmung ist nicht ganz sicher! Bitte um Mithilfe!)
Daten Lestes cf. sponsa - 2. Fund (Weibchen)

 

Lestes cf. sponsa -  2. Fund (Fundortfoto)
Lestes cf. sponsa -  2. Fund (Weibchen)
Lestes cf. sponsa -  2. Fund (Weibchen)
 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Sachsen)

An einem Teich in Hetzdorf „(Halsbrücke)“.

(320 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

11.08.2013

 

nach oben




Vorheriges Bild:
Lestes cf. sponsa - 2. Fund (Fundortfoto)  
Nächstes Bild:
Lestes cf. sponsa - 2. Fund (Weibchen)   

Die Gemeine Binsenjungfer (Lestes sponsa) ist eine Art aus der Familie der Teichjungfern (Lestidae). Wegen ihrer kologischen Anpassungsfhigkeit ? unter anderem einer geringeren Bindung an ephemere (zeitweilig austrocknende) Gewsser ? ist diese Kleinlibelle verbreiteter und kommt stetiger vor als andere Binsenjungfern.[1] Nur die Weidenjungfer (Lestes bzw. Chalcolestes viridis) gilt als noch hufigere Art der Familie Lestidae. Der wissenschaftliche Artname sponsa steht fr ?Braut, Verlobte? und bezieht sich darauf, dass die Eiablage in der Regel vom Weibchen und Mnnchen gemeinsam ? als Tandem ? durchgefhrt wird.[2]

Lestes sponsa wird 35 bis 39 Millimeter lang. Die Flgelspannweite betrgt circa 4 bis 4,5 Zentimeter. Mnnchen weisen einen dunkel-metallischen Grnton auf, whrend Weibchen eher kupfern erscheinen. Bei ausgefrbten Mnnchen sind Teile des unteren Thorax, die beiden ersten Hinterleibssegmente sowie das Abdomenende hellblau bereift. Die Gemeine Binsenjungfer kann leicht mit der etwas selteneren Glnzenden Binsenjungfer (Lestes dryas) verwechselt werden. Die Mnnchen unterscheiden sich aber durch gerade verlaufende untere (innere) Hinterleibsanhnge und ein komplett blau bereiftes zweites Abdominalsegment. Bei beiden Arten sind die Flgelmale ausgereifter Tiere schwarz gefrbt. Die Hinterseite des Kopfes ist einheitlich dunkel. Bei den Weibchen ragt der Ovipositor (Legeapparat) hinten nicht ber das 10. Abdominalsegment hinaus. In Ruhehaltung werden die Flgel aller Teichjungfern typischerweise nicht angelegt.

Das Areal dieser als eurosibirisches Faunenelement geltenden Spezies reicht von Nordspanien und Westeuropa bis nach Nordasien. In Finnland dringt sie bis zum Polarkreis vor. Im Westen und insbesondere im Sden Europas ist sie recht selten, in Mittel- und Nordeuropa dagegen hufig. Bevorzugte Lebensrume sind fischlose, verkrautete, besonnte Tmpel, Teiche, Grben und Moore. Zeitweiliges Trockenfallen von Teichen knnen die Eier der Gemeinen Binsenjungfer unbeschadet berstehen. Die Flugzeit beginnt im Mai und endet im Oktober, im August erreicht sie ihren Hhepunkt. Die Tiere sind sehr gesellig; oft tritt die Art auch syntop mit der Glnzenden Binsenjungfer auf. Eine Population kann aus mehreren hundert Individuen bestehen. Die Libellen jagen in Ufernhe kleine Insekten; in der aquatilen Larvenzeit stehen kleine Krebse und Insekten auf dem Speiseplan. Die Larven gelten als sehr gefrig und knnen bei hoher Bestandsdichte das Vorkommen anderer Kleinlibellen unterdrcken.[2]

Die Kopulation findet libellentypisch statt, indem Mnnchen und Weibchen sich aneinanderklammern und ein Paarungsrad bilden. Die Partner bleiben auch whrend der Eiablage zusammen. Das Weibchen ritzt mit seinem Legestachel einen Stngel oder ein Blatt einer Wasserpflanze an. Die Eier werden zu je zwei bis dreien in die Pflanze eingestochen. Die Ablage beginnt ber Wasser, dann tauchen die Tiere rckwrts immer weiter unter. Die Eier entwickeln sich im nchsten Frhjahr. Die Larven sind danach zuerst trge. Nach sechs bis acht Wochen sind sie ausgewachsen und steigen aus dem Wasser.

Imagines der Gemeinen Binsenjungfer knnen sich bis zu einer halben Stunde unter Wasser aufhalten. Die Larven knnen bei Gefahr ihre Kiemenblttchen an Sollbruchstellen abwerfen (Autotomie), diese regenerieren sich mit den nchsten Hutungen.[2]

Wegen erkennbar rcklufiger Bestnde wurde Lestes sponsa 2016 von der Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen und dem BUND in Deutschland zur Libelle des Jahres gekrt.[3]

(Quelle: Wikipedia  )

nach oben