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Cepaea nemoralis (Linnæus, 1758) -- Hain-Bänderschnecke, Hainschnirkelschnecke} Cepaea nemoralis -  4. Fund
Cepaea nemoralis - 4. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Anseriformes, Anatidae, Gänsevögel, Entenvögel, Aix, galericulata, Linnæus, 1758, Mandarinente, Deutschland, Hessen, Herborn, Männchen, Gefangenschaft

 

Aix galericulata - 2. Fund (Männchen)

(Gefangenschaft)
Daten Aix galericulata - 2. Fund (Männchen)

 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

Im „Vogel- und Naturschutztierpark Herborn“.

(280 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

31.08.2013

 

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Vorheriges Bild:
Aix galericulata - 1. Fund (Männchen)  

Die Mandarinente (Aix galericulata) ist eine ursprnglich in Ostasien beheimatete Vogelart aus der Familie der Entenvgel (Anatidae). Sie gehrt wie die Brautente zur Gattung Aix. In Europa gibt es vereinzelt verwilderte Parkpopulationen, die aus Gefangenschaftsflchtlingen entstanden sind.

Als Ziergeflgel ist diese Entenart seit Jahrhunderten sehr beliebt. In ihrem ursprnglichen Verbreitungsgebiet dagegen sind die Bestnde der Mandarinente rcklufig und gelten teils als gefhrdet. Aufgrund der weiten Verbreitung als Ziergeflgel wird der Bestand jedoch insgesamt als ungefhrdet eingestuft.[1]

Die Mandarinente gehrt zu den ?Glanzenten?, deren Name vom metallischen Glanz ihres Gefieders stammt. Sie zhlt zu den mittelgroen Enten und erreicht eine Krperlnge zwischen 41 und 51 Zentimeter. Die Mnnchen wiegen zwischen 571 und 693 Gramm. Die Weibchen sind mit einem Gewicht zwischen 428 und 608 Gramm etwas leichter.[1] Im Flug ist bei beiden Geschlechtern der dunkelgrne Spiegel sichtbar. Der kleine und spitze Schwanz ist jedoch das auffallendste Merkmal, an dem fliegende Mandarinenten erkannt werden knnen.

Den prchtigen, bunten Erpel erkennt man leicht an seinem grn-metallischen Schopf, dem kastanienbraunen ?Backenbart?, dem groen weien beraugenstreifen und den auffallend groen orangefarbenen Flgelfedern, die ?segelartig? aufgestellt sind. Der Kopf wirkt verhltnismig gro. Die Mnnchen weisen keine Farbvariabilitten auf, jedoch sind die Kopfschmuck- und Segelfedern unterschiedlich ausgebildet.[2] Im Ruhekleid weisen die Erpel der Mandarinente viele Gemeinsamkeiten mit dem Federkleid der Weibchen auf. Bei ihnen sind jedoch Brust und Flanken klarer gelbbraun gezeichnet. Der Rcken ist etwas dunkler und der Schnabel ist matt karminrot. Mandarinenten beginnen ab Mitte Mai mit dem Gefiederwechsel ins Ruhekleid. Es erfolgt zunchst die Kleingefiedermauser. Dann werden die Steuerfedern durchgemausert und im Juli erfolgt der Abwurf der Schwingenfedern. Die Enten sind dann fr etwa einen Monat flugunfhig.[2] Der Wechsel ins Prachtkleid beginnt Ende August.

Das graubraune Weibchen ist vergleichsweise unscheinbar, hat einen weien Augenring mit einem verlngerten Lidstrich, ein weies Kinn und eine gefleckte Unterseite. Die Weibchen sind leicht mit den Weibchen der Brautente zu verwechseln. Die Weibchen der Mandarinente sind insgesamt kleiner und sind verglichen mit Brautentenweibchen an der Flanke grber gefleckt und haben einen schmaleren weien Augenring. Der Kopf ist grau und nicht grnlich. Die Armschwingen haben auerdem einen grnlichen Spiegel und weie Spitzen. Auch beim Weibchen sind die Flankenfedern auffallend gro und rundlich. Beim Weibchen beginnt die Mauser nach dem Brutende. Die Mauser verluft daher einen Monat nach der des Erpels.

Die Dunenkken der Mandarinente sind an der Krperoberseite dunkelbraun und an der Krperunterseite hellbraun bis strohgelb. Die Flgelseiten sind etwas heller und kleine helle Farbpartien finden sich auch an den Rckenseiten sowie den Flanken. Die Kopfplatte und der Hals und der Nacken sind braun. Der Hals und die Gesichtsseiten dagegen gelbbraun. Die Brust ist rahmgelb und in geringem Umfang weisen die Kken der Mandarinente auch im Flgelbereich rahmgelbe Flecken auf. Vom Auge ausgehend verluft ein dunkler Zgel zum Nacken sowie ein weiterer, hellerer, der aber weniger auffllig ist, parallel darunter.

Bei frisch geschlpften Dunenkken ist der Schnabel dunkel braungrau mit einem rotbraunen Nagel. Die Beine sind vorne dunkelgrau und olivgrau an den Seiten. Die Schwimmhute sind dunkelgrau. Mit zunehmendem Alter frbt sich der Schnabel zunchst so um, dass er an der Schnabelbasis und entlang der Schnabelrnder fleischfarben ist. Bei ausgewachsenen Mandarinenten ist er schlielich vollstndig fleischfarben. Die Beine frben sich mit zunehmendem Alter in ein Olivgelb um. Die Schwimmhute bleiben dunkel.[3] Junge, noch nicht ausgewachsene Mandarinentenerpel haben ein rotbraun geschupptes Gefieder. Der Schnabel ist rtlich. Bei weiblichen Jungvgeln ist dagegen das Brustgefieder graubraun und weist eine senkrechte Strichelung auf.

Mandarinenten sind vergleichsweise wenig ruffreudige Enten. Vom Mnnchen ist gelegentlich ein kurzes und ansteigendes pfruib zu hren. Er ruft es hufig mehrfach hintereinander. Auffliegende Mnnchen geben ein schrill pfeifendes ib von sich. Die Weibchen rufen dagegen tief glucksend und scharf kk oder kett. [4]

Die ursprngliche Heimat der Mandarinenten sind Nordostchina und das Amurgebiet, wo es noch etwa 1.000 Paare gibt, sowie Japan mit etwa 5.000 Paaren. Dort ist sie jedoch stark bedroht. Der Bestandsrckgang ist vorwiegend auf eine Zerstrung ihrer Lebensrume zurckzufhren.

Inzwischen findet man sie fast berall auf der Welt in Parks und Zierteichen, zum Teil auch als Gefangenschaftsflchtling oder Neozoon, beispielsweise in Deutschland, sterreich, in der Schweiz, in den Niederlanden und in Sdengland.

(Quelle: Wikipedia  )

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