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Poecilus versicolor (Linnæus, 1758)} Poecilus versicolor -  2. Fund
Poecilus versicolor - 2. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Siluriformes, Mochokidae, Welsartige, Synodontis, petricola, Matthes, 1959, Kleiner, Leopard-Fiederbartwels, Kuckucks, Fiederbartwels, Deutschland, Frankfurt, /, M., Gefangenschaft

 

Synodontis petricola - 1. Fund

(Gefangenschaft)
Daten Synodontis petricola - 1. Fund

 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

Im "Zoo Frankfurt" in Frankfurt / Main.

(101 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

25.05.2013

 

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Synodontis petricola ist ein Angehriger der ber 130 Arten umfassenden Gattung Synodontis, die zur Unterfamilie der Fiederbartwelse (Mochokinae) der Familie Mochokidae gehrt. Die Art wurde 1959[1] als Synodontis petricola wissenschaftlich beschrieben. Das Artepitheton petricola bedeutet felsenbewohnend.

Synodontis petricola wird maximal 13,5 Zentimeter lang, die Standardlnge liegt bei 11,5 Zentimeter. Der seitlich nicht abgeflachte, brunliche Krper ist mit zahlreichen groen, dunkelbraunen Flecken gezeichnet, die Hartstrahlen der Flossen sind wei. Die Basen aller Flossen mit Ausnahme der Fettflosse sind mit schwarzen Dreiecken gemustert. Die Schwanzflosse ist tief gegabelt. Eine gut entwickelte Fettflosse ist vorhanden.

Flossenformel: Dorsale II/7, Anale iii?iv/7?9, Pectorale 8?9, Ventrale i/6, Caudale i,7,8,i.

Die Haut des Krpers ist vertikal mehrmals gefaltet und ohne Papillen. Der Kopf ist breit und etwas abgeflacht, die Kopfhaut mit winzigen Papillen besetzt, die sich nach hinten bis auf den angrenzenden Rumpfbereich und nach vorne bis auf die Basis der Barteln fortsetzen. Die mittlere Unterkieferbartel ist geteilt. Im Unterkiefer befinden sich 31 bis 50 Zhne die in sechs Reihen stehen. Der Augendurchmesser liegt bei 28,7 bis 40,1 % der Schnauzenlnge. Die Augen befinden sich an den Seiten der Kopfoberseite. Ihre Pupillen sind etwas lnger als hoch. Das Maul ist unterstndig. [2]

Die Synodontis-Arten des Tanganjikasees sind von den Vertretern aus allen anderen Gewssern dadurch zu unterscheiden, dass sie (mit einer Ausnahme: S. melanostictus) in den Flossen dunkle Keile und Balken besitzen. Alle Tanganjikasee-Arten besitzen zumindest im Jugend- bzw. Halberwachsenen-Stadium viele dunkle Punkte auf beige-braunem oder wei-grauem bis grauem Grund. Die Arten des Synodontis-petricola-Artkomplexes haben fast immer wei eingefasste Stachelstrahlen in Rcken- und Brustflossen und relativ kurze Barteln. Im Unterschied zu den meisten ? Synodontis-Arten haben sie einen verhltnismig niederen Krperbau der ungefhr so breit wie hoch ist. Die einzige andere nominelle Art aus diesem Artkomplex ist der krzlich beschriebene Synodontis lucipinnis[2]. Bekannt ist auch der Zwerg-Fiederbartwels (Dwarf-Petricola) und vielleicht noch der Gro-Petricola (Synodontis sp. ?Petricola Big?), die beide noch wissenschaftlich unbeschrieben sind. Alle diese Arten lassen sich vom eigentlichen S. petricola dadurch unterscheiden, dass sie zwischen dem Schulterfortsatz (Humeralfortsatz) und der Brustflosse keine Sinnespore (Axillarpore) besitzen. Ansonsten hneln sich diese Arten auf fast schon verblffende Weise. Unterschiede gibt es zum Beispiel in der Augengre (S. lucipinnis hat die grten, der Zwerg-Petricola die kleinsten), in der Rckenflossenfrbung (S. petricola und der Zwerg-Petricola haben einen massiven schwarzen Keil, die anderen nur einen breiten, dunklen Auenrand) und die bereits erwhnte Axillarpore. Der echte S. petricola wird bis zu 13,5 Zentimeter lang.

Der gesamte Artkomplex ist im Tanganjikasee endemisch. Typusfundort von S. petricola ist bei der Ortschaft Kashekezi im nrdlichen, zur Demokratischen Republik Kongo gehrenden Seeteil. Die Art bewohnt felsige Bereiche und ist durch die schlanke Krperform ideal an ein Leben in Felsspalten angepasst. Die Art ist berwiegend carnivor, ernhrt sich von Hydracarien, Ostracoden und Insektenlarven (Trichopteren, Chironomiden), die sie auch durch das Abweiden von Algen im Aufwuchs findet.

Die Art ist nach der internationalen Roten Liste gefhrdeter Tier- und Pflanzenarten der IUCN nicht gefhrdet (Least Concern), jedoch lokal durch berfischung und Verlandung bedroht (2006).[3]

Die Fortpflanzung von S. petricola ist zwar wegen der ungesicherten Identifizierung nicht genau bekannt, jedoch drfte sich diese Art mit groer Wahrscheinlichkeit nicht viel anders vermehren als andere Arten aus dem Petricola-Komplex. Danach handelt es sich um Freilaicher, die aber zum Laichakt gerne Hhlen aufsuchen, wo beide Elterntiere ihre Geschlechtsprodukte ins Wasser entlassen. Es sollen bis zu 800 Eier sein, die pro Laichakt abgegeben werden knnen.

(Quelle: Wikipedia  )

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