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Reduvius personatus (Linnæus, 1758) -- Große Raubwanze, Staubwanze} Reduvius personatus -  2. Fund
Reduvius personatus - 2. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Hymenoptera, Vespidae, Hautflügler, Faltenwespen, Vespa, crabro, Linnæus, 1758, Hornisse, Deutschland, Hinterweidenthal

 

Vespa crabro - 7. Fund

 
Daten Vespa crabro - 7. Fund

 

Vespa crabro -  7. Fund
Vespa crabro -  7. Fund
Vespa crabro -  7. Fund
Vespa crabro -  7. Fund
Vespa crabro -  7. Fund
Vespa crabro -  7. Fund (Fundortfoto)
Vespa crabro -  7. Fund
 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Rheinland-Pfalz)

An „Berberis thunbergii (Grüne Hecken-Berberitze)“ in Hinterweidenthal „In den Eichen“.

(236 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

09.05.2013

 

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Die Hornisse (Vespa crabro) ist eine Art aus der Familie der Sozialen Faltenwespen (Vespidae).

Die Hornisse ist die grte in Mitteleuropa lebende Faltenwespe. Die Krpergre der Knigin betrgt von 23 bis zu 35 Millimeter, die der Arbeiterinnen 18 bis 25 Millimeter und die der Drohnen 21 bis 28 Millimeter. Als Hornissenart ist sie erkennbar an der Gestalt des Kopfes: Bei Ansicht von oben ist der hintere Abschnitt des Kopfes hinter den Komplexaugen zu den Seiten hin stark erweitert, dadurch sind die Ocellen weiter vom Kopfhinterrand entfernt als von den Komplexaugen; ihr Abstand ist mehr als doppelt so gro.

Ein weiteres Merkmal zeigt sich in der Aderung der Vorderflgel: Hier mndet die erste Ader (die Radialschaltader Rs) in die parallel zum Flgelrand verlaufende Lngsader (vereinigter Radius und Subcosta) weit vor dem Pterostigma oder Flgelmal in diese ein. Bei den anderen Gattungen mndet sie dicht benachbart, weniger als zweimal die Lnge des Flgelmals.

Meist ist die Hornisse aber bereits an der charakteristischen Frbung gut erkennbar. Kopf und Rumpfabschnitt sind schwarz, meist mit ausgedehnter roter oder braunroter Zeichnung, der Rumpfabschnitt trgt keine gelben Zeichnungselemente. Der erste Tergit des freien Hinterleibs ist nur bei dieser Art dreifarbig: der vordere Abschnitt ist rot, dahinter sitzt ein mehr oder weniger breiter dunkler Fleck, der Endabschnitt ist gelb gefrbt. Der restliche Hinterleib trgt, wie bei vielen Wespenarten, eine schwarze Zeichnung unterschiedlicher Form und Ausdehnung auf gelbem Grund. Bei Ansicht des Kopfes von vorn ist der Kopfschild (Clypeus) rein gelb gefrbt, die schwarze Zeichnung der meisten anderen sozialen Faltenwespen fehlt.[1][2][3]

In ihrem groen Verbreitungsgebiet besitzt die Hornisse einige Varianten der Frbung und Zeichnung. Diese treten teilweise regional gehuft auf und sind von frheren Taxonomen vielfach als Unterarten beschreiben worden. Dies erscheint heute nicht mehr gerechtfertigt. Inzwischen ist bekannt, dass diese nicht nur durch breite bergnge miteinander verbunden sind, sondern teilweise sogar Individuen mit fr verschiedene ?Unterarten? typischer Zeichnung im selben Nest vorkommen knnen. Sie gelten heute berwiegend als Varietten ohne taxonomischen Wert. Typisch fr Mitteleuropa sind Tiere mit zwei v-frmig angeordneten roten Lngsstreifen oben auf dem mittleren Rumpfabschnitt und rot gefrbter Stirn, als var. germana bezeichnet. Vor allem im nrdlichen Europa berwiegen Tiere mit rein schwarzem Mesonotum und verdunkelter bis schwarzer Stirn, als var. crabro bezeichnet.[1] In England leben teilweise Hornissen mit berwiegend gelb gefrbtem Kopf, die var. vexator.[4] Vor allem aus Ostasien ist eine Reihe weiterer Farbvarietten beschrieben worden.[5][6]

Die Knigin der Mittleren Wespe (Dolichovespula media) kann fr eine Hornissenarbeiterin gehalten werden. Sie ist unterscheidbar an der Frbung des Tergits (der Rckenplatte) des ersten freien Hinterleibssegments, das bei ihr ausschlielich schwarz und gelb gezeichnet ist, ohne rote oder rotbraune Anteile, auerdem trgt der Kopfschild in der Mitte eine schwarze Lngszeichnung. Die anderen Hornissenarten Europas (der Gattung Vespa) sind an der Zeichnung des Hinterleibs unterscheidbar. Die in Sdeuropa verbreitete, meist insgesamt heller gefrbte Orientalische Hornisse ist nur auf dem dritten und vierten Tergit des Hinterleibs gelb gezeichnet. Die aus Ostasien neu eingeschleppte Asiatische Hornisse besitzt einen berwiegend schwarzen Hinterleib mit einer breiten gelben Binde nur auf dem vierten Tergit, auerdem ist ihr Rumpfabschnitt schwarz, immer ohne rote oder braune Anteile.

Aber auch ganz andere Insektenarten wie beispielsweise die Hornissenschwrmer, einige Arten der Keulhornblattwespen oder die Hornissenschwebfliege haben im Laufe ihrer Entwicklungsgeschichte hnlichkeit mit Hornissen gewonnen. Man deutet dies als Mimikry, die solche mutmalichen Nachahmer besser vor Fressfeinden schtzt.

Die Hornisse besiedelt ein Areal, das im Vergleich zu anderen Arten der Gattung weiter nach Westen und weiter nach Norden reicht, sie ist dadurch die einzige natrlicherweise in Nord- und Mitteleuropa verbreitete Art der Gattung Vespa. Insgesamt umfasst ihr Besiedlungsbereich groe Teile der gemigten (temperaten) Palarktis, vom Atlantik im Westen bis nach Sachalin, Korea und Japan im Osten. Im Sden erreicht sie die Mittelmeerregion, fehlt hier aber lokal in den wrmsten, sdlichen Abschnitten. Sie kommt in groen Teilen Sdosteuropas, so auf der Peloponnes, gemeinsam (sympatrisch) mit der Orientalischen Hornisse vor.[7] Aus Nordafrika (Algerien) gibt es nur eine alte, zweifelhafte Angabe. In Ostasien ist sie in China viel weiter nach Sden hin verbreitet. In Mittelasien erreicht ihr Vorkommen den nrdlichen Iran, wo sie aber nur ganz im Norden, in der Region direkt am Kaspischen Meer vorkommt.[8] In Nordeuropa erreicht die Hornisse Sd-Schweden (bis zum Limes norrlandicus) und den uersten Sden von Norwegen und Finnland[9], ihre Bestnde dort sind rcklufig. In Finnland sind ihre Vorkommen auf Vorste in besonders warmen Sommern beschrnkt, der letzte Nachweis stammt von 1973.[10]

In Deutschland galt die Art jahrzehntelang als selten und rcklufig, sie wurde daher lange Zeit in den Roten Listen aufgefhrt. Die Bestnde konzentrierten sich, wie zum Beispiel in Ostdeutschland,[11] in Ballungsrumen, die hheren Lagen der Mittelgebirge wurden gemieden. Etwa seit Ende der 1970er Jahre wird die Art in Deutschland wieder hufiger, sie ist nun fast flchendeckend verbreitet und lokal hufig.[12] Die Grnde sowohl fr den frheren Rckgang wie auch fr die jetzige Bestandserholung sind nicht bekannt. Nach[13] seien Klimanderungen, zurckgehende Anwendung von Umweltgiften (DDT) und die nicht mehr erlaubte systematische Bekmpfung als mgliche Ursachen zu vermuten, nicht jedoch eine nderung des Lebensraumes. Die gleiche Quelle nennt die Art jedoch einen Kulturfolger.

Nach Nordamerika wurde die Hornisse als Neozoon vom Menschen etwa 1840 bis 1860 eingeschleppt, sie war dort lange Zeit die einzige Hornissenart (die sogenannte ?bald faced hornet? Dolichovespula maculata gehrt in eine andere Gattung), inzwischen wurden aber weitere Arten eingeschleppt. Sie lebt hier im Osten des Kontinents, westlich etwa bis zum Mississippi und Ohio-Tal, und erreicht im Norden Ontario und Quebec.[14] Sie breitet sich weiter aus. So wurde im Jahr 2005 der Sden Guatemalas erreicht.[15]

(Quelle: Wikipedia  )

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