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Rivula sericealis (Scopoli, 1763) -- Seideneulchen} Rivula sericealis -  1. Fund
Rivula sericealis - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Passeriformes, Corvidae, Sperlingsvögel, Rabenvögel, Pica, pica, Linnæus, 1758, Elster, Deutschland, Hessen, Oberselters

 

Pica pica - 8. Fund

 
Daten Pica pica - 8. Fund

 

Pica pica -  8. Fund
Pica pica -  8. Fund
Pica pica -  8. Fund
 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

In Oberselters, auf einer Wiese.

(184 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

09.03.2013

 

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Die Elster (Pica pica) ist eine Vogelart aus der Familie der Rabenvgel. Sie besiedelt weite Teile Europas und Asiens sowie das nrdliche Nordafrika. In Europa ist sie vor allem im Siedlungsraum hufig. Aufgrund ihres charakteristischen schwarz-weien Gefieders mit den auffallend langen Schwanzfedern ist sie auch fr den vogelkundlichen Laien unverwechselbar.

In der germanischen Mythologie war die Elster sowohl Gtterbote als auch der Vogel der Todesgttin Hel, so dass sie in Europa den Ruf des Unheilsboten bekam. Als ?diebische? Elster war sie auch im Mittelalter als Hexentier und Galgenvogel unbeliebt. Im Gegensatz dazu gilt sie in Asien traditionell als Glcksbringer und die lange Zeit als Unterart gefhrte nordamerikanische Hudsonelster (Pica hudsonia) ist bei den Indianern ein Geistwesen, das mit den Menschen befreundet ist.

Die Grundfarben von Elstern der Nominatform sind Schwarz und Wei. Der Schwanz ist gestuft und hufig so lang wie der gesamte Rest des Krpers, auf jeden Fall aber lnger als die Flgel. Bauch, Flanken und Schultern sind wei, auch die Handschwingen sind berwiegend wei. Das restliche Gefieder ist schwarz mit Metallglanz. Die Schwanzfedern und die Auenfahnen der Schwungfedern schimmern aus der Nhe je nach Lichtverhltnissen metallisch grn, blau oder purpurfarben. Im Frhling werden die Farben matter und weniger schillernd. Auf den Auenfahnen der Handschwingen gehen sie fast ganz verloren. Am schillerndsten sind mehrere Jahre alte Vgel, insbesondere die Mnnchen, kurz nach der Mauser. Die mnnlichen und weiblichen Elstern unterscheiden sich uerlich nicht voneinander, Mnnchen sind mit im Mittel 233 g jedoch etwas schwerer als Weibchen (im Mittel 203 g). Elstern knnen eine Krperlnge von etwa 51 cm erreichen, die Flgelspannweite betrgt etwa 90 cm.

Junge Elstern, die einen leuchtend roten Rachen haben, sind fast ebenso gefrbt wie Altvgel, die Unterschiede sind sehr gering. Der Schwanz ist glanzlos und krzer. Die ueren Schulterfedern sind oft nicht reinwei, sondern etwas grau. Die weien Bereiche auf den Innenfahnen der ueren Handschwingen reichen nicht so weit zur Federspitze wie bei den adulten Elstern. Die Armschwingen zeigen nur im mittleren Bereich blauen Glanz. Die uerste Armschwinge trgt fast immer einen weien Fleck, manchmal auch die zweite oder die dritte darauf folgende Feder.

Ihre Mauser beginnen einjhrige Elstern etwas frher als mehrjhrige Vgel. Sie wechseln das ganze Gefieder. In Europa beginnen ein- und mehrjhrige Vgel im Juni, flgge Vgel frhestens im Juli, sptestens Ende August zu mausern.

Die Fortbewegung der Elster auf dem Boden erfolgt meist hpfend. Sie ist aber auch in der Lage zu gehen. Die Elster bewegt sich sehr geschickt im Gest von Bumen. Sie hat einen wellenfrmigen Flatterflug.

Am hufigsten lsst die Elster das ?Schackern? oder ?Schckern? hren. Es besteht aus mehr oder weniger schnell aufeinander folgenden Rufreihen mit leicht krchzendem ?schck-schck-schck?. Das Schckern ist ein Warn- und Alarmruf und dient der Verteidigung des Reviers. Nichtbrtende Elstern gebrauchen ihn nur, wenn Gefahr droht. Die Erregung der Tiere ist besonders gro, wenn das Schckern schnell und abgehackt ist. So stellen sie sich bei langsamem Schckern der Gefahr, fliehen aber bei schnellem Rufen.

Zur Festigung der Partnerschaft lassen Paare einen leisen Plaudergesang hren. Dieser variiert zeitlich und individuell sehr stark. Er kann sowohl rhythmisch als auch arhythmisch sein. Oft sind weiche Trillerlaute und hohes Pfeifen darin enthalten. Einzelne Vgel imitieren andere Tiere. Meist besteht der Gesang jedoch aus einem gurgelnden, bauchrednerischen Schwtzen mit Pfeiflauten. Zur Reviermarkierung lassen Paare einen nach ?kia?, ?kj? oder ?kik? klingenden Ruf hren. Oft zeigen sie sich dabei in der Mitte des Reviers auf den hchsten Zweigen eines Baumes.

Nestlinge betteln mit einem hohen kreischenden ?twiit?. Drei bis vier Wochen alte Jungvgel melden sich bei den Altvgeln durch einen zweisilbigen Ruf. Er klingt wie ?jschiejk?, ?tschjuk? oder ?tschjuk-juk?. Der Kontaktruf des Weibchens hnelt dem Standortruf der Jungvgel.

Hufig gibt die Elster auch ein lang gezogenes ?tschark? ?tschirk? ?tschirrl? oder ?tschara? von sich. Je nach Intonation (weich, hart, lang, kurz) hat dieser Ruf verschiedene Bedeutungen. Daneben kann die Elster auch nasale und gedehnte Laute wie ?grh? hren lassen.

(Quelle: Wikipedia  )

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