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Rollulus rouloul (Scopoli, 1786) -- Straußwachtel} Rollulus rouloul -  1. Fund
Rollulus rouloul - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Primates, Callitrichidae, Primaten, Krallenaffen, Callimico, goeldii, Thomas, 1904, Spring-Tamarin, Deutschland, Sachsen, Chemnitz, Gefangenschaft

 

Callimico goeldii - 1. Fund

(Gefangenschaft)
Daten Callimico goeldii - 1. Fund

 

Callimico goeldii -  1. Fund
Callimico goeldii -  1. Fund
Callimico goeldii -  1. Fund
 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland „(Sachsen)“

Im Tierpark Chemnitz.

(324 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

01.10.2012

 

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Callimico goeldii - 1. Fund   

Der Springtamarin (Callimico goeldii) ist eine Primatenart aus der Familie der Krallenaffen. Er gehrt nicht zur Gattung der Tamarine, sondern nimmt eine Eigenstellung ein, die sich in einigen fr die Krallenaffen einzigartigen Merkmalen zeigt. Die englische Bezeichnung des Tieres und auch das Artepitheton goeldii wurde vom Entdecker der Art, dem Schweizer Naturforscher Emil Goeldi, abgeleitet.

Springtamarine sind kleine Affen mit einer Kopfrumpflnge von 21 bis 23 Zentimetern, wozu noch ein 25 bis 32 Zentimeter langer Schwanz kommt. Das Gewicht betrgt 350 bis 550 Gramm. Ihr Fell ist schwarz oder dunkelbraun, das Gesicht ist oft wei gefrbt. Lange Haare am Nacken und an den Schultern erinnern an eine Mhne; auch am Hinterleib befinden sich lngere Haare. Die Gliedmaen sind eher kurz. Wie bei allen Krallenaffen befinden sich an den Fingern und Zehen (mit Ausnahme der Grozehe) Krallen statt Ngel.

Im Bau der Zhne zeigen Springtamarine einige ursprngliche Merkmale, die zwar nicht bei den brigen Krallenaffen, aber bei den brigen Neuweltaffen vorkommen. So haben sie pro Kieferhlfte drei (und nicht zwei) Molaren und die oberen Molaren weisen einen vierten, zustzlichen Hcker auf.

Springtamarine leben im westlichen Amazonasbecken. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst den uersten Westen Brasiliens, das sdliche Kolumbien, das stliche Peru und das nrdliche Bolivien. Ihr Lebensraum besteht aus Wldern, wobei sie sich vorwiegend in Primrwldern und Bambuswldern aufhalten und von Menschen berhrte Gebiete oft meiden.

Springtamarine sind tagaktive Baumbewohner. Ihr hauptschlicher Aufenthaltsort besteht aus unteren sten; dabei suchen sie selten Baumhhen von ber fnf bis zehn Metern Hhe auf. Sie knnen gut klettern und auch Distanzen von vier Metern springend berwinden.

Sie leben in Gruppen von sechs bis acht Tieren zusammen. Die Gruppen bestehen aus einem Mnnchen, einem bis zwei Weibchen und dem gemeinsamen Nachwuchs. Die einzelnen Tiere der Gruppe bleiben sehr dicht zusammen und schlafen auch zusammengedrngt. Tagsber legen sie des fteren Ruhepausen ein, in denen sonnenbaden angesagt ist oder sie sich der Fellpflege widmen. Das Territorium einer Gruppe umfasst rund 30 bis 60 Hektar; es wird mit Urin und Drsensekreten markiert. Untereinander verstndigen sich die Tiere vor allem durch Schreie. Neben einem Pfeifen zur Kontaktaufnahme ber grere Distanzen verwenden sie auch einen schrillen Alarmton.

Die Nahrung der Springtamarine besteht vorwiegend aus Insekten und Frchten. Daneben verzehren sie auch Insekten und kleine Wirbeltiere.

Im Gegensatz zu den brigen Krallenaffen pflanzen sich in einer Gruppe mehrere Weibchen und nicht nur das dominante Tier fort. Nach einer durchschnittlichen 155-tgigen Tragzeit bringt das Weibchen meist ein einzelnes Junges zur Welt und nicht Zwillinge wie bei den brigen Krallenaffen. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass sich in den ersten Lebenswochen vorwiegend die Mutter um das Junge kmmert und es trgt. Der Vater und die anderen Gruppenmitglieder beteiligen sich erst spter daran.

Das Junge wird drei Monate lang gesugt, wobei es im dritten Monat schon mit der selbstndigen Nahrungssuche anfngt. Im zweiten Lebensjahr werden die Jungtiere geschlechtsreif.

Die Lebenserwartung der Springtamarine betrgt bis zu 18 Jahre.

(Quelle: Wikipedia  )

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