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Mesotype (Perizoma) verberata (Scopoli, 1763) -- Bergmatten-Kräuterspanner, Hangmoor-Wellenlinien-Blattspanner, Hangmoorrasen-Blattspanner} Mesotype verberata -  1. Fund
Mesotype verberata - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Squamata, Lacertidae, Schuppenkriechtiere, Echte, Eidechsen, Lacerta, viridis, meridionalis, Cyrên, 1933, Östliche, Smaragdeidechse, Bulgarien, Oblast, Warna, Albena, Männchen

 

Lacerta viridis meridionalis - 1. Fund (Männchen)

 
Daten Lacerta viridis meridionalis - 1. Fund (Männchen)

 

Lacerta viridis meridionalis -  1. Fund (Fundortfoto)
Lacerta viridis meridionalis -  1. Fund (Männchen)
Lacerta viridis meridionalis -  1. Fund (Männchen)
Lacerta viridis meridionalis -  1. Fund (Männchen)
Lacerta viridis meridionalis -  1. Fund (Männchen)
Lacerta viridis meridionalis -  1. Fund (Männchen)
   

Funddaten:

Gefunden in Bulgarien (Oblast Warna)

Im Unterholz des Naturreservates „Baltata“.

(7 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

07.06.2012

 

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Lacerta viridis meridionalis - 1. Fund (Männchen)  
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Lacerta viridis meridionalis - 1. Fund (Männchen)   

Die stliche Smaragdeidechse (Lacerta viridis) ist eine groe europische Eidechsenart mit grner Grundfrbung. Erst mit dem Nachweis mangelnder Kreuzbarkeit sowie nach weiteren vergleichenden genetischen Studien wird seit etwa 1991 anerkannt, dass es neben dieser noch eine weitere auch mitteleuropisch vorkommende Spezies gibt, die Westliche Smaragdeidechse (Lacerta bilineata).[1] Zuvor waren diese Arten nicht unterschieden worden, obwohl es schon frher Hinweise und Bestrebungen dazu gegeben hatte.

Es handelt sich um eine groe, aber dennoch recht schlank wirkende Eidechse mit einem spitzen Kopf und einem, insbesondere bei den Mnnchen, recht langen Schwanz. Dessen Mae knnen das 1,6- bis 2,3-fache der Kopf-Rumpf-Lnge erreichen, welche bis zu 13 Zentimetern betrgt. Die maximale Gesamtlnge ist allerdings oft schwer zu beziffern, da viele ltere Tiere keinen unversehrten Schwanz mehr aufweisen, sondern diesen zwischenzeitlich bei Kontakt mit Fressfeinden oder bei Paarungskmpfen verloren und (unvollstndig) regeneriert haben. Es werden aber bis etwa 40 Zentimeter Gesamtlnge erreicht. Die Extremitten sind im Verhltnis zum Rumpf relativ lang.

Der Rcken und groe Teile des Krpers sind bei beiden Geschlechtern hell- bis dunkelgrn. Die Grnfrbung entsteht allerdings erst allmhlich im Laufe der ersten Lebensjahre; die Jungtiere zeigen Brauntne. Whrend die etwas robuster wirkenden, grokpfigeren Mnnchen auf der grnen Grundfarbe in der Regel kleine schwarze, mitunter ornamentartig angeordnete Sprenkel aufweisen, haben die Weibchen oft ein Zeichnungsmuster mit in Reihen angeordneten, dunklen Abzeichen und weilich-gelben Linien, die zu Lngsbndern verschmelzen knnen. Je nach Region und Jahreszeit lassen sich die Geschlechter aber nicht immer an Zeichnungsmerkmalen unterscheiden. Bauch und Kehle sind fleckenlos wei, grnlich oder gelb gefrbt. Mit der ersten Hutung nach der Winterruhe werden Kinn-, Kehl- und Halsregion sowohl bei Mnnchen als auch teilweise bei Weibchen grnblau bis ?kornblumenblau?. Dieses ?Paarungskleid? erscheint beim Mnnchen kontrastreicher und farbintensiver.

Die obige Beschreibung gilt ebenso fr die Schwesterart Westliche Smaragdeidechse. Morphologisch bestehen zwischen den beiden Arten nur geringe Differenzen bei der Beschuppung und den Krperproportionen. Die beiden Arten sind, abgesehen von genetischen Merkmalen, hauptschlich durch ihre unterschiedliche Verbreitung differenziert. Gelegentlich kann eine Smaragdeidechse auch mit einer mnnlichen Zauneidechse (Lacerta agilis) verwechselt werden.

Smaragdeidechsen bevorzugen sonnenerwrmte, sd-/sdwest-/sdostexponierte Gelndehnge mit einem ausreichenden Feuchtegrad und einer Mischung aus offenen Strukturen und mosaikartiger Vegetation. Besonders geeignet sind beispielsweise trockenere Waldrnder, vergraste Weinberge, Halbtrockenrasen (nicht jedoch gebschlose Trockenrasen!), Ginster- und Steppenheiden, Brombeerdickichte, Bahn- und Wegdmme, Wiesen mit Schlehengebschen und schttere Streuobstwiesen. Im Sden des Verbreitungsgebietes sind die Vorkommen dagegen oft auf feuchte Lagen oder auf gebirgige Regionen beschrnkt. Die tagaktiven Tiere nehmen insbesondere morgens und abends ausgedehnte Sonnenbder; ansonsten klettern sie nahrungssuchend im Pflanzengestrpp umher. Bei Gefahr huschen sie sehr flink in schtzende Vegetation sowie in Spalten und Hhlungen.

(Hinweis: Phnologische Daten beziehen sich auf Mitteleuropa.)

Nach der etwa sechsmonatigen berwinterung in frostsicheren Erdhhlen erscheinen im Mrz oder April zuerst die Mnnchen, dann die Weibchen und zuletzt im Mai die Jungtiere an der Oberflche. Zunchst steht fr die wechselwarmen Tiere das Aufwrmen im Sonnenlicht im Vordergrund. Nach einer Hutung beginnen im Mai die Paarungsaktivitten. Die Individuen beanspruchen Territorien, die die Mnnchen in heftigen Kmpfen mit Imponierverhalten, Beiereien und Verfolgungsjagden gegeneinander verteidigen. Gegenber Weibchen zeigen sie ein typisches Balzverhalten mit bestimmten Bewegungsmustern. Bei der Paarung beit das Mnnchen dem vor ihm laufenden Weibchen zunchst in den Schwanz; beide laufen dabei im sogenannten Paarungsmarsch weiter. Dann beit es in die Flanken, biegt seinen Unterkrper unter das Weibchen und fhrt seinen Hemipenis in die Kloake des Weibchens ein. Die Kopulation dauert mehrere Minuten. Ein Weibchen verpaart sich bei Gelegenheit mit mehreren Mnnchen und umgekehrt.

Nach ungefhr drei bis sechs Wochen legen die Weibchen 6 bis 23 Eier mit zunchst etwa einem Zentimeter Breite. Die Eiablage erfolgt nachts in wahrscheinlich selbst gegrabenen Erdhhlen, die etwa 30 Zentimeter lang sind und circa zehn Zentimeter unter der Oberflche liegen. Danach bewachen und verteidigen die Weibchen das Gelege oft noch einige Tage ? auch gegen andere Weibchen.

Die Entwicklung der Eier (Eizeitigung) dauert je nach Umgebungstemperatur etwa 70 bis 100 Tage. Durch Wasseraufnahme vergrert sich ihr anfngliches Volumen um etwa ein Drittel. Die Schlpflinge haben Krperlngen von bereits acht bis zehn Zentimetern. Mit knapp zwei Jahren tritt die Geschlechtsreife ein und die bis dahin rasch grer gewordenen Eidechsen verlangsamen ihr weiteres Wachstum. Eine Lebenserwartung von zehn bis zwlf Jahren wird angenommen.

Smaragdeidechsen vertilgen grere Insekten, Spinnen, Asseln, Schnecken und kleine Wirbeltiere (beispielsweise Jungmuse), aber auch Reptilieneier und -jungtiere sowie Beeren. Sie gehen mit Hilfe des Seh- und Geruchssinnes aktiv auf Beutefang, ergreifen ihre Opfer mit dem bezahnten Maul und verschlucken diese direkt oder nach mehrmaligem Kauen. Sperrige Teile wie harte Flgeldecken von Insekten werden vorher durch Schtteln entfernt.

(Quelle: Wikipedia  )

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