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Varanus salvator salvator (Laurenti, 1768) -- Bindenwaran, Wasserwaran} Varanus salvator salvator -  1. Fund
Varanus salvator salvator - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Anura, Salientia, Ranidae, Froschlurche, Echten, Frösche, Rana, ridibunda, Pelophylax, ridibundus, Pallas, 1771, Seefrosch, Bulgarien, Oblast, Warna, Albena

 

Rana ridibunda - 6. Fund

 
Daten Rana ridibunda - 6. Fund

 

Rana ridibunda -  6. Fund (Fundortfoto)
Rana ridibunda -  6. Fund
   

Funddaten:

Gefunden in Bulgarien (Oblast Warna)

Am Ufer der Flussmündung des Flusses „Batova“ ins „Schwarze Meer“ bei Albena.

(2 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

06.06.2012

 

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Rana ridibunda - 6. Fund (Fundortfoto)   

Der Seefrosch (Pelophylax ridibundus, Syn.: Rana ridibunda) gehrt innerhalb der Ordnung der Froschlurche zur Familie der Echten Frsche (Ranidae). Auerdem wird er nach Aussehen, Lebensweise und Verwandtschaftsbeziehungen zu den Wasserfrschen gerechnet, die neuerdings in eine eigene Gattung Pelophylax gestellt werden. Der Seefrosch gilt als gute Art, seine genaue Verbreitung ist jedoch noch nicht abschlieend geklrt. Typuslokalitt ist Atyrau, frher Gurjev, Kasachstan, am Nordende des Kaspischen Meeres.[1] ber die Biologie der Seefrsche der Typuslokalitt ist noch sehr wenig bekannt, eine Analyse der Rufe liegt vor.[2]

Die Kopf-Rumpf-Lnge reicht von 10 bis zu 16 Zentimetern; Exemplare ber 10 Zentimeter sind meistens Weibchen. Die Oberseite ist meist olivgrn oder olivbraun, in Mitteleuropa kaum grasgrn, mit deutlichen dunklen Flecken. Die wasserfroschtypische, grne Rckenmittellinie ist meist vorhanden. Die Innenseiten der Oberschenkel sind wei-grau und schwarz marmoriert (Gelbanteile fehlen normalerweise); die paarigen Schallblasen der Mnnchen sind dunkelgrau. Der Krperbau hnelt dem seiner Verwandten Kleiner Wasserfrosch und Teichfrosch mit allerdings anderen Proportionen. So sind die Hinterbeine bzw. Unterschenkel in Relation zum Rumpf sehr lang. Der Fersenhcker ist klein und flach.

Die Mnnchen rufen ?ok, ok? (Revierruf) sowie laut und klangvoll ?reck-keck-keck-keck-keck? (Paarungsruf) in abgehackter Lautfolge, so dass es sich wie ein krftiges Lachen anhrt (vergleiche Artepitheton ridibundus = der Lachende). Umschreibungen der Rufe sind gebruchlich, sie vermitteln allerdings keinerlei exakte Angaben ber die Merkmale der Rufe.

Die Paarungsrufe der Seefrsche der Typuslokalitt Atyrau, Kasachstan, bestehen bei 20 Grad Celsius Wassertemperatur im Mittel aus 8,16 Impulsgruppen, diese haben eine mittlere Dauer von 50,2 Millisekunden, die Intervalle zwischen ihnen messen 44 Millisekunden, die mittlere Anzahl der Impulse pro Impulsgruppe betrgt 18. Der dominante Frequenzbereich erstreckt sich von 1400 bis 2400 Hertz.[2]

Whrend der Untersuchungen bei Atyrau vom 11. Mai bis 21. Mai 1990 wurden Rufe zwischen 13,2 Grad Celsius und 25,6 Grad Celsius registriert. Alle wichtigen Rufmerkmale sind mit der Wassertemperatur korreliert. Bei steigender Wassertemperatur nehmen die Dauer der Impulsgruppen, die Intervalle dazwischen, wie auch die Dauer der Paarungsrufe und die Pausen zwischen ihnen ab, die Zahl der Impulse pro Impulsgruppe bleibt dagegen unbeeinflusst. Alle nderungen sind beim Hren der Rufe deutlich wahrnehmbar.[2][3]

Auer dem Paarungsruf kommen drei Typen von Revierrufen vor, die sich aufgrund der Zusammensetzung der Tonhhen und des Aufbaus aus Impulsen hrbar unterscheiden. Der Revierruf Typ 1 ist der Ruf, der mit ?Oak? umschrieben wird und von dem sich der Begriff ?quaken? als eine Art Lautmalerei ableitet. Die akustischen Merkmale der Revierrufe sind ebenfalls mit der Wassertemperatur korreliert.[2]

In Mitteleuropa erfolgt die Paarung meist zwischen Ende April und Ende Mai. Die Weibchen setzen in Gewssern nacheinander mehrere Laichballen mit insgesamt bis zu 16000 Eiern ab. Ein einzelner Laichballen enthlt mehrere hundert Eier. Die Laichballen sinken ab und bleiben untergetaucht. Der Durchmesser der Eier betrgt 1,5 bis zwei Millimeter, sie sind oberseits brunlich, der untere Pol ist hellgelb gefrbt.

ltere Kaulquappen, mit grnlicher Grundfrbung und dunklem Fleckenmuster, fallen durch ungestme Fluchtreaktionen auf. Die Gesamtlnge reicht von 40 bis 80 Millimeter. Eine Unterscheidung von anderen Wasserfroschquappen ist nicht sicher mglich.

Der Seefrosch weist eine sehr enge Bindung an Gewsser auf. Selbst Jungtiere entfernen sich nur wenige Meter vom Gewsser. Seefrsche bevorzugen dabei grere, eutrophe Gewsser im Bereich der Flussauen, beispielsweise Seen, Altwsser, Altarme, Flutrinnen, ruhige Flussabschnitte, Bracks, grere Weiher und Baggerseen, manchmal auch Kanle und breite Grben. Eine reiche Wasser- und Ufervegetation ist dabei von Vorteil, jedoch sollte keine Beschattung durch Gehlze stattfinden. Dort sitzen die Tiere gerne an der Uferlinie und sonnen sich. Bei Gefahr und Strung springen sie sofort ins Wasser. Die berwinterung erfolgt, anders als bei den meisten anderen Froschlurchen, vorwiegend aquatisch im Gewssersediment. Die Art ist daher auf sauerstoffreiche, selten ganz oder lngerfristig zufrierende Gewsser angewiesen.

Bis in die jngere Zeit wurde dem Seefrosch ein groes Verbreitungsgebiet zugeordnet. Danach kommt er im mittleren und stlichen Europa sowie in Vorder- und Mittelasien und auf dem Balkan vor.[4] In Deutschland lst sich das Areal von Osten nach Westen in diskontinuierliche Teilbereiche auf, die sich auffllig mit den groen Flusslandschaften decken. Im nordwestdeutschen Tiefland sind reine Populationen des Seefrosches in Ostfriesland und der Wesermarsch bemerkenswert. Eine grorumige Verbreitungslcke ausgerechnet in Mecklenburg-Vorpommern (Mecklenburgische Seenplatte!) ist auffllig.

(Quelle: Wikipedia  )

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