beste Ansicht = 1280x1024 pix
Erweiterte Suche
 

Zufallsbild

Vanessa (Cynthia) cardui (Linnæus, 1758) -- Distelfalter} Vanessa cardui -  7. Fund (Fundortfoto)
Vanessa cardui - 7. Fund (Fundortfoto)



 

Impressum

ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ber mich...

 

E-Mail

Schlüsselwörter:

Caenogastropoda, Muricidae, Schnecken, Stachelschnecken, Rapana, venosa, Valenciennes, 1846, Geäderte, Bulgarien, Oblast, Warna, Albena

 

Rapana venosa - 17. Fund

 
Daten Rapana venosa - 17. Fund

 

Rapana venosa - 17. Fund
Rapana venosa - 17. Fund
Rapana venosa - 17. Fund
Rapana venosa - 17. Fund
Rapana venosa - 17. Fund
Rapana venosa - 17. Fund
   

Funddaten:

Gefunden in Bulgarien (Oblast Warna)

Am Strand vor dem Hotel „Gergana Beach“ in Albena.

(1 m Höhe NN)

 

Größe:

45 x 34 x 57 mm

 

Funddatum:

Juni 2012

 

nach oben




Vorheriges Bild:
Rapana venosa - 17. Fund  
Nächstes Bild:
Rapana venosa - 17. Fund   

Die Erstbeschreibung erfolgte 1846 durch Achille Valenciennes.[5] Wegen ihrer weiten Verbreitung wurde Rapana venosa mehrfach beschrieben. Sie ist auch unter der Urbeschreibungskombination Purpura venosa (Valenciennes, 1846) sowie unter den Synonymen Rapana marginata (Valenciennes, 1846), Rapana pechiliensis (Grabau & King, 1928), Rapana pontica (Nordsieck, 1969) und Rapana thomasiana (Crosse, 1861) bekannt.[5]

Rapana venosa besitzt ein groes, schweres, kurz-zugespitztes Gehuse, welches eine Gre von 180 Millimetern erreichen kann.[1][4]

Die Schnecke besitzt eine aufgeblhte Krperwindung und einen tiefsitzenden Nabel. Die Mundffnung des Schneckenhauses ist weit und oval geformt. Ihre Columella (die Spindel, um die sich das Schneckengehuse windet)[6] ist breit und glatt. Das Gehuse wird nach auen hin von glatten, spiralfrmigen, axial angeordneten Rippen gegliedert. Nach innen umrahmen kleine, in die Lnge gezogene Zhne den Rand der ueren Lippe. Eines der Hauptmerkmale dieser Schnecke ist die dunkelorange-Frbung des Hypostracums auf der Innenseite der Schale. Bei manchen Exemplaren kann der innere Hohlraum des Gehuses auch eine schwarz- bis dunkelblaue Frbung aufweisen, die bis zum Rand der ueren Lippe reicht. Das Periostracum hingegen kann trbgrau bis rotbraun gefrbt sein. Hierbei knnen mehr oder weniger auffallende, dunkelbraune Striche die spiralfrmigen Rippen des Gehuses wie ein unterbrochenes Adergeflecht durchziehen. [1]

Ursprnglich war Rapana venosa in Teilen des Japanischen Meeres bis nach Wladiwostok im Norden, im Gelben Meer, im Bohai-Meer und im Ostchinesischen Meer bis nach Taiwan im Osten heimisch. Die Schnecke wies in ihrer koreanischen Heimat eine hohe Temperaturtoleranz, die von 4 C bis 27 C reichte, sowie eine hohe Sauerstoff- und Salinittstoleranz auf und konnte sich deswegen in vielen verschiedenen Meeren ausbreiten und vermehren. Rapana venosa lebt in eher geringen Tiefen um die 40 Meter und hlt sich deshalb in kstennahen oder seichten Regionen auf, wie zum Beispiel im Gelben Meer, das eine maximale Tiefe von 105 Metern hat.[4][7]

Man kennt mittlerweile mindestens 5 geographische Regionen, in denen sich reproduktive Rapana-venosa-Populationen befinden.[4] Wie sich diese marine Schnecke so schnell verbreiten konnte, ist ungewiss. Forscher vermuten jedoch, dass sie im Larvenstadium ber das Ballastwasser von Schiffen weite Wege schnell zurcklegte oder dass sie ber den Handel mit Muschelbestnden, in denen sie lebte, verschleppt wurde.[7][8]

Die Einfhrung von Rapana venosa in das Schwarze Meer fand vermutlich in den 1940er Jahren statt. Erste Aufzeichnungen von Beobachtungen der Art gab es 1963 in der Noworossijsk-Bucht durch Drapkin, welcher sie flschlicherweise als Rapana bezoar identifizierte. Der Einschleppungsweg ist nicht hundertprozentig gesichert. Die Mglichkeit, dass die Schnecke im Larvenstadium mittels Ballastwasser ins Schwarze Meer gelangen konnte, ist aufgrund der groen Distanz zu ihrer Heimat, der Schiffsgeschwindigkeit der damaligen Zeit, sowie des begrenzten Schiffsverkehrs whrend des Zweiten Weltkrieges ziemlich unwahrscheinlich.

Die zweite Mglichkeit wre der Transport als ein Teil einer schiffsrumpfbewohnenden Gemeinschaft von Organismen. Auerdem knnte die Einschleppung mittels Austersaat stattgefunden haben, was bei heutigem Wissensstand jedoch reine Spekulation ist. Innerhalb kurzer Zeit hat sich der Mollusk ber den Kaukasus und die Krimkste ausgebreitet und gelangte ins Asowsche Meer. Bis 1972 erweiterte Rapana venosa ihr Verbreitungsgebiet in den Nordwesten des Schwarzen Meeres und bis zur Kste von Rumnien, Bulgarien und der Trkei. Darber hinaus brgerte sie sich erfolgreich im gischen und im Tyrrhenischen Meer ein. Die Population im Schwarzen Meer scheint stabil, wenn auch nicht allzu individuenreich zu sein. [4][8]

Erste Funde in der Adria gab es in den 1970ern, als Fischer der Stadt Ravenna von einer fr sie unbekannten Schnecke berichteten. Von diesem Zeitpunkt an breitete sich Rapana venosa in der nrdlichen Adria aus. Die derzeitig bekannte Ausbreitung innerhalb der Adria reicht von Fano im Sden bis nach Marano im Norden. [9]

(Quelle: Wikipedia  )

nach oben