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Dama (Cervus) dama (Linnæus, 1758) -- Damhirsch} Dama dama -  1. Fund (Männchen)
Dama dama - 1. Fund (Männchen)



 

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Schlüsselwörter:

Squamata, Lacertidae, Schuppenkriechtiere, Echte, Eidechsen, Zootoca, Lacerta, vivipara, Jacquin, 1787, Bergeidechse, Waldeidechse, Österreich, Tirol, Hintertux

 

Zootoca vivipara - 10. Fund

 
Daten Zootoca vivipara - 10. Fund

 

Zootoca vivipara - 10. Fund
Zootoca vivipara - 10. Fund
   

Funddaten:

Gefunden in Österreich (Tirol)

Am Wanderweg zwischen Bergstation „Ahornberg-Bergbahn“ und der „Edelalm“ auf dem „Ahornberg".

(1956 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

03.07.2009

 

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Die Waldeidechse (Zootoca vivipara, Syn.: Lacerta vivipara), auch Bergeidechse oder Mooreidechse genannt, gehrt zur Klasse der Reptilien und zur Familie der Echten Eidechsen (Lacertidae). Die neuer etablierte Gattung Zootoca ist monotypisch, besteht also nur aus dieser einen Art. Von der Deutschen Gesellschaft fr Herpetologie und Terrarienkunde wurde sie 2006 zum Reptil des Jahres gekrt. Damit sollte die ?erfolgreichste? Reptilienart der Welt (gemessen an ihrer weiten Verbreitung) in das ffentliche Bewusstsein gerckt werden.

Die Waldeidechse hat eine Gesamtlnge von maximal 18 Zentimetern. Davon entfallen bis zu sechs, bei den Weibchen bis zu sieben Zentimeter auf Kopf und Rumpf. Der krftige Schwanz erreicht das 1,25- bis zweifache der Kopf-Rumpf-Lnge (Maximalwert bei Mnnchen). Die Art ist schlank, kurzbeinig und weist einen, im Vergleich beispielsweise zur Zauneidechse, kleinen, ziemlich abgeflachten Kopf auf ? bei den Weibchen noch mehr als bei den Mnnchen. Das sogenannte Halsband ist stark gezhnt und die im Querverlauf nur 25 bis 37 Rckenschuppen sind sehr rau und gewhnlich gekielt. Die Grundfrbung ist braun, manchmal auch grau. Dazu zeigen viele Tiere einen dunklen, in Einzelflecke aufgelsten ?Aalstrich? auf dem Rcken, dunkle Seiten sowie helle, strichfrmige Flecken auf der Oberseite (sehr variabel). Die Kehle ist weilich oder blulich, der Bauch hell- oder dunkelgelb; bei Mnnchen zur Paarungszeit orange oder seltener rtlich und dann oft mit dunklen Flecken berst. Die Jungen sind sehr dunkel ? nahezu schwrzlich ? und bronzefarben. Sie messen nach der Geburt etwa 30 bis 40 Millimeter. Manchmal kommen auch komplett schwarz gefrbte Alttiere vor, sogenannte Schwrzlinge.

Das eurasische Verbreitungsgebiet der Waldeidechse ist extrem gro und reicht von Nordwest-Spanien und Irland im Westen bis nach Ostsibirien und zur Insel Sachalin im Osten sowie von der Barentssee und dem Eismeer im Norden bis zur Po-Ebene, Sdserbien, Bulgarien und Nordkasachstan im Sden. Es ist die am weitesten nach Norden vordringende Reptilienart, die am Varanger-Fjord den 70. Breitengrad erreicht. Die Hhenverbreitung geht in den Alpen bis 2200 (3000) Meter ber NN.

Als Lebensraum werden Moore, Heiden, Grasfluren, aufgelassene Steinbrche und Sandgruben, Dnen sowie Waldflchen und -rnder im Flach-, Hgel- ,Moor- und Bergland besiedelt. Dabei werden vegetationsreiche Saumstrukturen, Bschungen und Lichtungen bevorzugt. Die Art ist feuchtigkeitsbedrftiger als andere Eidechsenarten. Bei Gefahr flieht sie auch ins Wasser und durchschwimmt dieses. Die Waldeidechse ist tagaktiv und meist standorttreu. Gelegentlich kommt es aber vor, dass sich sogenannte ?Pioniere? zum Abwandern entschlieen. Sie sind dafr verantwortlich, dass auch neuer Lebensraum besiedelt wird. Die Weibchen knnen sich in kurzer Zeit mit mehreren Mnnchen paaren. Die Jungen, die dann zeitgleich zur Welt kommen, haben manchmal unterschiedliche Vter. Waldeidechsen sind in der Regel lebendgebrend (vivipar; vergl. Artname). Genauer handelt es sich allerdings meistens um ovovivipares Verhalten: Die zwei bis 12 Jungen pro Weibchen sind bei der Geburt dann noch von einer weichen Eihaut umhllt, aus der sie sich nach einigen Minuten oder Stunden befreien. Seltener durchstoen sie diese schon innerhalb des Mutterleibs (eigentliche Viviparie). In Sdeuropa, etwa in den Pyrenen und im Zentralmassiv, kommen auch eierlegende Waldeidechsen vor. Die eierlegenden Formen in Sd-Slowenien und einigen Nachbarlndern (Unterart Zootoca vivipara carniolica) weichen in Hinblick auf die Zahl der Chromosomen von den anderen ab. 2010 wurden in sterreich eine Mischzone zwischen viviparen/ovoviviparen und oviparen Waldeidechsen entdeckt. Die Hybriden zwischen den beiden Unterarten Z. v. carniolica und Z. v. vivipara sind oft fruchtbar und legen Eier, allerdings mit fortgeschrittenem Entwicklungsstadium der Jungtiere.[1]

Die Anpassung der Ovoviviparie ermglicht der Waldeidechse das Vordringen in kltere Lebensrume, die den ausschlielich eierlegenden Arten wie der Zauneidechse verwehrt sind, da diese ihre Eier an einem Ablageort durch die Sonnenwrme ausbrten lassen. Die Waldeidechse hingegen kann mit den Eiern im Bauch aktiv wechselnde Orte aufsuchen und sich dort sonnen. Die Geburt erfolgt nach etwa zwei Monaten Tragzeit. Die Jungen sind vom ersten Tag an auf sich allein gestellt und lernen durch Probieren, ungeeignete von geniebarer Beute zu unterscheiden. Geschlechtsreif werden die Tiere mit etwa zwei Jahren.

Waldeidechsen ernhren sich von Spinnen, Hundertfern, Heuschrecken, Ameisen, Fliegen, Pflanzenlusen und Zikaden. Die genaue Nahrungszusammensetzung variiert je nach Jahreszeit und rtlichem Angebot. Kleinere Beutetiere werden, nachdem sie durch Gehr und Sicht geortet wurden, mit den Kiefern gepackt und im Ganzen verschluckt, grere werden gekaut und die harte Chitinhlle anschlieend wieder ausgespuckt.

Die Waldeidechsen gehren ihrerseits zum Beutespektrum von Schlangen (vor allem der syntop vorkommenden Arten Kreuzotter und Schlingnatter), verschiedenen Greifvgeln, Mardern und Wildschweinen ? letztere whlen die Waldeidechsen auch aus ihren Winterquartieren. Jungtiere werden manchmal von groen Laufkfern ergriffen und gefressen. In der Nhe menschlicher Siedlungen dezimieren freigehende und streunende Hauskatzen die Bestnde der Eidechsen.

Bestnde der Waldeidechse werden unter anderem durch die Zerstrung von Magerbiotopen (Heide, Waldrnder), durch Beseitigung von liegendem Totholz, Steinhaufen und Natursteinmauern, durch Aufforstung von Flchen (wichtige Sonnenpltze gehen verloren) und durch Pestizideinsatz auf Feldern und in Wldern (indirekte Vergiftung durch Aufnahme von belasteten Futtertieren, Mangel an Beuteinsekten) dezimiert und verdrngt.

Gesetzlicher Schutzstatus (Auswahl)[2]

Nationale-Rote-Liste-Einstufungen (Auswahl)[3]

(Quelle: Wikipedia  )

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