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Spilosoma lubricipeda (Linnæus, 1758) -- Breitflügeliger Fleckleibbär} Spilosoma lubricipeda -  2. Fund
Spilosoma lubricipeda - 2. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Arhynchobdellida, Haemopidae, Haemopis, sanguisuga, Linnæus, 1758, Pferdeegel, Vielfraßegel, Deutschland, Rheinland-Pfalz, Dreifelden

 

Haemopis sanguisuga - 1. Fund

 
Daten Haemopis sanguisuga - 1. Fund

 

Haemopis sanguisuga  -  1. Fund
Haemopis sanguisuga  -  1. Fund
Haemopis sanguisuga  -  1. Fund
Haemopis sanguisuga  -  1. Fund
Haemopis sanguisuga  -  1. Fund
Haemopis sanguisuga  -  1. Fund
   

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Rheinland-Pfalz)

In einem Bachzulauf zum „Dreifelder Weiher“ bei Dreifelden.

(421 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

15.07.2007

 

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Haemopis sanguisuga - 1. Fund   

Der Pferdeegel (Haemopis sanguisuga) ist eine Art aus der Unterklasse der Egel (Hirudinea) und gehrt zu den Kieferegeln (Gnathobdelliformes).

Die Art weist oftmals eine Lnge von mehr als zehn Zentimetern (gestreckt bis zu 15 cm) auf und wird damit hnlich gro wie der Medizinische Blutegel (Hirudo medicinalis), mit dem sie oft verwechselt wird. Am Kopfvorder- und -seitenrand befinden sich fnf Augenpaare. Die Frbung der Oberseite ist brunlich ? manchmal mit dunkleren Flecken ? oder schwrzlich; rote Lngsstreifen fehlen. Die Unterseite ist gelbgrau bis grn gefrbt, unregelmig dunkel gefleckt und nur bisweilen durch gelbliche Seitenbnder begrenzt. Die Anzahl der sichtbaren Querringel entspricht ? wie bei anderen Egeln auch ? nicht der Anzahl der Segmente, aus denen sich der Krper zusammensetzt (33), sondern sie sind wesentlich zahlreicher.

Lebensraum des Pferdeegels sind stehende sowie langsam flieende Gewsser. Die Art kommt in ganz Europa sowie in Nordafrika vor. Sie saugt kein Blut, hierfr ist die Bezahnung des Kiefers (zwei Reihen von je 14 Zhnchen) zu schwach. Stattdessen ernhrt sich der Pferdeegel von verschiedenen Wassertieren, die er verschlingt. Zum Beutespektrum zhlen etwa Insektenlarven, Wrmer, Fischbrut sowie Laich und Larven von Amphibien. Zwischen den Mahlzeiten knnen lange Phasen ohne Nahrungsaufnahme berdauert werden.

Die Tiere bewegen sich sowohl kriechend fort ? unter Zuhilfenahme ihrer beiden Saugnpfe an den Krperenden ? als auch frei schwimmend mit Schlngelbewegungen. Manchmal verlassen Pferdeegel das Gewsser. In feuchter Erde in Ufernhe werden Eikokons abgelegt. Diese sind bis zu einem Zentimeter gro.

Sowohl der deutschsprachige als auch der aus dem Griechischen und Lateinischen abgeleitete wissenschaftliche Name sind irrefhrend. Haemopis sanguisuga bedeutet so viel wie ?blutgieriger Blutsauger?, obwohl die Art nicht zu den ektoparasitischen, blutsaugenden Egeln gehrt. Die Bezeichnung ?Pferdeegel? beruht auf einer Verwechslung mit dem im Mittelmeerraum beheimateten Rossegel (Limnatis nilotica). Dieser kann an Viehtrnken in die Nasenhhlen, den Rachen und die Speiserhre von Rindern, Pferden etc. eindringen und sich dort festsetzen.

(Quelle: Wikipedia  )

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