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Acrometopa macropoda (Burmeister, 1838) -- Langbeinige Sichelschrecke} Acrometopa macropoda -  1. Fund (Männchen)
Acrometopa macropoda - 1. Fund (Männchen)


 

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Ordnung Artiodactyla (Owen, 1848) -- Paarhufer


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Die Paarhufer, auch Paarzehige Huftiere oder Paarzeher (Artiodactyla oder Paraxonia), sind in der klassischen Systematik eine Ordnung der Sugetiere (Mammalia). Es handelt sich um berwiegend pflanzenfressende Tiere, die im Gegensatz zu den Unpaarhufern meist durch eine gerade Anzahl von Zehen (zwei oder vier) charakterisiert sind. Zu dieser Gruppe zhlen einige der wirtschaftlich bedeutendsten Sugetiergruppen wie Rinder, Schweine, Kamele, Ziegen und Schafe, aber auch andere bekannte Tiere wie Giraffen, Flusspferde, Hirsche oder Antilopen. Molekularbiologische Untersuchungen haben ergeben, dass die Paarhufer wahrscheinlich paraphyletisch in Bezug auf die Wale sind. Das heit, dass einige Gruppen (insbesondere die Flusspferde) nher mit den Walen als mit den brigen Vertretern dieser Ordnung verwandt sind. Moderne phylogenetische Systematiken fassen entsprechend Paarhufer und Wale zum gemeinsamen Taxon der Cetartiodactyla zusammen. Die Paarhufer bilden demnach ein Formtaxon, also eine Gruppe, die zwar keine geschlossene Abstammungsgemeinschaft darstellt, aber durch gemeinsame Merkmale charakterisiert wird.

Paarhufer lassen sich in vier Unterordnungen einteilen:

Die Paarhufer haben einige gemeinsame Merkmale insbesondere im Bau der Gliedmaen, die sich bei den heute lebenden (rezenten), hochgradig an das Wasserleben angepassten Walen nicht finden. Als gemeinsame abgeleitete Merkmale (Synapomorphien) der Paarhufer galten ein spezieller Bau des Sprungbeins mit zwei Gelenkrollen (Trochlea tali proximalis und distalis) und der verlngerte letzte untere Vormahlzahn. Allerdings hat die Entdeckung dieses speziellen Sprungbeins bei fossilen Walen im Jahr 2001 den Diskussionen ber die Systematik neue Nahrung gegeben (siehe unten).

Die Paarhufer sind mittelgroe bis groe Tiere, die sich vierfig (quadruped) fortbewegen. Es gibt zwei Gestalttypen, die sich deutlich im Krperbau unterscheiden. So zeichnen sich etwa Schweineartige und Flusspferde durch einen stmmigen Rumpf, kurze Beine und einen groen Kopf aus. Schwielensohler und Wiederkuer weisen hingegen einen eher schlanken Krperbau und lange, dnne Beine auf. Die Gre der Paarhufer variiert betrchtlich. Als kleinste Vertreter gelten die Hirschferkel, die oft nur 45 Zentimeter Kopfrumpflnge und ein Gewicht von 1,5 Kilogramm erreichen. Die grten Vertreter sind ? mit bis zu 5 Metern Kopfrumpflnge und 4,5 Tonnen Gewicht ? das Flusspferd beziehungsweise ? mit bis 5,5 Meter Hhe und 4,7 Meter Kopfrumpflnge ? die Giraffe. Hinsichtlich der Gre herrscht bei fast allen Arten ein Sexualdimorphismus: Die Mnnchen werden durchweg grer und schwerer als die Weibchen. Geschlechtsunterschiede gibt es auch bei den Stirnwaffen, so haben bei Hirschen in der Regel nur die Mnnchen ein Geweih und die Hrner der Horntrger sind bei den Weibchen meist deutlich kleiner oder fehlen gnzlich. Auch hinsichtlich anderer Aspekte wie der der Bezahnung oder der Fellfrbung kann es Sexualdimorphismen geben. So etwa bei der Hirschziegenantilope, bei der das Fell der Mnnchen dunkelbraun, das der Weibchen hingegen ockerfarben ist.

Bis auf die nahezu unbehaarten Flusspferde sind alle Vertreter dieser Ordnung mit einem dichten Fell bedeckt, dessen Lnge und Frbung je nach Lebensraum variieren. Arten in khleren Regionen knnen einen Fellwechsel durchmachen. Es berwiegen unscheinbare, tarnende Fellfrbungen wie Gelb-, Grau-, Braun- oder Schwarztne.

Paarhufer tragen ihren Namen, weil sie meist eine gerade Anzahl von Zehen (zwei oder vier) haben ? lediglich bei einigen Nabelschweinen ist es bei den Hinterbeinen zu einer Reduktion der Zehenanzahl auf drei gekommen. Die Mittelachse eines Beins liegt bei Paarhufern zwischen der dritten und vierten Zehe. Diese beiden Mittelzehen sind am besten ausgebildet. Die ursprnglich vorhandene erste Zehe fehlt bei heutigen Paarhufern immer, sie ist nur bei fossilen Vertretern belegt. Die zweite und fnfte Zehe sind unterschiedlich ausgebildet: Bei den Flusspferden sind sie nach vorne gerichtet und voll funktionsfhig. Bei den brigen Paarhufern sind sie rckwrts angeordnet (und werden als ?Afterzehe? bezeichnet) oder vollstndig reduziert. Bei den Schweineartigen und Hirschferkeln werden die Afterzehen bei weichem, schlammigen Untergrund noch mitbenutzt und vergrern die Auftrittsflche. In den meisten Fllen berhren sie den Boden jedoch nicht mehr. Bei manchen Gruppen wie bei den Kamelen und den Giraffenartigen ist die Rckbildung so weit fortgeschritten, dass die zweite und fnfte Zehe nicht einmal mehr als Rudimente vorhanden sind.

Bei Flusspferden sind alle vier Zehen nach vorne gerichtet.

Bei Schweinen und vielen anderen Paarhufern sind die zweite und fnfte Zehe als Afterklaue nach hinten gerichtet.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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