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Eobania vermiculata (O. F. Müller, 1774) -- Divertikelschnecke} Eobania vermiculata  -  7. Fund
Eobania vermiculata - 7. Fund


 

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Ordnung Perissodactyla (Mesaxonia) (Owen, 1848) -- Unpaarhufer


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Tapire

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Die Unpaarhufer oder Unpaarzeher (Perissodactyla, selten auch Mesaxonia) sind eine Ordnung der Sugetiere (Mammalia). Im Gegensatz zu den Paarhufern sind sie durch eine meist ungerade Anzahl von Zehen charakterisiert. Die Ordnung umfasst drei rezente Familien, die Pferde (Equidae), Nashrner (Rhinocerotidae) und Tapire (Tapiridae) mit insgesamt rund 17 Arten. Dass diese drei sehr unterschiedlich aussehenden Familien miteinander verwandt sind, erkannte als erster der Zoologe Richard Owen im 19. Jahrhundert, der auch den Begriff Unpaarhufer (engl. odd-toed ungulates) prgte.

Als Anpassung an verschiedene Habitate und Lebensweisen haben die Unpaarhufer deutliche Unterschiede im Krperbau entwickelt. Gemeinsame Merkmale gibt es im Bau der Gliedmaen und der Zhne. Bei allen lebenden und der berwiegenden Mehrzahl der ausgestorbenen Arten handelt es sich um recht groe Tiere. Mit den Nashrnern gehren die nach den Elefanten zweitgrten landlebenden Sugetiere zu dieser Gruppe. Das ausgestorbene Paraceratherium, ein hornloses, nashornverwandtes Tier aus dem Oligozn, gilt sogar als grtes Landsugetier aller Zeiten. Einige ursprngliche Vertreter der Ordnung wie das Urpferdchen Hyracotherium waren mit nur 20 cm Schulterhhe ziemlich klein. Abgesehen von Zwergzchtungen des Hauspferdes und des Hausesels erreichen die heutigen Unpaarhufer eine Kopfrumpflnge von 180 bis 420 Zentimeter und ein Gewicht von 150 bis 3500 Kilogramm. Whrend Nashrner nur sprlich behaart sind und eine dicke Epidermis aufweisen, sind Tapire und Pferde mit einem dichten, kurzen Haarkleid versehen. Die meisten Arten sind grau oder braun gefrbt, Zebras allerdings tragen ein typisches Streifenkleid, und junge Tapire weisen weie Lngsstreifen auf.

Die Hauptachse sowohl der vorderen als auch der hinteren Fe verluft durch den Mittelstrahl, die dritte Zehe ist dementsprechend bei allen Arten die grte. Die brigen Strahlen sind in unterschiedlichem Ausma reduziert worden, am wenigsten bei den Tapiren. Diese Tiere besitzen an den Vorderfen noch vier Zehen, eine Anpassung an den weichen Untergrund ihres Lebensraumes, und an den Hinterfen drei. Heutige Nashrner haben an Vorder- und Hinterfen drei Zehen. Bei den Pferden ist die Reduktion der Seitenstrahlen am weitesten fortgeschritten, diese Tiere besitzen nur mehr eine einzige Zehe (Monodaktylie). Die Fe sind mit Hufen versehen, die allerdings nur bei Pferden die Zehe fast vollstndig bedecken; bei Nashrnern und Tapiren ist nur der Vorderrand mit einem Huf bedeckt, die Unterseite ist weich ? Nashrner haben zustzlich ein weiches Sohlenkissen.

Innerhalb der Beine sind die Elle und das Wadenbein verkleinert, bei den Pferden sind diese Knochen in der unteren Hlfte sogar mit Speiche beziehungsweise Schienbein verwachsen. Eine Autapomorphie (ein gemeinsames Merkmal, das diese Gruppe eindeutig von anderen Gruppen unterscheidet) ist das sattelfrmige Talonaviculargelenk ? das Sprunggelenk zwischen Sprungbein (Talus) und Kahnbein (Naviculare) ?, das die Beweglichkeit stark einschrnkt. Der Oberschenkel ist relativ kurz, das Schlsselbein fehlt.

Unpaarhufer haben einen langgestreckten Kopf, wofr in erster Linie ein langer Oberkiefer (Maxillare) verantwortlich ist. Die verschiedenen Schnauzenformen der einzelnen Familien gehen auf Unterschiede im Bau des Zwischenkieferbeines (Prmaxillare) zurck. Das Trnenbein (Lacrimale) weist einen in die Augenhhle vorspringenden Hcker auf; eine Autapomorphie ist der breite Kontakt zwischen Trnenbein und Nasenbein (Nasale). Kennzeichnend ist weiterhin ein insbesondere bei den grasfressenden Arten massiver Kiefer. Das Kiefergelenk liegt hoch und der Unterkieferast ist vergrert.

Nashrner haben ein oder zwei Hrner, die im Gegensatz zu den Hrnern der Paarhufer nicht aus Knochensubstanz, sondern aus agglutiniertem Keratin bestehen.

Anzahl und Bau der Zhne sind je nach Nahrung unterschiedlich. Schneide- und Eckzhne knnen sehr klein sein oder komplett fehlen (etwa bei den beiden afrikanischen Nashornarten; bei den Pferden besitzen meist nur mnnliche Tiere Eckzhne ? ?Hakenzahn?). Aufgrund des langgestreckten Oberkiefers klafft zwischen den vorderen Zhnen und den Backenzhnen eine als Diastema bezeichnete Lcke. Die Prmolaren (Vorbackenzhne) sind meist molarartig entwickelt; die Oberflchenform und Hhe der Molaren (Hinterbackenzhne) ist stark davon abhngig, ob eher weiches Laub oder hartes Gras den Hauptbestandteil der Nahrung ausmacht. Pro Kieferhlfte sind drei oder vier Prmolaren und stets drei Molaren vorhanden, so dass die Zahnformel der Unpaarhufer lautet: I 0?3/0?3 C 0?1/0?1 P 2?4/2?4 M 3/3.

Im Bau des Verdauungstraktes weisen die Unpaarhufer groe Unterschiede zu den ebenfalls meist pflanzenfressenden Paarhufern auf. Unpaarhufer sind ? hnlich den Nagetieren ? Enddarmfermentierer, das heit, dass die Verdauung grtenteils erst im Dickdarm stattfindet. Der Magen ist im Gegensatz zu dem der Paarhufer stets einfach gebaut und einkammerig; die Fermentation findet im sehr groen Blinddarm (der etwa bei Pferden bis zu 90 Liter fasst) und im doppelschlingigen Grimmdarm (Colon) statt. Der Darm ist sehr lang (beim Pferd etwa bis zu 26 Meter). Die Nahrungsausnutzung ist relativ gering, das hat vermutlich dazu gefhrt, dass es heute keine kleinen Unpaarhufer mehr gibt, da bei groen Tieren der Nahrungsbedarf pro Kilogramm Krpergewicht geringer und das Oberflche-Volumen-Verhltnis kleiner ist (was besser fr den Wrmehaushalt ist).

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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