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Acanthocardia (Rudicardium) tuberculata (Linnæus, 1758) -- Knotige Herzmuschel} Acanthocardia tuberculata - 13. Fund
Acanthocardia tuberculata - 13. Fund


 

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Columba livia domestica (Gmelin, 1789) -- Haustaube, Straßentaube, Stadttaube



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Columba livia domestica - 1. Fund

Columba livia domestica (Gmelin, 1789) -- Haustaube, Straßentaube, Stadttaube


 
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Columba livia domestica - 2. Fund

Columba livia domestica (Gmelin, 1789) -- Haustaube, Straßentaube, Stadttaube


 
     





 

Die Stadttaube hat eine Krperlnge von 31 bis 34 cm. Sie ist kleiner als die Ringeltaube und hat einen krzeren Schwanz. Das Federkleid ist sehr variabel. Ihre Gestalt hnelt oft der Felsentaube, manche der zahlreichen Gefiedervariationen sehen der Felsentaube sehr hnlich. Ansonsten treten auch weigrau gemusterte, einheitlich dunkelgraue oder dunkelbraune, rotgraue oder dunkel gescheckte Farbvarianten auf. Die Iris ist rot oder braun.

Es haben sich auch regionale Besonderheiten herausgebildet. In Birmingham hat sich eine Art eigene Rasse oder Unterart entwickelt: die Birminghamer Groe Docktaube. Sie ist schwarz und grober als andere Stadttauben. Die Straen- oder Stadttauben im spanischen Sevilla hingegen sind vorwiegend wei und brten gegebenenfalls auch in Baumhhlen.[1]

Das von beiden Geschlechtern geuerte Gurren ist sehr variabel und klingt etwa wie ?grr? oder ?guu-ru-gu.? Das Mnnchen balzt mit einem tiefen, kollerndem ?gang-grrru-guru-u?, das mitunter gleichfrmig aneinandergereiht wird. Beim ersten Teil dieses Motivs verbeugt es sich, beim letzten richtet es sich wieder auf. Am Nest wird ein langgezogener Ruf in Wiederholung geuert, etwa wie ?ruh?. Der Warnruf ist ein kurzes, einsilbig betontes ?hu?. Zur Verstndigung untereinander werden auch andere Laute benutzt. Mit dem Kropf werden laute oder leise Klack-Gerusche erzeugt. Durch Zittern reiben die Federn aneinander und erzeugen ein raschelndes Gerusch. Whrend des Balzfluges wird mehrmals schnell mit den Flgeln geklatscht, was auch der Reviermarkierung dient. Die Jungen betteln mit hellen Fiep-Tnen whrend des Ftterns.

Der Lebensraum der Stadttauben sind die Stdte auf der ganzen Welt. Stadttauben kommen aber auch auerhalb von Stdten vor, vor allem in vom Menschen vernderten Gebieten. Als Abkmmling der Felsentaube, deren Lebensraum Felsenksten und Hhlen sind, ist der Stadttaube ein Brten auf Bumen normalerweise nicht mglich (es kommen sehr selten, als Ausnahme, Baumbruten auf Straenbumen vor), sie ist auf Huser, Mauern und Brcken usw. als Felsenersatz angewiesen. 

Wie ihre wilden Verwandten und alle verwandten Taubenarten, sind Stadttauben primr Krner- und Samenfresser, die sich hauptschlich von Getreide- und Leguminosensaaten ernhren, aber je nach Angebot opportunistisch eine Vielzahl von Nahrungsquellen nutzen knnen. Ernhrung durch Insekten, Schnecken und Wrmern kommt gelegentlich ergnzend vor, ist aber quantitativ bedeutungslos. Stadttauben-Populationen verfolgen, je nach lokalem Nahrungsangebot, dabei zwei unterschiedliche Strategien zur Nahrungsversorgung. Entweder fliegen in der Stadt brtende Tauben ins lndliche Umland, wo sie sich auf ckern von Getreide und anderen Saaten ernhren, oder sie suchen sich direkt in der Stadt ihr Futter. Futtersuche an Lgern, Getreidespeichern, Hfen und anderen Umladepltzen vereint Merkmale beider Strategien. Die Brutperiode und der Bruterfolg korrelieren dabei in hohem Mae mit dem saisonalen Nahrungsangebot. Zustzlich nehmen Tauben Erde oder Steinchen auf, die als Gastrolithen dienen, aber vermutlich auch die Mineralstoffversorgung verbessern. In Stdten werden Stadttauben oft zustzlich zum selbst gesuchten Nahrungsangebot, das hier auch Abflle umfasst, gezielt durch Tierfreunde gefttert. Weltweit betrachtet, sind zwar nur wenige Stadttauben-Populationen auf diese Nahrungsquelle angewiesen, sie kann aber, insbesondere bei sehr hohen Dichten in Stadtzentren, lokal ausschlaggebend sein.[3]

Stadttauben schlieen sich normalerweise bei der Nahrungssuche zu Schwrmen zusammen. Solche Nahrungsschwrme sind keine zuflligen Aggregationen, sondern die Vgel interagieren sozial miteinander, zum Beispiel sind Dominanzhierarchien beim Zugang zur Nahrung nachgewiesen. Die Tiere eines Nahrungsschwarms entsprechen dabei nicht denjenigen einer bestimmten Brutkolonie, diese knnen sich unterschiedlichen Schwrmen anschlieen. Auch zum Rasten bevorzugen Stadttauben Kontakt zu Artgenossen, wobei auch Rastschwrme unabhngig in ihrer Zusammensetzung sind. Nahrungsschwrme knnen mehrere Kilometer gemeinsam bekannte, ergiebige Nahrungsquellen anfliegen, wobei einzelne Individuen den Schwarm auf bisher unbekannte Quellen ?anlernen? knnen.[4]

Weibchen knnen sich schon im Alter von fnf Monaten paaren. Die erste Brut ist bereits im Alter von sechs Monaten mglich. Der grte Teil der Stadttauben brtet im zweiten Kalenderjahr. Meistens leben die Partner in lebenslanger Monogamie.

Die Brutpaare halten sich das ganze Jahr ber im Brutgebiet auf. Die Mnnchen besetzen ein Nestrevier, das mehrere Nistpltze beinhalten kann und meist lebenslang behalten wird. Er lockt das Weibchen rufend zum Nistplatz auf Simsen, im Inneren von Hhlen, Lchern in Felswnden oder vergleichbaren Stellen an Gebuden, mitunter auch in geschlossenen Rumen, die durch Fenster und dergleichen erreicht werden.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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