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Helophilus trivittatus (Fabricius, 1805) -- Große Sumpfschwebfliege} Helophilus trivittatus -  1. Fund (Männchen)
Helophilus trivittatus - 1. Fund (Männchen)


 

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Fam. Scolopacidae (Vigors, 1825) -- Schnepfenvögel


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Die Schnepfenvgel (Scolopacidae) sind eine groe Familie aus der Ordnung der Regenpfeiferartigen (Charadriiformes). Sie enthlt neben der Gattung der eigentlichen Schnepfen auch die Strandlufer und Wasserlufer und viele mehr. Sie sind auf der Nordhalbkugel verbreitet.

Schnepfenvgel sind eine sehr vielgestaltige Gruppe. Der Schnepfentyp ist gekennzeichnet durch lange Beine und einen sehr langen Schnabel, der auch namensgebend ist (ahd. snepfa ist verwandt mit Ausdrcken fr Schnabel, Spitze[1]). Beim Brachvogeltyp ist der Schnabel zudem krftig abwrts gebogen. Daneben gibt es den Wasserlufertyp mit mittellangem Schnabel und langen Beinen, den Strandlufertyp mit krzeren Beinen und mittellangem Schnabel, sowie den kurzschnbligen Steinwlzertyp. Abweichend sind dann noch die Wassertreter, die eher entenartig schwimmend leben und kurze Beine und mittellange Schnbel haben.

Der Schnabel ist in der Lnge sehr unterschiedlich. Die beiden Extreme sind der Sdseelufer (halbe Lnge des Kopfes) und die Brachvgel (dreifache Lnge des Kopfes). In der Regel ist der Schnabel gerade, bei den Brachvgeln aber deutlich nach unten gebogen und bei den Pfuhlschnepfen leicht aufwrts gebogen. Ein gebogener Schnabel bietet Vorteile, um Nahrung unter Steinen zu suchen. Einen sehr kurzen, aber besonders krftigen Schnabel haben die Steinwlzer, der ihnen beim Umdrehen schwerer Steine dient. Einen ebenfalls in der Form abweichenden Schnabel findet man auch beim Lffelstrandlufer, hier ist er wie bei Lfflern zum Ende hin verbreitert.[2]

Fast alle Schnepfenvgel (mit Ausnahme der Steinwlzer und des Gischtlufers) haben an der Schnabelspitze einen geschwollenen mit Hornplatten versehenen Bereich, deren Rnder reich mit Rezeptorzellen zum Ertasten von Beute besetzt sind. Vor allem die Schnepfen und Strandlufer nutzen diese Vorrichtung, um in weichen Sand- und Schlickbden nach Nahrung suchen. Daneben wird der Schnabel zum Aufpicken von Nahrungsbestandteilen vom Boden oder von der Wasseroberflche sowie zum Durchpflgen des Wassers genutzt. Viele Schnepfenvgel haben eine lange Zunge, um den Transport der Nahrung von der Schnabelspitze zu gewhrleisten; wenn das nicht so ist, wie beispielsweise bei den Brachvgeln, muss die Nahrung durch Techniken des Werfens und Auffangens zum Rachen befrdert werden. Jene Arten, die das Wasser mit seitlichen Schnabelbewegungen durchpflgen, pressen das Wasser durch minimal geffneten Schnabel wieder heraus und behalten so kleine verwertbare Teile im Schnabel.[2]

Mit einer Ausnahme haben alle Schnepfenvgel einen anisodaktylen Fu, das heit, es gibt drei Vorderzehen und eine Hinterzehe. Die besagte Ausnahme ist der Sanderling, bei dem die Hinterzehe fehlt (Tridaktylie). Viele Schnepfenvgel wie die Wassertreter, die Pfuhlschnepfen und manche Strandlufer haben partielle Schwimmhute zwischen den Vorderzehen; bei manchen existieren diese nur zwischen den ueren Zehen, bei der Mehrzahl der Arten fehlen sie jedoch ganz.[2]

Unter den Schnepfenvgel gibt es viele Langstreckenzieher, die mit langen und spitzen Flgeln hohe Geschwindigkeiten von 60 bis 70 km/h erreichen knnen. Wie bei den meisten Merkmalen gibt es aber auch hier zahlreiche Ausnahmen. Der Flussuferlufer, der mit schnellen Schlgen seiner Flgel meistens dicht ber der Wasseroberflche fliegt, erreicht nur 30 bis 40 km/h. Die Arten des Schnepfentyps haben ebenfalls eher abgerundete Flgel, die nicht zum schnellen Flug taugen, aber zur Navigation im dichten Wald besser geeignet sind. Whrend es bei Schnepfenvgeln in der Regel zwlf Schwanzfedern gibt, sind es bei den Arten des Schnepfentyps bis zu 26. Manche Arten knnen die ueren Steuerfedern nach auen richten und hiermit vibrierende Gerusche erzeugen.[2]

Schnepfenvgel sind kleine bis mittelgroe Vgel. Im Durchschnitt sind die in polaren Breiten beheimateten Arten grer als die Bewohner warmer Gegenden (Bergmann-Regel). Bei vielen Arten gibt es auch eine Grendifferenz zwischen den Geschlechtern. So sind bei den Kampflufern die Mnnchen deutlich grer als die Weibchen, bei Brachvgeln und Wassertretern ist es hingegen umgekehrt. Im Gefieder der allermeisten Schnepfenvgel berwiegen Grau- und Brauntne. Es gibt nur wenige farbenfrohe Vertreter, und auch hier gibt es oft einen aufflligen Geschlechtsdimorphismus. Bei der Pfuhlschnepfe ist das Brutkleid des Mnnchens von einem intensiven Rot, beim Weibchen hingegen matt rotbraun; hingegen ist beim Thorshhnchen das Gefieder des Weibchens von einem leuchtenderen Rot als beim Mnnchen. Am extremsten ist der Unterschied beim Kampflufer, wo Mnnchen im Brutkleid mit farbigem Federschmuck ausgestattet sind und im erheblichen Kontrast zu den schlichten Weibchen stehen.[2]

Zwischen den Augen haben Schnepfenvgel in der Regel Salzdrsen, durch die berschssiges Salz abgegeben werden kann. Deren Gre ist je nach Art sehr unterschiedlich. Bei den swasser- und binnenlandbewohnenden Arten sind sie naturgem stark zurckgebildet oder fehlen ganz. Gro sind sie hingegen bei den Kstenbewohnern, ganz besonders beim muschelfressenden Knutt, der mit seiner Nahrung besonders groe Mengen Salzwasser aufnimmt. Bei wandernden Arten kann auch beobachtet werden, dass sich die Salzdrsen jahreszeitlich je nach Lebensraum vergrern oder verkleinern.[2]

Schnepfenvgel sind auf allen Kontinenten verbreitet. Die meisten Arten findet man in den arktischen und gemigt-kalten Klimazonen der Nordhalbkugel. Dabei brten einige Schnepfenvgel weiter nrdlich als alle anderen Vgel. Vor allem Arten des Schnepfentyps sind auch in den Tropen zu finden, viele sind Insel-Endemiten.[3]

Zwar gibt es auch einige Standvgel (viele tropische Arten, aber auch Teilpopulationen der Bekassine und des Groen Brachvogels), die meisten aber sind Zugvgel, zum Teil sogar ausgesprochene Langstreckenzieher. Der Eskimo-Brachvogel brtete in der kanadischen Arktis und zog bis nach Chile. Wassertreter brten in der Hocharktis und finden sich im Winter auf dem Meer vor den Ksten Sdamerikas, Afrikas und Sdostasiens.[4]

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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