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Lasiodora parahybana (Mello-Leitão, 1917) -- Brasilianische Riesenvogelspinne} Lasiodora parahybana -  1. Fund
Lasiodora parahybana - 1. Fund


 

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Ordnung Charadriiformes (Huxley 1867) -- Watvögel und Möwen


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Die Regenpfeiferartigen (Charadriiformes), auch Limikolen oder Watvgel genannt, sind eine Ordnung der Vgel. Zu ihr gehren sehr verschiedene Familien und Gattungen.

Die Regenpfeiferartigen sind eine im Aussehen vielgestaltige Gruppe, doch hneln sie sich in einigen grundlegenden Merkmalen.

Bei allen Arten sind das Gaumendach und der Stimmapparat nahezu gleich, das Brustbein trgt keine nach innen weisenden Knochenfortstze; auerdem gibt es hnlichkeiten im Aufbau des Fues, genauer: hnlichkeiten bei den in Unterschenkel und Fu liegenden Sehnen.[1][2] Der Flgel zhlt elf Handschwingen, Steuerfedern sind mindestens zwlf, aber bis zu sechsundzwanzig vorhanden. Die Federn am Rumpf besitzen einen Afterschaft. Die Brzeldrse ist durch einen langen Federschopf gekennzeichnet. Besonders wichtig sind die groen Nasendrsen, die bei den am Meer lebenden Arten der Ausscheidung von berschssigem Salz dienen. Sehr ausgeprgt sind sie bei den Scheidenschnbeln.[2] Whrend die drei Vorderzehen normal gebaut sind, setzt die Hinterzehe weiter oben am Fu an, ist gewhnlich kurz und berhrt oft nicht den Boden; sie kann auch fehlen. Letzteres ist der Fall bei Sbelschnblern und Stelzenlufern, einigen Regenpfeifern, Alkenvgeln und der Dreizehenmwe. Die meisten Arten der Unterordnungen Charadrii und Scolopaci besitzen freie Zehen, doch sind Schwimmhute ansatzweise bei Sbelschnblerverwandten vorhanden,[3] und die drei Wassertreter-Arten, der Reiherlufer[4] und alle Mwen, Raubmwen und Alkenvgeln haben vollstndige Schwimmhute zwischen den Zehen.

Da der Groteil der Regenpfeiferartigen Zugvgel oder zumindest gelegentliche Langstreckenflieger sind, besitzen sie meist lange, dnne Flgel, die spitz zulaufen. Ausnahmen sind die Kiebitze mit ihren zur Spitze verbreiterten (engl. Lapwing) und die Alken mit stark verkrzten Flgeln als Anpassung an das Leben als Taucher auf offenem Meer. Ein extremes Beispiel hierfr ist der ausgerottete, flugunfhige Riesenalk.

Mit einer Krperlnge von 11 Zentimetern und einem Gewicht von 23 bis 37 Gramm ist der Wiesenstrandlufer die kleinste Art, am grten ist die Mantelmwe, die 64 bis 78 Zentimeter lang und 1,3 bis 1,8 Kilogramm schwer wird.[5] Bis auf die Goldschnepfen, Wassertreter, Stelzenlufer und Kampflufer tritt kein Geschlechtsdimorphismus im Gefieder auf. Bei einigen Familien sind die Weibchen aber grer (z. B. Blatthhnchen, Austernfischer).[6]

Hybridisierungen zwischen einzelnen Arten innerhalb der Unterordnungen Charadrii und Scolopaci sind zwar selten, aber mglich. Die Mischlinge sind intermedir gefrbt und gebaut. Es gibt Beobachtungen von Hybriden von Calidris-Strandlufern, Kiebitzen, Pluvialis-Regenpfeifern, Sbelschnblerverwandten und Austernfischern.[7] Bei Mwen kommt es hufiger zu Mischehen und Kreuzungen verschiedener Arten.[8]

Auf dem Weg zum Flggewerden durchlaufen die Jungvgel einen ersten Gefiederwechsel. Die feinen, verzweigten Daunenfedern werden gegen ein Jugendkleid mit vollstndig ausgebildeten Flugfedern eingetauscht. Als nchste Mauser erfolgt die postjuvenile Mauser. Sie ist in der Regel partiell, es werden nur die Krperfedern und einige wenige Flugfedern gewechselt, bei Blatthhnchen, Brachschwalbenartigen und dem Graslufer ist es allerdings eine Komplettmauser. Das nun erworbene Gefieder besteht also nur aus neuen Federn ? oder aus neuen und alten Federn. Letztere sehen deutlich abgetragen aus, die Altersbestimmung ist entsprechend leicht.[9] Die Mauser vom ersten Winterkleid zum ersten Sommerkleid ist oft auch partiell. Die kleineren Watvogel-Arten brten bereits im zweiten Kalenderjahr, grere Arten wie Austernfischer erst nach zwei bis drei Jahren.[10] Bei Mwen gibt es drei Entwicklungstypen. Kleine Arten wie die Lachmwe sind im zweiten Jahr ausgewachsen (Zweijahres-Mwen), mittelgroe wie die Sturmmwe mit drei Jahren (Dreijahres-Mwen) und die grten erreichen erst im vierten Jahr die Maturitt (Vierjahres-Mwen). Bei Strungen des Hormonzyklus knnen immature Vgel zu einer unpassenden Jahreszeit im Winter- oder Sommerkleid beobachtet werden.[11]

Nach Vollendung des Anlegens des Jugendkleids wchst der Schnabel bei vielen Watvgeln noch ber mehrere Monate weiter. Der Unterschied ist zwar nicht sehr gro, aber bei Vergleichen zwischen Alt- und Jungvgeln im Freiland deutlich zu sehen, besonders gut bei langschnbligen Arten wie den Brachvgeln.[12]

Fr die Altersbestimmung von noch nicht geschlechtsreifen Vgeln knnen auerdem die Farbe der Iris und Gre und Farbe des nackten Augenrings (falls vorhanden) herangezogen werden.[13]

Zum typischen Repertoire der Gefiederpflege zhlen das Baden an geeigneten Gewsserstellen und das Zurechtzupfen der Federn mit dem Schnabel. Aus der Brzeldrse wird mit dem Schnabel liges Sekret im gesamten Gefieder verteilt, um eine wasserabweisende Oberflche zu erzielen. Kopf und Hals, also Stellen, die nicht mit dem Schnabel erreicht werden knnen, werden mit dem Fu bearbeitet. Zum Kratzen wird der Fu je nach Art ober- oder unterhalb des Flgels herumgefhrt.[14]

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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