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Boloria titania (Esper, 1793) -- Natterwurz-Perlmutterfalter, Alpenmoor-Perlmutterfalter} Boloria titania -  1. Fund
Boloria titania - 1. Fund


 

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Glischrochilus quadrisignatus (Say, 1835) -- Vierfleckiger Kiefernglanzkäfer, Picknickkäfer



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Glischrochilus quadrisignatus - 1. Fund

Glischrochilus quadrisignatus (Say, 1835) -- Vierfleckiger Kiefernglanzkäfer, Picknickkäfer


 
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Glischrochilus quadrisignatus - 2. Fund

Glischrochilus quadrisignatus (Say, 1835) -- Vierfleckiger Kiefernglanzkäfer, Picknickkäfer


 
     





 

Der Picknickkfer (Glischrochilus quadrisignatus) ist ein Kfer aus der artenreichen Familie der Glanzkfer.[1] Die Gattung Glischrochilus ist in Europa mit sechs Arten vertreten,[2] die alle schwarz sind und vier gelbliche Flecken haben.

Der Artname quadrisignatus (von lat. ?quattuor?, in Verbindungen ?qudri-? ?vier-? und ?sign?tus? ?gezeichnet?) [3] benennt die vier Makel auf den Flgeldecken. Es gibt jedoch zwei weitere europische Arten, Glischrochilus quadriguttatus und Glischrochilus quadripunctatus, deren Namen ebenfalls auf die vier Makel Bezug nimmt. Der Gattungsname Glischrochilus von altgr. ???????? ?glis-chrs? fr ?klebrig? und ????? ?chils? fr ?Saft? weist auf die Nutzung von ausflieendem Baumsaft als Nahrungsquelle hin.[4] Der wenig gebruchliche Name ?Picknickkfer? ist die bertragung des im Englischen Sprachraum etablierten Namens ?picnic beetle? und erklrt sich dadurch, dass die Art hufig beim Picknick im Freien anfliegt. Der englische Name ist jedoch fr mehrere Arten der Gattung gebruchlich.[5][6]

Der Kfer nordamerikanischer Herkunft knnte auch in Europa ein bedeutender Schdling an verschiedenen Kulturpflanzen werden.

Der lnglich ovale Kfer hat eine stark variierende Lnge von vier bis sechs, ausnahmsweise auch bis acht Millimeter. Der tiefbraune bis schwarze Krper ist lnglich oval und leicht gewlbt. Er ist unbehaart und glnzend. Die vier Makel auf den Flgeldecken sind durch fehlendes Pigment bedingt, die Flgeldecken sind im Bereich der Makel transparent.

Der Kopf ist gro und dreieckig (Abb. 7). Die Mundwerkzeuge zeigen nach vorn. Die zweilappige Oberlippe ist mit dem Kopfschild verwachsen. Der Unterkiefer hat nur eine Lade. Die Oberkiefer sind an der Spitze zweizhnig, am Grund sitzt ein kleiner Mahlzahn. Das Endglied des Lippentasters ist walzenfrmig und an der Spitze abgestutzt (Abb. 4). Die elfgliedrigen Fhler enden in einer ovalen, dreigliedrigen, abgeflachten Keule. Unter ihrer Einlenkung entspringt eine anfnglich nach unten verlaufende (Abb. 1), unter dem Kopf konvergierende Fhlerrinne (Abb. 4). Vor dem Halsschild ist der Kopf linienfrmig eingedrckt, der Eindruck ist hufig als Naht ausgebildet. Er ist jedoch nur bei gengend geneigtem Kopf sichtbar, bei erhobenem Kopf fllt er optisch mit dem Vorderrand des Halsschildes zusammen (Abb. 7).

Der Halsschild ist trapezfrmig mit leicht nach auen gewlbtem und gekehltem Seitenrand. Die Hinterwinkel sind etwas grer als neunzig Grad. Die Basis ist etwa eineinhalb mal so lang wie die Hhe.

Die glnzenden Flgeldecken sind etwa 1,25 mal so lang wie gemeinsam breit. Sie enden in beiden Geschlechtern nicht einzeln verrundet, sondern gemeinsam mehr oder weniger gerade abgestutzt. Sie lassen einen Teil des Pygidiums unbedeckt. Jede Flgeldecke trgt zwei blassgelbe oder rotgelbe Flecke. Der vorn liegende Schulterfleck (Humeralmakel) ist weit von der Flgeldeckennaht entfernt und umschliet die Schulterbeule nach innen und nach hinten bandfrmig, nicht dreistig. Auen erreicht er fast die Randauskehlung der Flgeldecken. Die Apikalmakel liegt im hintersten Drittel der Flgeldecke und ist mehr der Flgeldeckennaht genhert. Ihre Konturen erinnern entfernt an den Kontinent Australien. Das Schildchen ist gerundet und sehr breit (Abb. 3).

Die Beine sind kurz und krftig, die Tarsen alle fnfgliedrig und gelblichbraun. Das vierte Tarsenglied ist kurz, das Krallenglied etwa so lang wie das erste bis vierte Tarsenglied gemeinsam. Die Vordertarsen sind beim Mnnchen erweitert. Der Auenrand der Mittelschiene verluft nicht annhernd gerade, sondern alle Schienen sind auen leicht geschwungen und am Ende deutlich zahnfrmig ausgezogen (Abb. 5). Die Vorderbrust ist zwischen den Vorderhften nach hinten verlngert (Prosternalfortsatz). Der Prosternalfortsatz endet nicht abgestutzt, sondern deutlich gerundet (Abb. 6). Mittel- und Hinterhften sind breit getrennt (Abb. 4).

Die Art kommt in sehr verschiedenen Biotopen vor. So wurden Tiere auf Ruderalflchen und Feldern, in Grten und an Waldrndern gefunden, sowohl auf Trockenhngen als auch auf sumpfigen Wiesen.[7] Whrend in Europa die frhen Funde von ?blutenden Bumen? oder aus deren Umgebung stammen, folgten Meldungen aus Maisplantagen.[8]

Die Weibchen sind relativ langlebig. Ein befruchtetes Weibchen kann etwa siebzig Tage lang Eier ablegen. Dabei werden bis zu 439, gewhnlich um die dreihundert Eier einzeln oder in kleinen Paketen bis 2,5 Zentimeter tief in Bden abgelegt, die mit in Zersetzung begriffenem Pflanzenteilen durchsetzt sind. Die Eier knnen auch auf verrottendes Pflanzenmaterial direkt abgelegt werden, etwa in Komposthaufen mit Treber- und Obstresten oder auf Maiskolben, Kartoffeln oder Zwiebeln, die nach der Ernte auf den Feldern verblieben und zu Verrotten beginnen. Die Larven ernhren sich polyphag von verrottendem Pflanzenmaterial.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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