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Acrometopa macropoda (Burmeister, 1838) -- Langbeinige Sichelschrecke} Acrometopa macropoda -  1. Fund (Männchen)
Acrometopa macropoda - 1. Fund (Männchen)


 

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Fam. Mordellidae (Latreille, 1802) -- Stachelkäfer


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Die Stachelkfer (Mordellidae) sind eine Familie der Kfer mit weltweit etwa 2.000 Arten. In Europa kommen sie mit 264 Arten vor. [1] Viele Arten sind hufig an Blten zu finden und machen purzelnde Bewegungen.

Die meist dunkel gefrbten Kfer sind zwischen 2 und 15 mm lang. Die Stachelkfer sind gekennzeichnet durch krftige Hinterbeine, einen gekrmmten Krper und oft einen langen ausgezogenen Hinterleib. Bei den greren Formen ist die Spitze des Hinterleibs (Pygidium) in eine lange Spitze ausgezogen. Krper oben flach gewlbt, unten mit viel strkerer Wlbung, lnglich, nach hinten verschmlert.

Die Larven leben in faulendem oder anbrchigem Holz, das von Schwmmen durchwachsen ist oder minieren in Stngeln. Manche Arten rufen auch eine Gallbildung hervor.
Die Kfer findet man an altem Holz, morschen Brckengelndern, oder auch, wie die Gattung Mordellistena, meist sehr zahlreich auf Blten und blhenden Gestruchen. Sie sind sehr lebhaft und machen bei ihrer Ergreifung heftige, purzelnde Bewegungen.[2]

Diese scheinbar purzelnden Bewegungen setzen sich aus einer Serie sehr schneller Einzelsprnge (Dauer je Sprung ca. 80 msec.) zusammen. Sie resultieren aus dem Bemhen der Kfer, sich aus der Rcken- oder Seitenlage wieder in eine neue Abflugposition zu bringen. Der Einzelsprung ist als eine berzogene Umdrehbewegung zu deuten, die mit einem Bein des dritten Beinpaares (Metapodien) durchgefhrt wird. Je nachdem, ob das linke oder rechte Metapodium als Stemmbein eingesetzt wird, resultiert eine nderung der Sprungrichtung. Die Absprungsenergie ist dabei variabel, weil sie auf direkte Muskelarbeit zurckzufhren ist. Die Ergebnisse sind unterschiedliche Sprungweiten und -hhen mit Rotationsfrequenzen von bis zu gemessenen 48 U/s (Mordellochroa abdominalis) um den Schwerpunkt der Krperlngsachse. Ein zustzliches Drehen um die Querachse (geringerer Frequenz) sorgt fr geschraubte Salti (Purzeln). Der Stachel (Pygidium) ist fr den Sprung bedeutungslos. Dagegen besitzt der Meta-Trochanter in der mit dem Metathorax verwachsenen Coxa (Schenkelring und Hfte des dritten Beinpaares) eine hohe Drehbarbarkeit (bis zu 270, bei einem Freiheitsgrad), welches durch ein echtes Schraubengelenk an der Coxenbasis ermglicht wird. Die Steigung der Schraubenmutter betrgt 21. (Nachweis mit dem Rasterelektronenmikroskop, REM 1985). Leistungsschwchere, aber auch technisch hnliche Sprnge finden sich bei den Kfern mit hnlich gebauten Coxa-Trochanter-Gelenken der Nachbarfamilien Melandryidae (=Serropalpidae) (Gattung Orchesia) und Scraptiidae (Gattung Anaspis), die stammesgeschichtlich eine allgemeinere Herkunft der Befhigung zu dieser Lokomotionsform vermuten lassen, also nicht spezifisch nur fr die Mordellidae gelten drfen.[3]

Auf die Besonderheit eines echten Schraubengelenks in der Natur verweisen inzwischen auch weitere Autoren (2011). So besitzen die Rsselkfer der Gattung Trigonopterus, Curculionidae aus den tropischen Regenwldern Asiens eine noch engere konnektive Konstruktion des Coxa-Trochantergelenk als bei den Mordellidae. Die Winkelgeschwindigkeit des Drehmoments wird aber nicht wie bei den Stachelkfern erreicht, dient hier das Gelenk doch zum besseren Klettern und Halten in der Vegetation.[4]

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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