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Melanargia galathea galathea (Linnæus, 1758) -- Schachbrett, Damenbrett} Melanargia galathea galathea -  3. Fund
Melanargia galathea galathea - 3. Fund


 

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Fam. Elateridae (Leach, 1815) -- Schnellkäfer


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Die Schnellkfer (Elateridae) sind eine Familie der Kfer innerhalb der berfamilie Elateroidea. Weltweit sind knapp 10.000 Arten in mehr als 400 Gattungen bekannt. Das uere Erscheinungsbild der Schnellkfer ist sehr einheitlich. Charakteristisch ist ihre namensgebende Fhigkeit, sich mit Hilfe eines Sprungapparates selbst in die Luft zu katapultieren. Beim Hochschnellen ist ein knipsendes Gerusch zu hren, weswegen diese Kferfamilie im Englischen unter anderem auch ?click beetles? genannt werden. Die Larven leben grabend im Boden, der Bodenstreu, oder in Totholz, einige als Mitbewohner (Inquilinen) in Termitennestern. Sie ernhren sich saprophag, phytophag oder ruberisch.[1] Einige Arten ? beispielsweise die Drahtwrmer des Saatschnellkfers ?, fressen an Wurzeln von Nutzpflanzen und sind als Agrarschdlinge bekannt.

Die Kfer sind 0,9 bis 75 Millimeter lang. Ihr Krper ist mig bis sehr langgestreckt und 1,7 bis 5,2 Mal lnger als breit. In der Regel sind die Krperseiten parallelrandig, wobei die Deckflgel (Elytren) an der Basis etwas verbreitert und an ihren Spitzen abgestutzt sind. Der Prothorax ist bei vielen Arten deutlich seitlich gekrmmt und hat am Anschluss an die Deckflgel seine schmalste Stelle. Die Kfer sind etwas abgeflacht bis am Rcken und den Seiten mig gekrmmt. Sie sind entweder unbehaart oder beflaumt. In der Regel unterscheiden sich Mnnchen und Weibchen nicht in ihrem Aussehen, bei manchen Arten sind die Weibchen jedoch grer, ihr Krper ist strker konvex und hat strker gekrmmte Seiten. Auch die Punktierung kann unterschiedlich sein.[1]

Die Mundwerkzeuge sind nach vorne (prognath) bis mig stark nach unten gerichtet. Die Frontalregion am Kopf ist sehr variabel ausgebildet. Die Facettenaugen sind ungeteilt und hufig gro und hervortretend. Bei den Weibchen sind sie hufig kleiner. Sie sind unbehaart und fein facettiert; die Ommatidien sind exokon. Die Einlenkungen der Fhler sind mig bis weit voneinander getrennt. Sie sind von oben betrachtet sichtbar oder verdeckt. Bei manchen Arten sind sie erhht oder befinden sich in schsselfrmigen Eindellungen. Die Fhler sind in der Regel 11-gliedrig, bei einigen Gattungen und Tribus haben sie jedoch 12 Glieder. Sie sind bei den meisten Arten fadenfrmig oder gesgt, bei manchen Arten sind sie gefiedert, doppelt gefiedert oder lamellenfrmig, wobei dann die Lamellen am dritten oder vierten Fhlerglied beginnen. Der Scapus ist meist viel lnger als der Pedicellus. Bei den Arten mit lamellenfrmigen Fhlern sind diese meist nur bei den Mnnchen so ausgebildet, wohingegen die Weibchen dann gesgte oder gefiederte Fhler haben. Die Mandibeln sind von kurz bis breit bis zu lang und schmal sichelfrmig ausgebildet. An ihrer Basis befindet sich hufig eine Brste aus Haaren.[1]

Der Prothorax ist etwa 0,4 bis 1,35 mal so lang wie breit und in der Regel hinten am breitesten. Die Seiten sind mehr oder weniger bogenfrmig, bei manchen Arten aber auch gerade oder nur vorne gekrmmt. Die vorderen Winkel sind abgerundet, abgestutzt oder leicht nach vorne gerichtet. Hinten sind sie mehr oder weniger spitz zulaufend und nicht selten stark nach hinten (posterior) oder seitlich nach hinten (posterolateral) verlngert. Sie sind hufig auch gerillt, wobei die Rillen manchmal bis auf die Scheibe des Pronotums reichen oder selten auch sublateral weiterlaufen. Der Hinterrand des Pronotums ist in der Regel deutlich gebogen oder mit unterschiedlich gekrmmten Rand. Der Prosternalfortsatz ist vollstndig ausgebildet und hat parallele Seitenrnder oder ist an der Spitze verjngt. Er reicht in der Regel deutlich hinter die Hften (Coxen) der Vorderbeine. Er ist leicht bist stark gekrmmt oder abrupt hinter den Hften erhht und passt in eine Einbuchtung am Mesoventrit. Die Einbuchtung ist mig bis sehr lang und tief, gelegentlich auch flach. Sie trgt ein Widerlager, in das der Prosternalfortsatz einrastet, um den Klickmechanismus auszulsen. Das Schildchen (Scutellum) ist gut entwickelt, bei manchen Arten abrupt erhht. Die Deckflgel sind in der Regel zumindest doppelt so lang wie gemeinsam breit und zwei bis sechs Mal lnger als das Pronotum. Sie tragen fr gewhnlich neun deutliche Punktreihen oder Streifen. Manche Arten sind unregelmig punktiert. Die Spitzen der Deckflgel bilden in der Regel eine gemeinsame Abrundung, bei manchen Arten sind sie aber jede fr sich abgerundet, laufen spitz zu oder haben apikal Dorne. Es gibt auch Arten, bei denen der Apex der Deckflgel verkrzt ist, sodass die apikalen Tergite des Hinterleibs sichtbar sind, wie etwa bei den Weibchen mancher Arten der Cebrioninae. Die Hinterflgel sind bei fast allen Arten gut entwickelt. Nur bei wenigen Gruppen besitzen die Weibchen keine oder zurckgebildete Hinterflgel. Sie sind normalerweise 2,5 bis 3,5 Mal so lang wie breit. Die Radialzelle ist meist gut entwickelt und langgestreckt. Alle drei Beinpaare haben fnf Tarsenglieder. Sie sind meist einfach gebaut, bei manchen Arten tragen sie an der Unterseite behaarte Bereiche oder am vorletzten oder an mehreren Tarsengliedern membranse Lamellen.[1]

Der Hinterleib hat meist fnf Ventrite, nur bei den Cebrionini und Aplastini gibt es Arten, die sechs oder sieben besitzen. Die ersten vier sind meist verwachsen. Funktionale Stigmen befinden sich am achten Hinterleibssegment und am dritten bis siebten Hinterleibssegment in den Pleuralmembranen. Das neunte Tergit ist abgestutzt bis tief eingebuchtet oder fast vollstndig in zwei Teile getrennt. Das zehnte Tergit ist in der Regel gut entwickelt und liegt frei. Nur selten ist es teilweise mit dem neunten verwachsen oder vollstndig membrans.[1]

Die Larven werden 10 bis 60 Millimeter lang. Der Krper ist nahezu bei allen Arten langgestreckt und hat mehr oder weniger parallele Seitenrnder. Er ist abgeflacht bis mehr oder weniger zylindrisch im Querschnitt. Bei den Tetralobini und Thylacosterninae ist der Krper breiter und madenfrmig. Die Krperober- und Unterseite ist hnlich dunkel oder hell pigmentiert. Bei hell pigmentierten Arten ist die Kopfkapsel und das neunte Tergum dunkel pigmentiert, die dorsale Krperseite ist auerdem dunkler als die ventrale oder die dorsale Oberflche ist dunkel und hell gemustert. Die Cuticula ist in der Regel glatt, bei manchen Arten sind Tuberkel, schrge Rillen oder Bereiche mit speziellen Setae ausgebildet. Der Krper ist in der Regel fein behaart oder nur beflaumt. Bei den Tetralobini tritt dichter Bewuchs mit langen Haaren auf. Der Kopf ist in der Regel nach vorne oder leicht nach unten gerichtet, bei den Cebrionini und Aplastini ist er stark nach unten gewinkelt. Er ist mehr oder weniger abgeflacht, bei den Cebrionini und Aplastini ist er jedoch kugelig. Punktaugen (Stemmata) fehlen hufig, bei manchen Gruppen ist nur ein einzelnes Punktauge ausgebildet. Das Labrum ist vollstndig mit dem Vorderrand der Frontoclypealplatte verwachsen und ist bei vielen Arten mittig stark nasenfrmig ausgezogen. Die dreigliedrigen Fhler sind mig lang. Die Mandibeln sind symmetrisch. Sie sind in der Regel entweder schmal und sichelfrmig, basal breit und schmal an der Spitze oder gedrungen und keilfrmig. Sie haben ein bis drei Zhne. Die Maxillarpalpen sind viergliedrig, die Labialpalpen zweigliedrig.[1]

Der Prothorax ist auer bei den Cebrionini und Aplastini nicht lnger als der Meso- und Metathorax zusammen. Die Ventralseite des Prothorax trgt meist eine groe, annhernd dreieckige Platte, die bei manchen Arten mittig geteilt ist und an die selten vorne ein kleines weiteres Sklerit angrenzt. Die anderen beiden Thoraxsegmente haben hufig keine deutlichen Platten an der Bauchseite. Die Beine sind meist gut entwickelt und entweder schlank oder stmmig. Sie tragen feine Setae oder kurze, krftige Dornen. Inklusive des klauenfrmigem Prtarsus sind sie meist fnfgliedrig und haben zwei Setae am Prtarsus. Bei den Thylacosterninae sind sie zurckgebildet, viergliedrig und haben keine Setae an den Klauen.[1]

Die Terga des Hinterleibs sind bei vielen Arten einfach und sind fein behaart. Das neunte Hinterleibssegment ist ohne die Hinterleibsanhnge in der Regel krzer oder nur etwas lnger als das achte Segment, bildet keine bewegliche Platte und reicht immer auf die ventrale Seite, sodass das zehnte Segment ventral oder posteroventral orientiert ist. Bei den Cebrionini und Aplastini ist das neunte Segment hingegen viel lnger. Das neunte Tergum ist sehr variabel und trgt hufig paarweise doppelt gegabelte Urogomphi. Das neunte Sternum ist immer teilweise oder vollstndig frei, nur bei den Cebrionini und Aplastini ist es verdeckt. Es ist einfach oder manchmal U-frmig mit Hrnern oder Zhnen an den Seiten der Spitzen. Es ist nicht vom achten Sternum umschlossen. Das zehnte Segment bildet hufig einen kurzen, im Querschnitt zylindrischen Pygopod, der bei vielen Agrypninae von paarweise angeordneten Zhnen oder Haken flankiert wird. Bei den Cardiophorinae sind paarweise angeordnete, mig lange Pygopoden ausgebildet.[1]

Schnellkferlarven sind meist gut bis zur Gattungsebene bestimmbar, die Art ist jedoch meist erst durch das Durchzchten bis zum adulten Kfer bestimmbar.[1]

Die Puppe ist cremefarben oder weilich-cremefarben gefrbt. Der Krper ist glatt oder trgt kurze oder lange Hrchen oder Setae. Der Kopf ist von oben betrachtet mehr oder weniger vom Pronotum verdeckt. Die kleinen Augen sind von unten betrachtet teilweise von den Fhlern verdeckt. Die Mundwerkzeuge sind von dort gut sichtbar. Die Fhler liegen parallel auf der Ventralseite der Seiten des Prothorax. Das groe Pronotum ist variabel ausgebildet. Bei manchen Arten ist ein Paar Vorsprnge und Setae in der Regel am Vorderrand und/oder nahe der Mitte oder an den Spitzen des Hinterrandes ausgebildet. Die Beine liegen frei und sind von der Bauchseite gesehen sichtbar. Das hintere Beinpaar ist fast vollstndig von den Flgelscheiden bedeckt, lediglich die distalen Segmente der Tarsen sind sichtbar und ragen bis hinter das dritte oder vierte Ventrit. Der Hinterleib hat neun sichtbare Tergite und sieben oder acht sichtbare Sternite. Das neunte Tergit trgt bei manchen Arten paarige Anhngsel, die an die Urogomphi der Larven erinnern oder hat eine variable Ornamentierung. Die Tracheen des ersten bis siebten Segments befinden sich in den Pleuralmembranen und sind bei manchen Arten von oben aus betrachtet zu erkennen.[1]

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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