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Harpactea hombergi (Scopoli, 1763) -- Wald-Sechsaugenspinne} Harpactea hombergi -  1. Fund
Harpactea hombergi - 1. Fund


 

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Fam. Lampyridae (Latreille, 1817) -- Leuchtkäfer


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Lampyris noctiluca (Linnæus, 1767) -- Großer Leuchtkäfer, Großes Johanniswürmchen (22)
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Nyctophila reichii (Jacquelin du Val, 1859) (4)

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Die Leuchtkfer oder auch Glhwrmchen (Lampyridae) sind eine Familie der Kfer mit weltweit etwa 2.000 Arten, die innerhalb der berfamilie Weichkferartige (Elateroidea)[1] gefhrt werden.

Viele, aber nicht alle Arten dieser Familie sind in der Lage, Lichtsignale zur Kommunikation auszusenden. Manchmal wird der Name ?Leuchtkfer? als Bezeichnung aller Kfer verwendet, die Leuchtorgane besitzen. Auer den Leuchtkfern im engeren Sinne gehren dazu die Federleuchtkfer (Phengodidae) und einzelne Arten anderer Familien (Laufkfer, Schnellkfer, Prachtkfer).

In den meisten Fllen werden die Leuchtsignale ausgesendet, damit mnnliche und weibliche Tiere zur Paarung zueinanderfinden. Die Signale selbst sind ganz unterschiedlich. Bei manchen Arten besitzen nur die Weibchen Leuchtorgane, bei anderen beide Geschlechter. Manche Arten blinken, andere senden Dauerlicht aus. Die Signale sind arttypisch und unterscheiden sich in Lnge und Rhythmus. Beim nordamerikanischen Photinus pyralis haben auch die Mnnchen Leuchtorgane, wobei die etwa zweisekndige Verzgerung der Antwort des Weibchens fr die Erkennung entscheidend ist. Bei einigen Arten ? z. B. Pteroptyx gelasina und Pteroptyx similis ? synchronisieren alle Kfer der Umgebung ihre Blinksignale, so dass ganze Busch- oder Baumreihen im gleichen Takt blinken.[2]

Weibchen aus der Gattung Photuris knnen die Blinksignale von Photinus-Weibchen nachahmen (Mimikry). Damit locken sie Photinus-Mnnchen an, um sie zu verspeisen. Einige Photuris-Arten haben sogar ein ganzes Repertoire von Signalen verschiedener Photinus-Arten, je nachdem, welche Art gerade unterwegs ist.

Alle Leuchtkferarten strahlen ihre Signale nur bei Nacht aus. Die Signale sind nicht hell genug, um auch bei Tag Partner anlocken zu knnen. Die Leuchtperiode der Leuchtkfer in Mitteleuropa liegt in der Regel zwischen Juni und Juli und hngt von der Witterung und der Art des Leuchtkfers ab.[3]

Bei vielen Leuchtkferarten sind die Weibchen flugunfhig. Sie sind dann im Allgemeinen grer als das Mnnchen und knnen so mehr Eier produzieren.

Die Erzeugung von (kaltem) Licht durch Lebewesen wird Biolumineszenz genannt. Bei Leuchtkfern reagiert dabei Luciferin unter Anwesenheit des Katalysator-Enzyms Luciferase mit ATP und Sauerstoff (Oxidation). Die dabei freigesetzte Energie wird in Form von Licht und als Wrme abgegeben, die Quantenausbeute liegt bei 0,4?0,6[4], einem relativ hohen Wert fr Chemolumineszenz.

Am Unterteil des Hinterleibs befinden sich weie Bereiche, an denen der Kferpanzer rau und fr Licht durchlssig ist. Im Inneren liegt eine weie Schicht, die das Licht reflektiert. Dadurch sind die weien Bereiche auch am Tag zu sehen.

Die Menge des nach auen gelangenden Lichts ist so verhltnismig hoch. Dies ist auf die innere und uere Beschaffenheit der Leuchtorgane zurckzufhren. Forschern gelang es in einer lnderbergreifenden Studie, die Lichtausbeute von herkmmlichen Galliumnitrid-Leuchtdioden zu steigern, indem sie sie mit einer hnlich beschaffenen Auenschicht versahen.[5]

Der Leuchtmechanismus ist auch in der Forschung von groer Bedeutung.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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