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Pica pica (Linnæus, 1758) -- Elster} Pica pica -  7. Fund
Pica pica - 7. Fund


 

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Fam. Scarabaeidae (Latreille, 1802) -- Blatthornkäfer


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Die Blatthornkfer (Scarabaeidae) sind eine Familie in der Ordnung der Kfer (Coleoptera), die sehr unterschiedliche Tiere zusammenfasst. Die mit etwa 27.000 Arten in 1600 Gattungen sehr groe, weltweit verbreitete Gruppe besteht aus mehreren gut abgegrenzten Unterfamilien und einer Reihe von solchen, deren verwandtschaftliche Stellung noch unklar ist. Die Artanzahl der Gruppe ist vermutlich deutlich hher, da viele groe Untergruppen, wie etwa die Melolonthinae bis heute nur wenig erforscht sind. Die Systematik der Blatthornkfer wurde in jngerer Zeit stark umstrukturiert und viele Unterfamilien wurden in den Rang einer Familie innerhalb der berfamilie Scarabaeoidea erhoben. Je nach Autor variiert die Anzahl der angegebenen Unterfamilien deutlich.[1]

Die adulten Kfer sind 2,0 bis 160,0 Millimeter lang. Ihre Krperform ist variabel und reicht von eifrmig, eifrmig-abgeflacht und rechteckig bis zylindrisch. Auch ihre Farbe ist variabel. Viele Arten sind krftig gefrbt und haben teilweise einen metallischen Schimmer. Eine Beschuppung oder Behaarung kann ausgebildet sein. Der Kopf ist nur selten schwach nach unten gewinkelt. Die Fhler sind meist zehngliedrig, sehr selten auch nur neungliedrig und haben eine drei- bis siebengliedrige Fhlerkeule. Die letzten Glieder sind bei den Melolonthinae, Dynastinae, Rutelinae, Cetoniinae, Trichiinae und Valginae unbehaart, bei den Aphodiinae und Scarabaeinae sind sie mit Toment versehen. Die Facettenaugen sind teilweise geteilt und haben voll entwickelte (eucone) Ommatidien. Die Stirnplatte (Clypeus) trgt bei manchen Arten Tuberkel oder hornartige Fortstze. Das Labrum ist in der Regel deutlich ausgebildet und steht bei manchen Arten ber die Spitze der Stirnplatte hinaus. Die Mandibeln sind unterschiedlich ausgebildet und reichen bei manchen Arten ber die Spitze des Labrums hinaus. Die Maxillarpalpen sind viergliedrig, die Labialpalpen dreigliedrig.[1]

Auch das Pronotum ist variabel ausgebildet und kann bei manchen Arten Tuberkel oder hornartige Fortstze tragen. Die Deckflgel (Elytren) sind flach oder konvex gekrmmt und tragen bei manchen Arten Lngsrillen. Das Pygidium ist bei den Aphodiinae von den Deckflgeln verdeckt, ansonsten liegt es bei den meisten anderen Unterfamilien frei. Das dreieckige, flache bis parabolische Schildchen (Scutellum) kann frei liegen, oder verdeckt sein. Die Hften (Coxen) der Beine sind schrg oder kegelfrmig. Die Schienen (Tibien) der Vorderbeine sind entweder zwei-, drei- oder vierfach bezahnt oder am Auenrand gesgt. Ihr Apex trgt einen Sporn. Die Tibien der brigen Beine sind schlank oder krftig und haben an ihrem Apex ein oder zwei Sporne. Bei manchen Arten der Scarabaeinae fehlen die Tarsen an den Vorderbeinen. Die Klauen sind variabel ausgebildet. Sie sind gleich oder unterschiedlich gro, einfach oder gezahnt. Ein Empodium ist ausgebildet.[1]

Der Hinterleib hat sechs sichtbare Sternite. Die sieben funktionsfhigen Stigmen befinden sich bei den Aphodiinae und Scarabaeinae in den Pleuralmembranen, bei den meisten brigen Unterfamilien befinden sie sich in den Pleuriten, den Sterniten und Tergiten. Die Genitalien der Mnnchen sind variabel ausgebildet. Sie haben einen doppelten Lobus oder sind verwachsen.[1]

Die Larven haben einen C-frmig gekrmmten Krper. Bei einigen Arten, wie etwa den meisten Scarabaeinae, sind sie etwas buckelig. Ihre Fhler sind in der Regel viergliedrig. Punktaugen (Ocelli) sind bei den meisten Arten nicht ausgebildet, man findet sie nur bei manchen Dynastinae und Cetoniinae. Eine Frontoclypealnaht ist ausgebildet. Die Spitze des Labrums ist abgerundet oder lappenartig. Der Epipharynx ist ebenso abgerundet oder lappenartig und asymmetrisch. Die Galea und Lacinia sind bei den Aphodiinae und Scarabaeinae deutlich voneinander getrennt oder bei den brigen Unterfamilien zu einer Mala verwachsen. Ein maxillares Stridulationsorgan ist in der Regel ausgebildet. Die Stigmen sind siebfrmig (cribriform). Die Beine sind bei den Scarabaeinae dreigliedrig, ansonsten fnfgliedrig. Sie haben kein Organ zur Lauterzeugung. Bei den meisten Arten sind Klauen ausgebildet. An der Bauchseite des letzten Hinterleibssegments ist bei manchen Arten ein fleischiger Lobus ausgebildet.[1]

Die Lebensweise der Blatthornkfer ist extrem unterschiedlich. Sie reicht vom gewhnlichen Leben im Freien bis hin zur spezialisierten Lebensweise, die stark an das Leben mit sozialen Insekten angepasst ist, oder die sogar Brutpflege umfasst, bei der die Imagines gemeinsam mit der von ihnen gehegten Brut zusammenleben. Das Nahrungsspektrum reicht von Dung, Aas, Humus und Pilzen bis hin zu smtlichen Teilen lebender Pflanzen. Es gibt viele Arten, die als Ntzlinge gelten, wie etwa manche Arten der Scarabaeinae und Aphodiinae, wohingegen einige an Pflanzen fressende Arten, wie etwa aus den Unterfamilien Melolonthinae, Rutelinae und Dynastinae zu ernstzunehmenden Schdlingen in der Land- und Forstwirtschaft zhlen.[1] Im Tiefland Perus wurde 2008 erstmals ein Blatthornkfer, Deltochilum valgum, entdeckt, der mit Vorliebe Tausendfer jagt und frisst.[2]

Die Systematik der Blatthornkfer wurde in jngerer Zeit stark umstrukturiert. Nachdem innerhalb der berfamilie Scarabaeoidea neben der Familie der Blatthornkfer sehr lange nur den Schrtern (Lucanidae) der Status einer eigenen Familie zuerkannt wurde, setzt sich mittlerweile die Ansicht durch, dass die Unterfamilien der ursprnglichen Familie grtenteils als eigene Familien zu werten sind.

Die Monophylie der Familie ist durch eine Reihe von Autapomorphien der Imagines an der Flgelbasis und -aderung, durch das Vorhandensein eines Mycangiums und einem spezialisierten Hutungsfortsatz bei den Larven gesttzt.[1]

Die Blatthornkfer umfassen nach der derzeit herrschenden Auffassung auch die Aphodiinae (inklusive Aegialiinae und Aulonocneminae), die Phaenomeridinae, die Scarabaeinae, die Orphninae, die Melolonthinae, die Rutelinae, die Riesenkfer (Dynastinae), die Rosenkfer (Cetoniinae), die Valginae, sowie die Gattung Acoma.[3]

Im Folgenden eine vollstndige Liste der Unterfamilien sowie eine Auswahl von Arten:[1]

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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