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Xerosecta explanata (Müller, 1774) -- Heidepicker} Xerosecta explanata -  1. Fund
Xerosecta explanata - 1. Fund


 

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Ordnung Arhynchobdellida (Blanchard, 1894) -- Plattwürmer


Unterkategorien
Fam. Haemopidae (Richardson, 1969) (10)
Haemopidae

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Plattwrmer (Plathelminthes, auch Platyhelminthes von griech.: platys = platt; helminthes = Wrmer) sind einfache, zweiseitig symmetrische, abgeplattete, wurmfrmige, wirbellose Tiere. Die meisten Arten sind Parasiten, wobei es allerdings auch freilebende, sich ruberisch ernhrende Arten gibt. Zahlreiche Eigenschaften machen die Spezialisierung als Parasit oder Ruber mglich.

Von den vier Klassen der Plathelminthes werden die Bandwrmer, die Saugwrmer und die Hakensaugwrmer, also die parasitischen Formen, auch zu dem Unterstamm der Neodermata zusammengefasst. Die Klasse der Strudelwrmer umfasst alle freilebenden Arten.

Im Vergleich zu den Nesseltieren haben die Plattwrmer eine Reihe von evolutionren Entwicklungen durchgemacht:

Die einschichtige, selten mehrreihige Epidermis (Oberhaut) der Plattwrmer ist sehr drsenreich und ursprnglich mit Zilien besetzt. Die Drsenzellen liegen innerhalb der basalen Matrix unterhalb der Epidermis. Die Sekretionskanle der Drsenzellen durchdringen die Epidermiszellen oder treten zwischen diesen hervor. Eine echte Cuticula kommt sehr selten vor, es gibt jedoch Verhrtungen in den Epidermiszellen (falsche Cuticula) oder Versteifungen der basalen Matrix.

Plattwrmer besitzen einen Hautmuskelschlauch, der die Sttzfunktion des Krpers erfllt. Er besteht aus der Epidermis, einer ueren Ringmuskulatur und einer inneren Lngsmuskulatur. Zwischen diesen beiden Muskulaturen liegen meistens zwei Schichten sich kreuzender Diagonalmuskelfasern. Die Muskelfasern sind ursprnglich einkernig und vom glatten Evertebraten-Typ. Im Hautmuskelschlauch selbst befinden sich keine Hohlrume.

Plattwrmer werden auch parenchymatse Wrmer genannt, weil sie fast alle ein Parenchym genanntes Fllgewebe zwischen Darm und Krperwand besitzen (mesodermales Bindegewebe), in das smtliche Organe eingelagert sind (= acoelomat), womit die Plathelminthen als einfachster Stamm das Organisationsniveau von Organtieren erreichen. Bei Plathelminthen ist im Gegensatz zu den Coelenteraten Triblastie vorhanden, d. h., dass zwischen der ektodermalen Epidermis und dem entodermalen Verdauungsepithel das mesodermale Parenchym liegt. Dieses Parenchym besteht aus extrazellulrer Matrix und verschiedenen Zelltypen (Neoblasten, Muskelzellen, Parenchymzellen). Das Zytoplasma des Parenchyms dient gleichzeitig als intrazellulres hydrostatisches Skelett. Nur bei einigen Mikroturbellarien tritt ein gerumiges Pseudocoel auf. Die Saugnpfe der parasitischen Formen werden aus parenchymaler Muskulatur und dem Integument gebildet. Vor allem im Parenchym befinden sich Neoblasten, also undifferenzierte Stammzellen. Diese sind wichtig bei der Zellvermehrung in der Epidermis. Sie wandern in die Epidermis ein und bilden somit bei der Entwicklung der parasitischen Formen eine neue Krperdecke nach dem Verlust der ursprnglichen Epidermis. Daher stammt der Name Neodermata.

Plattwrmer besitzen ein strickleiterfrmiges Nervensystem. Eine wechselnde Anzahl an der Bauchseite liegender Nervenstrnge verbinden sich vorn an der Kopfseite zu Nervenknoten (Zerebralganglion). Die Lngsstrnge sind hufig regelmig rechtwinklig (orthogonal) durch Kommissuren verbunden. Kommissuren, Zerebralganglion und Nervenstrnge stellen das zentrale Nervensystem (ZNS) dar. Das periphere Nervensystem wird von netz- oder filzfrmig angeordneten Nervenfasern gebildet, die mit dem zentralen Nervensystem verbunden sind. Die meisten Plathelminthen besitzen eine Vielzahl von Sinnesorganen. Dies ist auch bei parasitischen Formen der Fall. Vor allem Zilienrezeptoren mit unterschiedlichster Feinstruktur, verschiedene Typen von Pigmentbecherozellen und Statozysten sind hufig.

Plattwrmer verfgen weder ber ein Blut- oder Kreislaufsystem noch ber Organe fr den Gasaustausch mit ihrer Umgebung. Nur einige wenige Saugwrmer besitzen ein mit Endothel ausgekleidetes Kanalsystem zwischen Darm und den Kanlchen der Protonephridien. Ein muskulrer, drsenreicher Pharynx fhrt direkt in ein versteltes Verdauungssystem, aus dem Nhrstoffe direkt in alle Zellen diffundieren knnen. Der Darm endet meistens blind, bei manchen Parasiten (z. B. den Bandwrmern) ist er jedoch vllig rckgebildet. Bei diesen Formen werden die Nhrstoffe ber eine spezialisierte Krperoberflche aufgenommen. Die Verdauung findet sowohl intra- als auch extrazellulr statt. Phagozytosezellen und exokrine Drsen wechseln sich ab. Exkretionsorgane sind ? auer bei Acoelomorpha ? vor allem Protonephridien, aber seltener auch Paranephrozyten.

Sauerstoff diffundiert von auen in die Zellen (Mitochondrien). Um eine optimale Diffusion zu erreichen, sind vor allem die groen parasitischen Plathelminthes stark abgeplattet (Namensgebung), so dass die Diffusionsstrecke auf ein Minimum reduziert ist. Kleine freilebende Plathelminthen sind dagegen hufig rund.

Nur etwa ein Viertel der Plattwrmer ist freilebend. Die freilebenden Arten trifft man hufig im Swasser und im Meer an Felsksten und Riffen an (Sande, Schlamm, Algenaufwuchs). Sie leben benthisch, das heit, sie sind bodenorientiert. Besonders in den Tropen und Subtropen gibt es einige wenige Arten, die terrestrisch leben. Freilebende Plattwrmer werden als die ursprnglichsten Bilateria angesehen und haben eine Gre zwischen 1 mm und 50 cm (Landtriclade Bipalium kewense in China oder auch Swasserplanarien des Baikalsees).

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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