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Anthaxia quadripunctata (Linnæus, 1758) -- Vierpunktiger Kiefernprachtkäfer} Anthaxia quadripunctata -  1. Fund
Anthaxia quadripunctata - 1. Fund


 

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Harmonia axyridis (Pallas, 1771) -- Asiatischer Marienkäfer



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Harmonia axyridis - 1. Fund (Imago)

Harmonia axyridis (Pallas, 1771) -- Asiatischer Marienkäfer


 
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Harmonia axyridis - 1. Larvenfund

Harmonia axyridis (Pallas, 1771) -- Asiatischer Marienkäfer


 
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Harmonia axyridis - 2. Fund (Imago)

Harmonia axyridis (Pallas, 1771) -- Asiatischer Marienkäfer


 
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Harmonia axyridis - 2. Larvenfund

Harmonia axyridis (Pallas, 1771) -- Asiatischer Marienkäfer


 
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Harmonia axyridis - 5. Fund (Imago)

Harmonia axyridis (Pallas, 1771) -- Asiatischer Marienkäfer


 
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Harmonia axyridis - 6. Fund (Imago)

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Harmonia axyridis - 8. Fund (Imago)

Harmonia axyridis (Pallas, 1771) -- Asiatischer Marienkäfer


 
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Harmonia axyridis - 9. Fund (Imago)

Harmonia axyridis (Pallas, 1771) -- Asiatischer Marienkäfer


 
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Harmonia axyridis - 10. Fund (Imago)

Harmonia axyridis (Pallas, 1771) -- Asiatischer Marienkäfer


 
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Harmonia axyridis - 11. Fund (Imago)

Harmonia axyridis (Pallas, 1771) -- Asiatischer Marienkäfer


 





 

Der Asiatische Marienkfer (Harmonia axyridis) ist ein Kfer aus der Familie der Marienkfer (Coccinellidae). Er wird auch als Vielfarbiger Marienkfer oder Harlekin-Marienkfer bezeichnet. Ursprnglich kommt die Art aus Asien und wurde Ende des 20. Jahrhunderts zunchst in die USA und dann auch nach Europa zur biologischen Schdlingsbekmpfung eingefhrt. Inzwischen tritt er an vielen Stellen massenhaft wild auf, und man befrchtet, dass er einheimische Marienkfer-Arten und auch andere Arten verdrngt. Er kann Hausbesitzern lstig werden, da er im Herbst groe Schwrme bildet, die Huser und andere geschtzte Orte zur berwinterung aufsuchen.

Die Kfer erreichen eine Krperlnge von sechs bis acht Millimetern und werden fnf bis sieben Millimeter breit. Sie haben eine extrem variable Frbung. Die Farbe der Deckflgel variiert zwischen hellgelb und dunkelrot, dabei knnen die schwarzen Flecken, von denen die Kfer meist 19 besitzen, so ausgeprgt sein, dass es erscheint, als ob ein schwarzer Kfer beispielsweise rote Punkte trgt. Die schwarzen Punkte knnen auch schwach ausgeprgt sein oder komplett fehlen. Der Halsschild ist hell-gelblich und wird mittig durch eine schwarze ?M?- bzw. ?W?-frmige Zeichnung charakterisiert. Dieses Merkmal kann so stark ausgeprgt sein, dass der komplette mittlere Teil des Halsschildes schwarz ist und nur die Seiten hell gefrbt sind.

Die Larven haben eine schwarz- bis blaugraue Grundfrbung und tragen am ganzen Krper mehr oder weniger lange, mit zwei oder drei sten versehene Borsten (Scoli). Der Hinterleib ist auf den ersten fnf Segmenten beidseits des Rckens samt den dort befindlichen Borsten orange gefrbt. Zustzlich befindet sich am vierten und fnften Hinterleibssegment nher am Rcken je beidseits eine weitere orange gefrbte Borste. Sehr junge Larven sind zunchst gelbgrn gefrbt und haben schwarze Borsten, spter wird die Krperfarbe dunkel und die orangen Bereiche bilden sich aus.

Der Asiatische Marienkfer ist weniger anfllig fr Krankheiten als mitteleuropische Arten; erstens durch Anzahl und Vielfalt der Peptide zur Infektionsabwehr und zweitens durch eine antimikrobiell wirkende Substanz namens Harmonin. Auerdem enthlt seine Hmolymphe kleine Sporen eines parasitischen Einzellers. Diese sogenannten Mikrosporidien dringen in die Zellen ihres Wirtes ein und vermehren sich dort. Fressen andere Marienkfer die Larven oder Eier eines befallenen Kfers, knnen diese sich ebenfalls mit Mikrosporidien infizieren. Die Folge des Parasitenbefalls sind schwere Krankheiten oder sogar der Tod - allerdings nur fr die heimischen Marienkferarten. Dagegen scheint aus noch unbekannten Grnden der Parasit im Asiatischen Marienkfer inaktiv zu sein und ihm nicht zu schaden, obwohl dieser in allen Stadien und sogar schon in dessen Eiern zu finden ist. Aufgrund ihrer Krankheitsresistenz und mit Hilfe der Mikrosporidien, die sie gleichsam als Biowaffe einsetzen, verschaffen sich die invasiven Kfer aus Ostasien einen erheblichen Selektionsvorteil, sodass es ihnen gelingt, die heimischen Marienkferarten mehr und mehr zu verdrngen.[1][2][3]

Das natrliche Verbreitungsgebiet des Asiatischen Marienkfers ist das stliche Asien, wo er in China, Japan, Korea, der Mongolei und im sdlichen Russland vorkommt.[4]

In den USA wurde er bereits Anfang des 20. Jahrhunderts zur Schdlingsbekmpfung eingesetzt, die Populationen etablierten sich allerdings nicht. Dies gelang erst nach einem neuerlichen Versuch der Einfhrung in den frhen 1980er Jahren. Zu einer Plage wurde er aber erst gegen Ende des Jahrhunderts. Er bewohnt genau wie andere Marienkferarten eine Vielzahl von Habitaten, in denen Blattluse vorkommen, scheint aber insbesondere in der Nhe von Stdten hufig zu sein.[5]

Das erste freilebende Exemplar des Asiatischen Marienkfers in Europa wurde 2001 in Belgien gefunden. Seit dieser Zeit hat sich die Art schnell ausgebreitet. Seit 2002 wird er teilweise in Massen in Westdeutschland gesichtet und seit 2004 ist er in Teilen Frankreichs und im Sden Grobritanniens anzutreffen. Die genauen Verbreitungsgrenzen sind nicht bekannt, aber der Kfer scheint mittlerweile in ganz Deutschland vorzukommen. In der Schweiz hat er sich auch stark ausgebreitet. Das erste freilebende Exemplar wurde dort 2004 in Basel gefunden. Seither hat sich die Art massiv ausgebreitet. Im Jahr 2006 waren elf Kantone betroffen und es wurden erste herbstliche Schwarmbildungen gesichtet. Bereits ein Jahr spter kam die Art praktisch in der ganzen Schweiz vor und bildete im Herbst Ansammlungen mit mehreren hundert Exemplaren.[6] Der Kfer ist seit 2006 auch aus sterreich dokumentiert und kommt dort mittlerweile in allen Bundeslndern vor.[4]

Der Asiatische Marienkfer frisst groe Mengen von Blattlusen. Er kann pro Tag 100 bis 270 Blattluse vertilgen. Allerdings verschmht er auch andere weichschalige Insekten, Insekteneier und Larven nicht. Die Larven fressen auch Eier, Larven und Puppen der eigenen und anderer Marienkferarten, was Marienkferarten mehr oder weniger hufig tun, aber sie sind von der einzigen Art, die durch den Verzehr weder krank werden noch sterben (s. o.).[7] Marienkfer vermehren und ernhren sich whrend der berwinterung nicht. Insofern stellen sie fr Gebude keine Gefahr dar.[6] Natrliche Feinde hat er wenige,[8] da er wie die meisten Marienkferarten bei Gefahr durch Reflexbluten seine gelbe, bitter schmeckende und giftige Hmolymphe absondern kann.[9] Das Weibchen legt seine Eier auf von Blattlusen befallenen Pflanzen ab. Aus diesen schlpfen nach drei bis fnf Tagen die Larven, die zwei Wochen fr ihre Entwicklung bentigen. In dieser Zeit kann eine einzelne Larve bis zu 1200 Luse fressen. Nachdem sich die Larve auf einem Blatt verpuppt hat, vergehen fnf bis sechs Tage, bis die Imago schlpft.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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