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Myathropa florea (Linnæus, 1758) -- Gemeine Dolden-Schwebfliege, Totenkopfschwebfliege} Myathropa florea -  2. Fund
Myathropa florea - 2. Fund


 

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Fam. Cleridae (Latreille, 1802) -- Buntkäfer


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Thanasimus formicarius (Linnæus, 1758) -- Ameisenbuntkäfer (14)
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Trichodes alvearius (Fabricius, 1792) -- Zottiger Bienenkäfer (11)

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Die Buntkfer (Cleridae) sind eine Familie der Kfer, die mit etwa 3.400 Arten in 200 Gattungen weltweit verbreitet ist. Der Verbreitungsschwerpunkt liegt in den Tropen und Subtropen. In Europa kommen knapp 70 Arten vor.[1]

Die Kfer sind 3 bis 50 Millimeter lang. Ihr Krper ist meist langgestreckt und hat einen zylindrischen Querschnitt. Bei manchen Arten der Tillinae und Hydnocerinae sind die Tiere schlank und langgestreckt, bei manchen Arten der Korynetinae ist der Krper breit oval, bei manchen Clerinae ist er abgeflacht. Er ist meist deutlich behaart, bei manchen Arten sind auch Haarbschel ausgebildet. Schuppen fehlen aber immer. Meist sind die Deckflgel (Elytren) mit regelmiger Punktierung, selten bei manchen Korynetinae unregelmig punktiert. Der Kopf ist nicht nach unten geneigt. Die Frontoclypealnaht kann ausgebildet sein oder fehlen. Die Facettenaugen sind vorne immer eingebuchtet und entweder flach oder aus der Kontur hervortretend. Selten sind sie in zwei Teile mit Ommatidien auffallend unterschiedlicher Gre und Farbe aufgeteilt, wie etwa bei der Gattung Dieropsis. Sie sind aber nie vollstndig in zwei vllig getrennte Teile geteilt. Das Labrum ist breit oval und meist eingebuchtet. Die Fhler sind vier- bis elfgliedrig. Sie haben hufig eine auffllige dreigliedrige Keule, knnen aber auch gefiedert, gesgt, fadenfrmig oder mit verbreiterten Gelenken ausgebildet sein. Die Mandibeln sind in der Regel asymmetrisch und haben immer einen einzelnen, apikalen Zahn. An der Maxille sind die Galea und Lacinia deutlich ausgebildet. Die Maxillarpalpen sind viergliedrig.[2]

Das Pronotum ist schrg bis langgestreckt. Es hat hufig zwei Tuberkel und eine mediane Furche, die an der Basis verjngt ist. Die Einbuchtungen der Hften (Coxen) sind geschlossen bis weit offen. Innen sind sie offen. Das Halsschild und das Schildchen (Scutellum) sind gut entwickelt. Die Deckflgel (Elytren) haben keine aufflligen Rillen. Flgel sind in der Regel ausgebildet, manchen Arten sind aber apter, d. h. die hutigen Hinterflgel fehlen vollstndig. Die Vorderhften sind abgerundet oder leicht schrg, die mittleren Hften treten in der Regel hervor und die Hinterhften haben mittig hufig eine Lngsfurche. Die Schenkelringe (Trochanter) sind dreieckig und langgestreckt. Die Schienen (Tibien) haben mit Ausnahme von zwei ungehakten Dornen an der Spitze keine weiteren Dornen, oder die Dornen sind zurckgebildet. Alle drei Beinpaare haben fnf Tarsenglieder.[2]

Der Hinterleib hat manchmal fnf, meist sechs sichtbare Sternite. Die ersten drei sind verwachsen. Das neunte Segment ist nur sehr selten gut entwickelt, wie etwa bei der Gattung Brachyptevenus. Meist ist es nadelfrmig zurckgebildet und wird dann Spiculum genannt. Bei den Mnnchen fehlt das Spiculum am achten Sternit, es ist bei den Weibchen jedoch ausgebildet. Der Ovipositor ist mit Ausnahme der Baculi (zweier interner, spangenfrmiger Sklerite) nicht sklerotisiert. Er ist bei manchen Arten, wie etwa denen der Gattung Tenerus gleich lang, wie der Hinterleib.[2]

Der Krper der Larven ist ziemlich langgestreckt und hat einen zylindrischen bis leicht abgeflachten Querschnitt. Vor allem der Hinterleib ist schtter lang behaart, oder schtter bis dicht mit kurzer filziger Behaarung (Pubeszenz) bedeckt, oder fast kahl. Der Krper ist rosafarben bis weilich gefrbt. Die meisten Teile sind ansonsten nicht pigmentiert, nur die stark sklerotisierten Bereiche, wie die Kopfkapsel, die Sklerite am Notum, die Beine und die Urogomphi.[2]

Der Kopf ragt aus der Krperkontur heraus. Der Hinterrand ist leicht ausgerandet. In der Regel sind fnf Punktaugen (Stemmata) je Seite in einer vertikalen 2 + 3 Anordnung vorhanden, sie knnen auch zurckgebildet sein. Die Frontoclypealnaht fehlt. Die Fhler sind dreigliedrig und haben am mittleren Glied einen Bereich mit Sinneshrchen. Die Mandibeln haben einen einzelnen endstndigen (apikalen) Zahn und ihnen fehlt die Mola (die verbreiterte Kaulade), es fehlen Mola und der Zahn, oder es ist ein beweglicher Fortsatz aus zwei Dornen ausgebildet (lacinia mobilis). Die Maxillarpalpen sind viergliedrig, die Labialpalpen sind zweigliedrig. Der Prothorax trgt oben in der Regel ein einzelnes groes Sklerit, bauchseitig sind es eins bis drei. Der Meso- und Metathorax haben in der Regel ein Paar Sklerite am Rcken und ein oder zwei, schwache, blasse an der Bauchseite. Die Beine sind einschlielich des klauenartigen Prtarsus, der eine einzelne Borste trgt, fnfgliedrig. Von oben sind neun Hinterleibssegmente sichtbar. Das zehnte Segment liegt nicht frei, sondern ist durch das neunte verdeckt. Die Urogomphi (paarige Fortstze am Hinterleibsende) sind in der Regel gut entwickelt.[2]

Die meisten Arten der Buntkfer leben ruberisch. Sowohl die Larven wie auch die Imagines knnen im selben Habitat auftreten, obwohl sich ihre Beute unterscheiden kann. Von Callimerus arcufer ist beispielsweise bekannt, dass sich sowohl die Larven, als auch die Imagines von den Raupen von Widderchen (Zygaenidae) ernhren. Im Kontrast dazu ernhren sich die Larven von Thanasimus formicarius von den Larven von Borkenkfern (Scolytinae), wohingegen die adulten Kfer sich von den Imagines der Borkenkfer ernhren. Die Larven der Gattung Trichodes entwickeln sich in den Nestern von solitrlebenden Bienen und Wespen, oder fressen vermutlich auch an Heuschreckeneiern. Die australische Art Zenithicola crassus ist auf Termiten spezialisiert. Es gibt jedoch Arten die an Blten leben und deren Pollen fressen, wie etwa die nahe verwandten Gattungen Eleale aus Australien und Epiclines und Calendyma aus Sdamerika. Kfer der Gattung Trichodes ernhren sich sowohl ruberisch, als auch von Pollen.[2]

Die meisten Buntkferarten jagen auf frei liegenden Oberflchen, oder unter der Rinde von Baumstmpfen und in den sten von Bumen und Struchern. Es gibt aber auch Arten, wie etwa die der afrikanischen Gattung Dozocolletus, die am Boden leben und deren Larven in der Bodenstreu leben. Von drei Arten der Gattung Necrobia ist bekannt, dass sie sich saprophag ernhren. Man findet sowohl die Larven, als auch die adulten Tiere an alten Knochen, lsamen, aber auch in anderen Lebensrumen, wo sie vermutlich neben dem Substrat auch die Larven von Fliegen, Speckkfern und anderen Insekten fressen.[2]

Die Entwicklung der Larven kann ein Jahr dauern, abhngig von den klimatischen Bedingungen kann sie aber auch drei oder mehr Jahre dauern. Die Tiere durchleben drei bis sechs Larvenstadien, wobei die meisten Arten fnf haben.[2]

Die Familie wird in folgende vier Unterfamilien unterteilt:[2]

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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