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Planorbarius corneus (Linnæus, 1758) -- Posthornschnecke} Planorbarius corneus -  3. Fund
Planorbarius corneus - 3. Fund


 

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Fam. Cicindelidae (Latreille, 1802) -- Sandlaufkäfer


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Cicindela campestris (Linnæus, 1758) -- Feld-Sandlaufkäfer (27)
Feld-Sandlaufkäfer

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Die Sandlaufkfer (Cicindelinae), in lteren Texten auch Sandkfer genannt[1], sind eine Unterfamilie innerhalb der Familie der Laufkfer (Carabidae). Sie sind weltweit mit ber 2300 Arten[2] in 130 Gattungen verbreitet.[3] In Europa kommen sie mit 121 Arten und Unterarten vor,[4] In Mitteleuropa sind 12 Arten bekannt.[5] Von manchen Systematikern werden die Sandlaufkfer als eigene Familie gesehen.[3] Im sdlichen Europa wird diese Gruppe schnell artenreicher (beispielsweise Italien mit ber 20 Arten).[4]

Die Kfer sind 10 bis 70 Millimeter lang. Ihr Krper ist bei den basalen Gruppen, wie etwa den Gattungen Omus und Amblycheila schwarz und hat verhltnismig gedrungene Beine. Die brigen Gattungen haben eine auffllige, farbige Musterung, mit metallisch glnzenden Bereichen und lange und sehr schlanke Beine, wie etwa die Arten der Gattungen Cicindela und Megacephala, oder haben einen sehr schlanken, ameisenartigen Krperbau, wie jene Gattungen, die auf Bumen leben. Die Facettenaugen sind gro und treten bei den tagaktiven Gattungen hervor. Das Labrum ist lang und verbreitert. Die Fhler sind an der dorsalen Seite des Kopfes eingelenkt. Die langen Mandibeln haben mehrere spitz zulaufende Enden. Sie berkreuzen sich in der Ruheposition.[3]

Der Prothorax ist langgestreckt. Der Prosternalfortsatz und die postcoxale Brcke sind ungewhnlich breit. Das Organ, das zur Reinigung der Fhler dient, und die Sporne an den vorderen Schienen (Tibien) sind endstndig. Die Deckflgel (Elytren) tragen keine Rillen. Die Flgel sind bei der Gattung Omus vollstndig zurckgebildet, ansonsten gut entwickelt. Ein Oblongum fehlt. Die Thoraxsegmente sind hnlich denen der Unterfamilien Elaphrinae und Loricerinae.[3]

Die Larven sind in ihrem Aussehen stark an ihre Lebensweise angepasst. Der Kopf und das Pronotum sind im Verhltnis zum brigen schlanken und langen Krper stark vergrert und stark sklerotisiert. Die Mundwerkzeuge am Kopf sind nach vorn oben gerichtet (hyperprognath). Die Dorsalseite des Kopfes und das Protergum bilden eine funktionelle Einheit. Gemeinsam bilden sie in Lauerposition einen Deckel fr den Bau der Larve. Der Kopf ist seitlich stark abgerundet. Die ventrale Seite ist stark konvex. Die Larven haben sechs, unterschiedlich groe Punktaugen (Stemmata). Zwei Paar stark vergrerter Stemmata befinden sich auf der dorsalen Seite des Kopfes. Die Frons ist deutlich nach hinten verlngert. Der Posterodorsale Rand des Kopfkapsel ist ausgerandet und erreicht fast, oder erreicht den Hinterrand der Frontale. Die ersten drei Glieder der Fhler sind langgestreckt und nahezu gleich gro. Das vierte Glied ist etwas krzer. Der Sinnesbereich am dritten Glied ist durch ein kleines Feld von Poren ersetzt. Die Mandibeln sind schlank. Ihr apikaler Teil ist lnger als der basale und umfasst auch ein dreieckiges Retinaculum. Die Retractoren des Prmentums sind sehr krftig und in unblicher Weise angeordnet. Es ist ein dichter proraler Filter ausgebildet.[3]

Das Pronotum ist rhombisch und unterscheidet sich deutlich vom kleineren, seitlich gerundeten Meso- und Metanotum. Die Beine sind gedrungen und haben sehr kurze Tarsen. Die vorderen Klauen sind grer als die hinteren. Die ersten vier und das sechste bis neunte Hinterleibssegment sind nahezu gleich geformt. Nur das fnfte Segment ist stark abgewandelt und dorsal zu einem Buckel mit getrennten vorderen, seitlichen und hinteren Skleriten modifiziert. Zwischen den Skleriten befinden sich 23 Hkchen. Urogomphi fehlen. Bei den Collyrini und Ctenostomatini ist die Breite der Nasale reduziert, der Krper abgeflacht und auer bei den Pogonostoma sind die Klauen mit den Tarsen verwachsen.[3]

Die Imagines mehrerer Gattungen sind tagaktiv. Sie knnen sich am Boden extrem schnell fortbewegen und sind ausgezeichnete Flieger. Die Larven leben in vertikalen oder horizontalen Bauen in Erde, sandigem Boden (die meisten Arten) oder verrottendem Holz (Collyrini und Ctenostomatini) und leben ruberisch. Sie jagen ihre Beute durch einen sehr speziellen berraschungsangriff, bei dem ihnen ihre morphologischen Anpassungen behilflich sind.[3]

Die Unterfamilie wird in folgende Tribus unterteilt:[3]

In Deutschland sind acht Arten bekannt, die sich auf zwei Gattungen verteilen:

Auswahl weiterer europischer Arten:

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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