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Donax trunculus (Linnæus, 1758) -- Sägezähnchen, Gestutzte Dreiecksmuschel} Donax trunculus -  5. Fund
Donax trunculus - 5. Fund


 

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Fam. Noctuidae (Latreille, 1809) -- Eulenfalter


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Die Eulenfalter (Noctuidae), oft auch nur als Eulen bezeichnet, sind eine sehr artenreiche Familie der Schmetterlinge. Obwohl es Arten aller Gren, Formen, Farben und Lebensweisen gibt, ist der Groteil der Eulenfalter schlicht gefrbt, gro und robust.

Die Falter erreichen eine Flgelspannweite von 14 bis 300 Millimetern, wobei die meisten europischen Arten eine Spannweite von ca. 20 bis 60 Millimetern haben. Ihr Krper ist langgestreckt und mittelmig bis krftig gebaut. Ihre Vorderflgel variieren von schmal bis breit. Die Flgelgrundfrbung ist meist hell- oder dunkelbraun, rtlich, dunkel, grau oder grn. Die Musterung ist sehr verschieden und variiert auch innerhalb der gleichen Arten zum Teil stark. Die verschiedenen Komponenten der Musterung sind aber immer gleich. Das Muster besteht in erster Linie aus mehreren Querlinien, die meist wellenfrmig sind. Dabei teilen die dominantesten und hufigsten Querlinien, die Flgel in drei etwa gleich groe Teile: Basal- oder Innenfeld, Mittelfeld und Saum- oder Auenfeld. Im Mittelfeld finden sich meist zwei bis drei Flecken (Makeln), die unterschiedlich ausgeprgt und geformt sein knnen. Zustzlich kann wie auch im Saumfeld im Mittelfeld eine weitere Querlinie verlaufen. Von diesem ?Grundplan? weichen aber zahlreiche Arten mehr oder weniger stark ab. Die Arten der Unterfamilie Catocalinae und Plusiinae tragen z. B. eine vierte Makel, bei Letzteren sind berdies die Muster metallisch schimmernd gezeichnet. Auch mehrere Gattungen der Acontiinae weichen von der Grundmusterung ab. Besonders im Gras lebende Arten weisen statt der Querlinien eine Lngszeichnung auf, die sie besser an ihre Umgebung anpasst. Die Hinterflgel sind breit abgerundet und in etwa gleich breit bis etwas breiter als die Vorderflgel. Sie sind in ihrer Grundfrbung einfrbig und schwach gezeichnet. Es gibt auch Arten mit krftigen Farben auf den Hinterflgeln, die Feinde beim Abflug der Falter schrecken sollen, wie z. B. das Rote Ordensband (Catocala nupta). Die Vorderflgel haben berwiegend 12 Flgeladern mit einer Analader (1b), manchmal gibt es auch eine zweite (1a und 1b). Die Hinterflgel haben bei fast allen Arten 8 Flgeladern mit zwei Analadern (1a und 1b), manche Arten haben 9 Adern.

Ihre Fhler sind mittellang und erreichen ca. 0,5 bis 0,8 mal die Lnge der Vorderflgel. Die Weibchen haben fadenfrmige Fhler, bei den Mnnchen sind sie fadenfrmig, gezhnt oder gekmmt. Am Metathorax tragen manche Arten Tympanalorgane. Neben den Facettenaugen haben die Tiere auch Punktaugen (Ocelli). Ihre Maxillarpalpen sind schlecht entwickelt, die Labialpalpen sind gut ausgebildet. Bei den meisten Arten ist der Saugrssel voll entwickelt, es gibt aber auch Arten mit reduzierten oder fehlenden Saugrsseln.

Die Raupen der einzelnen Unterfamilien sind, ebenso wie die Falter, mitunter sehr verschieden. Manche Arten, wie z. B. die der Gattung Acronycta, die auch Brennhaare haben, sind lang bis extrem lang behaart, die meisten Eulenfalterarten tragen aber nur vereinzelte, kurze Haare. Die meisten Raupen dieser Familie haben, wie auch blicherweise die andere Schmetterlingsraupen vier Bauchfupaare und einen Nachschieber. Bei einigen Eulenfalterarten (z. B. Catocalinae und Plusiinae) fehlen aber die ersten oder die ersten beiden Beinpaare bzw. sind reduziert. Diese knnen entweder nur bei den Jungraupen oder aber auch in allen Stadien fehlen.

Die Tiere sind berwiegend nacht- oder dmmerungsaktiv. Nur einige wenige Arten, wie z. B. die Braune Tageule (Euclidia glyphica) und mehrere Arten der Plusiinae sind tagaktiv. Manche Arten kann man auch im Winter bei Temperaturen um den Gefrierpunkt noch fliegen sehen.

Die meisten Raupen fressen auf den Pflanzen sitzend. Es gibt aber auch Minierer und solche, die unterirdisch an Wurzeln fressen. Sie sind hnlich wie die Falter berwiegend nachtaktiv. Zu ihrem Futterspektrum gehren nahezu alle krautigen Pflanzen, Laubbume und Strucher, lediglich an Nadelbumen fressen nur wenige Arten. Es gibt auch ruberisch lebende Raupen, die neben pflanzlicher Nahrung zustzlich auch andere Raupen angreifen und sogar kannibalisch sind.

Es gibt zahlreiche Arten, die als Schdlinge in Landwirtschaft und Forst auftreten knnen, so beispielsweise die Kieferneule (Panolis flammea).

Bei den sdostasiatischen Arten Calyptra eustrigata, Calyptra minuticornis, Calyptra orthograpta, Calyptra labilis und Calyptra thalictri der Gattung Calyptra (Calpinae) ist der Saugrssel zu einem Stechrssel umgebildet und kann bis zu sieben Millimeter tief in die Haut des Wirtstieres eindringen. Diese Schmetterlingsarten ernhren sich vom Blut bestimmter Sugetiere und des Menschen. Sie knnen daher auch als Vektoren diverse Krankheitserreger auf mechanischem Wege bertragen, siehe auch Infektionswege und Virusinfektion.[1][2][3]

Auf den Hawaii-Inseln haben einige Eulenfalter-Arten einen ausgeprgten Endemismus entwickelt. Die Zerstrung der meist sehr kleinen Verbreitungsgebiete (teils direkt durch den Menschen, teils durch eingefhrte Kaninchen) fhrte zum Aussterben von mehreren Taxa, darunter von Agrotis crinigera, Agrotis fasciata, Agrotis kerri, Agrotis laysanensis, Agrotis photophila, Agrotis procellaris, Helicoverpa confusa, Helicoverpa minuta, Hypena laysanensis, Hypena newelli, Hypena plagiota, Hypena senicula.[4] Besonders bemerkenswert ist der Fall von Agrotis laysanensis, da das Verschwinden dieses Nachtfalters auf Laysan eine der Hauptursachen fr das Aussterben des Laysan-Rohrsngers war.

Weltweit wurden bis jetzt etwa 35.000 Arten von Eulenfaltern beschrieben. Eine weitaus grere Artenzahl wird vermutet. In Deutschland, sterreich und der Schweiz sind etwa 640 Arten beheimatet.[5] In Europa ist die Familie der Eulenfalter mit ber 1.800 Arten und Unterarten in 36 Unterfamilien mit insgesamt 343 Gattungen vertreten.[6] Die folgende bersicht nach der Systematik der Fauna Europaea listet nur die in Europa vertretenen Unterfamilien mit einigen ausgewhlten Arten.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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