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Saldula saltatoria (Linnæus, 1758) -- Gemeiner Hüpferling} Saldula saltatoria -  1. Fund
Saldula saltatoria - 1. Fund


 

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Fam. Byturidae (Jacquelin du Val, 1858) -- Himbeerkäfer


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Byturus ochraceus
Byturus tomentosus (De Geer, 1774) -- Byturidae (4)
Himbeerkäfer

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Der Himbeerkfer (Byturus tomentosus, Syn.: Dermestes flavescens (Marsham, 1802), Byturus olivaceus (Fournel, 1840), Bytus urbanus und Horticola urbanus (Lindemann, 1865)[1]) ist ein Kfer aus der Familie der Bltenfresser (Byturidae). Der Himbeerkfer ist einer der hufigsten Schdlinge an Himbeeren.[2]

Die Kfer werden 3,2 bis 4 mm und teils 5 mm lang. Sie haben einen ovalen Krperbau und sind dicht und kurz behaart. Junge Tiere sind zunchst hellbraun. Spter besitzen sie eine braungraue bis graue Frbung. Die Fhler sind elfgliedrig und haben eine dreigliedrige Keule. Die Augen sind klein, wobei die Augenlnge geringer ist als die halbe Stirnbreite zwischen den Augen. Die Fe sind fnfgliedrig; die Klauenbasis ist mit einem breiten Zahn versehen.[3] Die Punktierung der Flgeldecken ist sehr fein und dicht verteilt.[4] Larven sind 6 bis 8 mm lang, blass ockerbraun mit dunklen, braunen Platten auf der Rckenseite jedes Krpersegments.[5] Die Larve hat drei Beinpaare in Brusthhe.[6]

Im Mai wenn die Bodentemperaturen 14 C erreichen, schlpfen die Kfer aus ihren berwinterungsverstecken.[6] Die Befruchtung der Weibchen findet etwa Mitte Mai statt. Die Kfer fressen zunchst an Knospen und jungen Blttern der Himbeere oder Brombeere. Der Fra beginnt, wenn die Bltenknospen noch geschlossen sind. Die Blten werden dabei leer gefressen. Im Juni sind die Kfer oft an Knospen und Blten zu finden. Sie fressen dort Pollen. Sie legen ihre Eier an die Staubgefe offener Blten oder an unreife Frchte ab. Ein Weibchen legt 30 bis 40 Eier einzeln an die Brutpltze. Nach sechs bis acht Tagen schlpfen die Larven. Die cremefarbenen Larven entwickeln sich dann in den Zapfen der Frchte und sind zur Zeit der Himbeerreife ausgewachsen. Sie haben einen braunen Kopf und werden oft als Himbeermaden oder auch Himbeerwrmer bezeichnet, da sie erst den Fruchtboden und anschlieend die Frucht von innen fressen. Es handelt sich aber nicht um Maden, sondern um Larven. Die Larve findet sich in den zackigen Fragngen, die mit Kot gefllt sind. Nach 35 bis 40 Tagen sind die Larven voll ausgewachsen. Die ausgewachsenen Larven verlassen die Frucht beim Reifen der Himbeere. Sie lassen sich zu Boden fallen, graben sich ein und verpuppen sich. Nach fnf bis sechs Wochen schlpft der fertige Kfer, der sein Winterquartier jedoch erst im Frhjahr verlsst.[4][5] Der Himberkfer bildet eine Generation pro Jahr.[7] Dies gilt auch sdlich der Alpen.[8]

Der Himbeerkfer kommt auch an Brombeeren vor und wird gelegentlich auch an Apfel, Birne, Weidorn, Kirsche und Pflaume angetroffen.[4] Sie leben jedoch auch auf Unkrutern und im Speziellen auf Lwenzahn.[6] Der Himbeerkfer ist in der Palarktis verbreitet, man findet ihn im Norden bis ins mittlere Norwegen und Finnland sowie im Norden Schwedens. Auf den Britischen Inseln ist er ebenfalls hufig anzutreffen.[3]

Eine hnliche Art ist Byturus ochraceus, die goldbraun gefrbt und etwas grer ist. Sie zeichnet sich durch grere Augen aus, deren Lnge grer ist als der halbe Abstand zwischen den Augen.

Die Kfer sind Schdlinge und hinterlassen an Himbeer- und Brombeerstruchern Fraschden an Knospen, Blten und jungen Frchten. Dadurch bleiben die Frchte im Wachstumsrckstand, verformen sich, werden unansehnlich und fr den Frischkonsum und Vermarktung unbrauchbar.[6] Auch in der Konservenproduktion ist der Schdling uerst unerwnscht.[7] Offene Blten werden von den Kfern befallen, wobei die Staubgefe und Stempel gefressen werden, ohne dass wirklich Schaden entsteht.[4]

Soll mechanisch abgewehrt werden, mssen die Kfer so frh wie mglich zur Flug- und Eiablage mehrmals abgesammelt werden. Dies kann durch Abklopfen und Einsammeln erfolgen. Oft ist jedoch keine Bekmpfung erforderlich.[4] Dazu kann auch eine Falle mit Lockstoff (Himbeerduft) verwendet werden, die Kfer stark anlocken und in der die Kfer ertrinken[2]. Herbstsorten mit Ertrag erst zum Herbst, die nicht vom Himbeerkfer befallen werden, eignen sich besonders fr den kologischen Anbau.[7] Zur direkten chemischen Bekmpfung im Knospenstadium der Himbeeren sind Pflanzenschutzmittel, die die Wirkstoffgruppe Pyrethroide und Phosphorsureester enthalten wirksam. Auch die Wirkstoffe Diflubenzuron, Spinosad, Chlorpyriphos, Phosalone, Etofenoprox und Thyocyclam-hydrogen-oxalat sind befallsreduzierend. Chemische Mittel sind jedoch meist toxisch fr Ntzlinge.[5][8]

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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