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Rana ridibunda (Pelophylax ridibundus) (Pallas, 1771) -- Seefrosch} Rana ridibunda -  3. Fund (Fundortfoto)
Rana ridibunda - 3. Fund (Fundortfoto)


 

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Fam. Cicadellidae (Latreille, 1825) -- Zwergzikaden


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Die Zwergzikaden (Cicadellidae, Syn.: Jassidae), auch Kleinzikaden genannt, bilden eine Familie innerhalb der Unterordnung der Rundkopfzikaden. Mit mehr als 20.000 Arten[1] ist sie eine der artenreichsten Familien der Insekten. In Deutschland sind 452 Arten beheimatet.[2]

Es handelt sich um relativ kleine Zikaden, die mit Hilfe ihrer Hinterbeine gut springen knnen. Die Zwergzikaden knnen eine Krperlnge von 2 bis 30 Millimetern erreichen, der Groteil der Arten misst aber weniger als 13 Millimeter. Ein besonderes Unterscheidungsmerkmal zu anderen Zikadenfamilien sind die langen, meist vierkantigen Schienen der Hinterbeine, die mit Reihen von dornartigen Setae besetzt sind. Diese sind jedoch nicht starr, sondern biegsam. Die Tarsen sind dreigliedrig. Die kugeligen bis plattenfrmigen Hften (Coxae) des mittleren Beinpaares unterscheiden sich von den Coxen der anderen Beinpaare. Sie stehen bauchseitig nher beisammen als die Coxen der anderen Beinpaare.

Auf dem Kopf befinden sich ein Paar Facettenaugen sowie ein Paar Punktaugen (Ocellen) auf der Ober- oder auf der Stirnseite des Kopfes. Die Antennen sind kurz. Der verdickte Teil der Fhler endet in einem Haarbschel. Die Zwergzikaden besitzen wie alle Schnabelkerfe stechend-saugende Mundwerkzeuge.

Eine besondere Spezialitt ist die Ausscheidung von Brochosomen, das ist ein sekretorisches Granulat, das in den Malpighischen Gefen gebildet wird.[3] Die Granulen sind mikroskopisch klein und konnten erst 1952 mit Hilfe eines Elektronenmikroskops entdeckt werden.[4] Die Zwergzikaden verteilen das Exkret mit Hilfe der kammartigen Borsten an den Hinterbeinen nach der Hutung ber ihren Krper und die Flgel, die dadurch einen blulichen Glanz erhalten. Das Exkret ist wasserabweisend und schtzt auch gegen den von den Zwergzikaden selbst abgegebenen Honigtau, einer klebrigen, zuckerhaltigen Flssigkeit. Von vielen Arten werden auch die Eier mit den Brochosomen berzogen.[5] Welche weiteren Schutzfunktionen das Exkret neben dem Schutz vor Nsse hat, ist noch weitgehend ungeklrt. Die Wirksamkeit der Brochosomen gegen Parasiten, gegen Austrocknung und gegen die Ultraviolettstrahlung wird untersucht.

Diese Zikaden sind in der Regel kleiner als die meisten Arten anderer Familien. Zudem haben sie keine Fortstze auf dem Halsschild, die bei vielen anderen Zikadenfamilien der berfamilie Membracoidea vorhanden sind. Die anderen Zikadenfamilien besitzen keine dornenartigen Setae an den Schienen der Hinterbeine und geben keine Brochosomen ab. Die meisten Zwergzikaden sind hell und besonders lebhaft gefrbt. Die Y-Ader im Clavus der Vorderflgel fehlt wie bei allen Rundkopfzikaden.

Die Saison der Zikaden findet der Nearktis und Palarktis von Frhling bis Herbst statt, in den tropischen Zonen ist sie ganzjhrig.

Das Weibchen legt Eier in das Gewebe einer Wirtspflanze, die Larven schlpfen nach einer Woche bis einem Monat, sie entwickeln sich ber fnf Larvenstadien zum erwachsenen Tier. Die Tiere berwintern meist als Ei, bei einigen Arten jedoch auch im Larvenstadium oder als Imagines in verfilztem Gras oder in Laub.[6]

Die meisten Zwergzikaden saugen am Phloem, das ist der Teil des Leitbndels der Gefpflanzen, in dem Nhrstoffe und andere Assimilate transportiert werden. Sie schdigen ihre Wirtspflanzen nicht nur durch den Entzug wichtiger Aufbaustoffe, sondern sie sind auch bertrger von verschiedenen viralen Infektionen, die sich ber das Phloem rasch in der Pflanze verbreiten knnen. In Teilen Nord- und Sdamerikas werden die Weinreben durch die Verbreitung der Pierce?schen Krankheit stark geschdigt. Der Erreger dieser Pflanzenkrankheit, Xylella fastidiosa aus der Bakteriengruppe der Xanthomonadaceae, der im Xylem der Weinpflanzen lebt, wird durch Zwergzikaden aus der Unterfamilie der Schmuckzikaden bertragen.[7]

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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