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Maniola jurtina (Linnæus, 1758) -- Großes Ochsenauge} Maniola jurtina -  4. Fund
Maniola jurtina - 4. Fund


 

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Unterklasse Acari (Leach, 1817) -- Milben


Unterkategorien
Ordnung Ixodida (Leach, 1815) -- Zecken (6)
Zecken
Ordnung Trombidiformes (Actinedida) (Hammen, 1968) -- Trombidiformes (2)
Trombidiformes

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Milben (Acari) sind eine Unterklasse der Spinnentiere (Arachnida) im Stamm der Gliederfer. Mit etwa 50.000 bekannten Arten in 546 Familien sind sie die artenreichste Gruppe der Spinnentiere.[1] Da zu ihnen die kleinsten Gliederfer (Arthropoda) gehren, ist davon auszugehen, dass viele Arten noch nicht entdeckt wurden. Die Wissenschaft von den Milben nennt man Acarologie oder Milbenkunde.

Whrend Spinnen ausschlielich ruberisch leben und alle im Groen und Ganzen einen hnlichen Krperbau haben, unterscheiden sich Milben auf Grund ihrer verschiedenen Lebensweise untereinander viel strker. Die kleinsten Milben sind nur etwa 0,1 Millimeter gro. Die grten sind Zecken, bei denen die Weibchen im vollgesogenen Zustand bis zu drei Zentimeter gro sein knnen. Wie auch Webspinnen haben sie acht Beine, obwohl sie im Larvenstadium oft nur sechs Beine besitzen.

Da Milben absolut betrachtet nicht besonders schnell sind, benutzen etliche von ihnen andere Tiere wie beispielsweise Insekten als Transportmittel (siehe Phoresie), um grere Entfernungen zu berwinden. Dabei saugen einige Milben whrend des Ritts die Krpersfte ihres Wirts.

Eine tropische Hornmilbenart (Archegozetes longisetosus) ist, im Verhltnis zu ihrer Krpergre von 0,8 mm betrachtet, das strkste Tier der Welt: Sie kann beinahe das 1200-fache des eigenen Krpergewichts halten, etwa fnfmal so viel wie theoretisch zu erwarten wre (Heethoff & Koerner 2007).[2]

Zwar gibt es Milbenarten, die einen Gesichtssinn zur Jagd auf Lebendbeute benutzen, dennoch sind die Individuen vieler anderer Milbenarten durch Blindheit gekennzeichnet. Die zentralen Augen der Arachniden sind bei Milben allgemein nicht vorhanden, oder sie sind zu einem einzigen Auge verschmolzen. Generell kann man bei Milbentieren eine Augenzahl von null bis fnf vorfinden.[3]

Milben haben sehr viele Lebensrume besiedelt. Rund die Hlfte der bekannten Arten lebt im Boden; dabei wird bei optimalen Bedingungen eine Besiedlungsdichte von einigen hunderttausend Milben pro Quadratmeter erreicht.[1] Unter den Lebensrumen befinden sich allerdings auch so ungewhnliche wie beispielsweise Affenlungen, Nasenlcher von Vgeln und Tracheenffnungen von Insekten. Auch die meisten Menschen beherbergen Milben, Haarbalgmilben beispielsweise an den Haarwurzeln der Augenwimpern.

Neben den Raubmilben gibt es solche, die sich von Pflanzen oder Pilzen ernhren, und wiederum andere, die von Aas oder abgestorbenem Gewebe leben. Auerdem gibt es unter den Milben auch viele Parasiten.

Obwohl der grte Teil der Arten im Boden lebt und dort einen wesentlichen Beitrag zur Humusbildung leistet, werden einige Milbenarten dennoch als magebliche Landwirtschaftsschdlinge angesehen. Sie knnen als Vorratsschdlinge in Mehl- oder Getreidelagern auftreten. Die Mehlmilbe (Acarus siro) kann durch ihren Befall die Inhaltsstoffe verndern, auerdem wird sie hufig als ekelerregend wahrgenommen. Generell lassen sich Milben wegen ihrer Widerstandskraft gegenber Pestiziden nur schwer bekmpfen. Darum setzt die Forschung neuerdings auf alternative Methoden. So wird versucht, die Zusammensetzung der Bakterien im Innern der Milben zu verndern und so ihre Widerstandskraft zu verringern.[4]

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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