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Lacerta agilis (Linnæus, 1758) -- Zauneidechse} Lacerta agilis -  2. Fund (Weibchen)
Lacerta agilis - 2. Fund (Weibchen)


 

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Fam. Dytiscidae (Leach, 1815) -- Schwimmkäfer


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Die Schwimmkfer (Dytiscidae) sind eine Familie der Kfer, die weltweit mit etwa 3.200 Arten beschrieben ist. Sie kommen in Europa mit 375 Arten und Unterarten vor,[1] davon leben in Mitteleuropa etwa 152 Arten.

Die Kfer sind kleine (2 mm) bis sehr stattliche (> 40 mm) Tiere von entweder unaufflligem Schwarz, Braun, Rotgelb oder mit farblich variierender Zeichnung aus Bndern, Flecken und Sumen.

Die Dytiscidae kommen in Gewssern verschiedener Art vor; in fast jedem Tmpel, See, Moorgewsser, Fluss, Bach findet man sie, ebenso im Brackwasser und im Grundwasser (hier mit zurckgebildeten Augen). Vor allem an Orten mit unbelasteten Gewssern.

Es sind Kfer von elliptischer, flach gewlbter Krperform mit geschlossener Kontur und glatter Krperoberflche. Abhngig davon, wie die Arten ihre Beute aufspren, weist ihr Krper bezglich des Wasserwiderstandes betrchtliche Unterschiede auf (Suchjger, Lauerjger). Die Hinterbeine (Schwimmbeine) der verschiedenen Arten sind in unterschiedlicher Vollendung an die Bewegung im Wasser angepasst. Sie sind abgeflacht und an den Schienen und den fnf Fugliedern (Tarsen) mit beim Ruderschlag automatisch sich abspreizenden Borsten besetzt. Das Insekt kann sie besser als jeder menschliche Ruderer beim Gegenschlag flachdrehen, weil die Fe um die Lngsachse drehbar mit den Schienen verbunden sind. Wenn der Kfer die "Ruder" nach hinten durchzieht, stehen die Borsten in einer steifen Reihe ab und bieten grtmglichen Widerstand; holt er zum nchsten Schlag aus, werden die Fe gedreht, und die Borsten liegen flach und behindern so den Vortrieb nicht. Dazu werden die Schwimmbeine gleichzeitig und gleichsinnig bewegt (im Gegensatz zu den linksrechts alternierenden Bewegungen der Schwimmbeine der Wassertreter), whrend kleinere Arten zustzlich auch das mittlere Beinpaar benutzen.

Die Tiere sind weltweit verbreitet, man findet sie in nahezu smtlichen pflanzenreichen Gewssern. Sie besiedeln Teiche, Seen, Bche, Flsse und teilweise sogar Brackwasser.

Die kleinen Schwimmkferarten brauchen oft ber Wochen hinweg nicht an die Wasseroberflche zu schwimmen, da ihnen der natrliche Pflanzenbewuchs hinreichend Sauerstoff zum Atmen bietet. Die groen Arten dagegen mssen oft auftauchen, um Frischluftvorrte zu schpfen. Dabei nehmen sie eine ganz charakteristische Stellung ein. Sie "hngen" sich so an die Wasseroberflche, dass das Hinterende des Krpers etwas aus dem Wasser ragt und biegen den Hinterleib ein wenig nach unten, so dass zwischen den Flgeldecken und dem Hinterleib eine ffnung entsteht, durch die der Gasaustausch erfolgt. Die Luft dringt zwischen die zusammengelegten Hautflgel, unter denen sich an den Hinterleibssegmenten die Atemffnungen (Stigmen) befinden, die in das Trachealsystem mnden. Auch die ausgeatmete Luft ist fr die Schwimmkfer wichtig, sie hilft ihnen beim Ausgleich der hydrostatischen Unterschiede in den verschiedenen Tiefen. Die Menge der aufgenommenen Luft ist so eingestellt, dass der Krper annhernd das spezifische Gewicht des Wassers besitzt.

Die Larven der Dytiscidae heften sich unter Zuhilfenahme besonderer Hinterleibsanhnge und des letzten Abdominalsegmentes an die Wasseroberflche und nehmen ber das hintere Stigmenpaar atmosphrische Luft in ihre groen Tracheenstmme auf.

Viele Schwimmkfer sind gute Flieger und sie knnen so bei Nahrungsmangel oder austrocknendem Tmpel den Aufenthaltsort wechseln. Die Ausbreitung der Arten und die Besiedlung neuer Gewsser geschieht vor allem auf dem Luftweg.

Zur Regelung des Auftriebs dient auch das Ausma der Fllung (mit Wasser oder Kot) eines Enddarmblindsacks (Rectumampulle). Dieses schlauchartige Gebilde ermglicht eine Gewichtsnderung, die besonders fr den bergang aus dem Wasser in die Luft und umgekehrt sehr wichtig ist. Bei leerer Rectumampulle hat der Kfer nach lngeren Flgen erhebliche Schwierigkeiten ein- und unterzutauchen. Erst nach krftigem Wasserschlucken gelingt ihm dies. Kleinere Dytisciden haben ein kompliziertes, instinktiv ablaufendes Bewegungsmuster entwickelt, um die Oberflchenspannung des Wassers, die fr sie ein erhebliches Hindernis darstellt, zu berwinden.

Als Fleischfresser erbeuten Kfer und Larven Kaulquappen, Fischbrut, Insektenlarven, andere kleine Wasserbewohner und auch Aas. Whrend der Kfer seine Beute auffrisst, haben die Larven die extraintestinale Verdauung von ihren Vorfahren, den Laufkfern, ererbt. Sie knnen weder kauen noch schlucken. Ihre scharfen, zangenartigen Mandibeln sind von einem feinen Kanal durchzogen, der nahe der Mandibelspitze nach auen mndet. Schlgt die Larve ihre Oberkiefer in ein Opfer, so wird augenblicklich durch den Kanal ein trypsinhaltiges Verdauungssekret injiziert, was zu einer schnellen Lhmung und zur Einleitung der Vorverdauung der Beute fhrt. Der verflssigte Krperinhalt der Beutetieres wird danach aufgesaugt.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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