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Venerupis decussata [Tapes (Ruditapes) decussatus] (Linnæus, 1758) -- Kreuzmuster-Teppichmuschel} Ruditapes decussatus -  1. Fund
Ruditapes decussatus - 1. Fund


 

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Fam. Hepialidae (Stephens, 1829) -- Wurzelbohrer


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Ampfer-Wurzelbohrer

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Die Wurzelbohrer (Hepialidae) sind eine Familie der Schmetterlinge (Lepidoptera), die etwa 500 Arten umfasst. Mit Ausnahme von Madagaskar und Westafrika sind die Wurzelbohrer weltweit verbreitet.

Bei den Wurzelbohrern handelt es sich um kleine bis riesige Nachtfalter; in Europa kommen nur mittelgroe bis groe Arten vor. Charakteristisch sind die langen schmalen Flgel mit ursprnglichem Geder, der meist langgestreckte Hinterleib und die kurzen Antennen. Die Falter nehmen aufgrund des rckgebildeten Saugrssels keine Nahrung auf, infolgedessen ist ihre Lebensdauer als erwachsener Schmetterling kurz. Die Falter sind dmmerungs- oder nachtaktiv; einige Arten fallen durch Schwrmverhalten in der Abenddmmerung auf, etwa der europische Hepialus humuli, bei dem die Mnnchen nach Sonnenuntergang ber Wiesen schwirren, was den geisterhaft wei gefrbten Tieren ihren englischen Namen "Ghost Moth" eingetragen hat.

Im Gegensatz zu den brigen Schmetterlingen locken bei den Wurzelbohrern meistens die Mnnchen die Weibchen an. Dies geschieht teils durch die Abgabe von Pheromonen im Flug wie bei Hepialus humuli, teils im Sitzen wie bei Phymatopus hecta. Auf der nebenstehenden Abbildung eines lockenden Mnnchens ist gut zu erkennen, wie das Duftorgan ? es handelt sich dabei um das stark modifizierte, Duftschuppen tragende dritte Beinpaar ? zwischen Flgeln und Krper hervorragt.

Bei manchen groen Arten legen die Weibchen mehr als 30 000 Eier. In einigen Fllen werden die Eier whrend des Fluges ber bevorzugte Fresspflanzen der Raupen, wie Farne, Brennnesseln und anderen krautige Pflanzen, fallen gelassen. Die Raupen leben im Boden oder in mit Seidenfden ausgekleideten Gngen zwischen Detritus und Pflanzenteilen, wo sie sich von Wurzeln ernhren oder nachts herauskommen, um Bltter zu fressen. Andere Arten leben an Farnen, Gymnospermen oder Angiospermen; wieder andere bohren Gnge in Wurzeln, Stngeln oder sten. Bei mehreren Arten ist whrend der Larvalentwicklung der bergang von Fungivorie (Pilznahrung) zu Phytophagie (Pflanzennahrung) belegt.

Bei einigen hochalpinen Gattungen (Pharmacis, Aoraia) kommt im weiblichen Geschlecht Brachypterie vor: Die Flgel sind verkrzt bzw. so weit zurckgebildet, dass die Weibchen nicht mehr flugfhig sind; dementsprechend geschieht die Geschlechterfindung in der herkmmlichen Weise: die Weibchen locken die Mnnchen an.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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