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Stictoleptura (Corymbia) (Leptura) rubra (Linnæus, 1758) -- Rothalsbock} Stictoleptura rubra -  8. Fund (Weibchen)
Stictoleptura rubra - 8. Fund (Weibchen)


 

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Überklasse Myriapoda (Latreille, 1802) -- Tausendfüßer


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Hundertfüßer
Klasse Diplopoda (de Blainville in Gervais, 1844) -- Doppelfüßer (39)
Doppelfüßer

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Die Tausendfer (Myriapoda; auch Tausendfler) sind ein Unterstamm der Gliederfer (Arthropoda), sie umfassen ausschlielich landlebende Formen mit einer meist zwei- oder hchstens dreistelligen Anzahl von Beinen.

Mitunter wird die Bezeichnung Tausendfer in einem engeren Sinne auf die Klasse der meist pflanzenfressenden Doppelfer beschrnkt, die mit etwa zehntausend bekannten Arten den Groteil der Gruppe stellen. Dreitausend bekannte Arten umfassen die fleischfressenden Hundertfer. Daneben gibt es noch die kleineren Gruppen der Zwergfer und der Wenigfer.

Tausendfer besitzen einen Krper, der in zwei Abschnitte (Tagmata) gegliedert ist: Auf eine Kopfkapsel, die aus mehreren miteinander verschmolzenen Segmenten besteht, folgt ein in sich gleichartig (homonom) gegliederter Rumpf mit mindestens vier beintragenden Segmenten.

Die Kopfkapsel der Tausendfer trgt als Anhnge ein Paar Antennen und zwei oder drei Paar Mundwerkzeuge. Die Antennen sind Gliederantennen, bei denen jedes Glied eigene Muskulatur besitzt. Die Antennen der Chilopoda und Symphyla sind einfach und wenig modifiziert. Die Diplopoden besitzen charakteristische, gewinkelte (gekniete) aus acht Segmenten aufgebaute Antennen, deren letztes Glied vier groe Sinneszapfen aufweist. Die Antennen der Pauropoden sind gespalten mit mehreren Antennengeieln. Auf die Antennen folgt ein gliedmaenloses Segment (Interkalarsegment), das demjenigen der zweiten Antennen der Krebstiere entspricht. Der Mundraum beginnt mit einer ? oft gezhnten ? Oberlippe (Labrum), die ihn nach oben abschliet, anschlieend ein Paar Mandibeln und zwei Paar Maxillen. Diplopoda und Pauropoda besitzen nur ein Maxillenpaar das hier Gnathochilarium genannt wird. Hier sind entweder beide Maxillenpaare verschmolzen, oder eines ist vollstndig verlorengegangen.[1] Bei den Symphyla sind die Maxillenpaare untereinander recht hnlich. Bei den Chilopoda ist das zweite Maxillenpaar langgestreckt und laufbeinhnlich. Bei den Pauropoda sind die Mundwerkzeuge mehr oder weniger reduziert und vereinfacht.

Der Bau der Mandibeln ist fr die Tausendfer charakteristisch: Die Mandibel ist fast immer in zwei gegeneinander bewegliche Abschnitte (bei den Diplopoda sogar drei) geteilt. An der Mandibelbewegung ist das Tentorium, eine im Kopfinneren sitzende Skelettstruktur beteiligt. Diejenigen Muskeln, die die Mandibeln zusammenziehen (Adduktoren), setzen nicht an der Mandibel selbst, sondern am Tentorium an, das ein Gelenk mit der Mandibelbasis ausbildet. Es besteht aus zwei beweglich gelagerten Lngsstreben, die durch einen Querbalken verbunden sind. Das bewegliche, schwingende Tentorium kommt bei keiner anderen Arthropodengruppe vor.[2][3]

Augen sind bei vielen Chilopoda und Diplopoda ausgebildet, whrend Symphyla und Pauropoda immer augenlos sind. Der Bau der Augen ist untereinander recht verschieden. Viele Chilopoda (Lithobiomorpha, Scolopendromorpha auer Cryptopidae, Craterostigmomorpha) besitzen eine unterschiedliche Anzahl einlinsiger, knopffrmiger Ocellen. Die Scutigeromorpha besitzen echte Komplexaugen, die aber in ihrem Feinbau von denjenigen der Insekten und Krebstiere abweichen. Die Diplopoda besitzen komplexaugen-artige Augenfelder aus zahlreichen Ommatidien, die in Reihen angeordnet sind. Bei der Hutung der Juvenilstadien wird in jedem Stadium jeweils eine Augenreihe angefgt[4]. Die Ommatidien weichen in ihrem Feinbau ebenfalls deutlich von denjenigen der Tetraconata (Insekten und Krebstiere) ab; insbesondere besitzen sie keinen Kristallkegel, sondern stattdessen eine stark verdickte Linse (Cornea)[5]. Ob man diese Augenformen als abgewandelte, aus Komplexaugen hervorgegangene Reduktionsbildungen oder als eigenstndige, aus denselben Grundformen abgeleitete Parallelentwicklungen ansieht, hngt von der Hypothese ber die Verwandtschaftsverhltnisse der Tausendfer ab.

Der gleichfrmige, zahlreiche Beinpaare tragende Rumpfabschnitt ist das auffallendste Merkmal der Tausendfer. Tatschlich ist der Rumpf der diversen Klassen der Tausendfer aber verschieden aufgebaut. Der Krperbau ist abgeplattet oder rund. Auf der Oberseite (dorsal) sitzt bei den Chilopoda und den Symphyla eine Reihe, oft etwas berlappender Rckenschilder (Tergite). Bei den Chilopoda folgt in charakteristischer Reihung immer ein kurzes und ein langes Tergit aufeinander (Ausnahme: siebtes und achtes Tergit, die beide lang sind). Bei den Symphyla sind die Tergite unterschiedlich gestaltet, oft halbmondfrmig oder hinten in dreieckige Zipfel ausgezogen, bei manchen bodenlebenden Formen teilweise reduziert und in zwei nebeneinander liegende Plattenpaare aufgelst. An einigen Segmenten sind sie oft auch quer gespalten und in hintereinander liegende Paare aufgelst. Bei den Diplopoda sind jeweils zwei aufeinander folgende Segmente zu einem Doppelsegment (mit zwei Beinpaaren) verschmolzen, bei den meisten (den Helminthomorpha) ist der Krper von fast geschlossenen, und durch Einlagerung von Calciumcarbonat gepanzerten, Ringen umgeben, die nur durch die Beinreihen unterbrochen werden.

Jedes Segment trgt im Prinzip jeweils ein Beinpaar. Oft sind allerdings die ersten und letzten Segmente abweichend. Das erste Rumpfsegment der Chilopoda ist an den Kopf angeschlossen. Diese Segment trgt mchtige, als Maxillipeden bezeichnete Beinpaare, die Giftklauen besitzen und der (ruberischen) Ernhrung dienen. Bei vielen Arten der anderen Gruppen trgt das erste Segment hingegen keine oder stark reduzierte Beinpaare. Am Krperende sitzen verbreitet ein oder zwei Segmente ganz ohne Extremitten.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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