beste Ansicht = 1280x1024 pix
Erweiterte Suche
 
 

Zufallsbild

Zebrasoma xanthurum (Blyth, 1852) -- Blauer Segelflossendoktor} Zebrasoma xanthurum -  1. Fund
Zebrasoma xanthurum - 1. Fund


 

Impressum

Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?ber mich...

 

E-Mail

 

 
 
 

Klasse Diplopoda (de Blainville in Gervais, 1844) -- Doppelfüßer


Unterkategorien
Ordnung Glomerida (Leach, 1814) -- Saftkugler (15)
Saftkugler
Ordnung Julida (Leach, 1814) -- Schnurfüßer (10)
Schnurfüßer
Ordnung Polydesmida (Leach, 1815) -- Bandfüßer (4)
Bandfüßer
Ordnung Polyxenida (Verhoeff, 1934) -- Pinselfüßer (9)
Pinselfüsser
Ordnung Spirostreptida (Brandt, 1833) (1)

Gefunden: 0 Bild(er) auf 0 Seite(n). Angezeigt: Bild 0 bis 0.

In dieser Kategorie sind keine Bilder vorhanden.





 

Die Doppelfer (Diplopoda) sind eine Klasse der Gliederfer (Arthropoda) und werden bei den Tausendfern (Myriapoda) eingeordnet. Weltweit sind etwa 10.000 Arten dieser Tiere bekannt, damit stellen sie die grte Gruppe der Tausendfer dar. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass ein Vielfaches der bekannten Arten existiert.

Fast alle Diplopoden leben im Boden oder in zerfallenem Holz und ernhren sich dort von pflanzlichem Abfall, die berwiegende Mehrzahl lebt dabei in den Tropen. Nur sehr wenige Arten sind als Ruber bekannt.

Ein oft anzutreffender Vertreter ist der Tpfeltausendfu (Blaniulus guttulatus). Dieser legt im Frhjahr und im Sommer seine Eier in kleine Bodenhohlrume ab. Die Larven besitzen zur Zeit des Schlpfens nur wenige Krpersegmente. Nach jedem Entwicklungsstadium, das mit einer Hutung abschliet, besitzt er mehr Segmente. Der Tpfeltausendfu ist etwa nach einem Jahr ausgewachsen und voll entwickelt. Er ist nachtaktiv, tagsber hlt er sich in feuchten dunklen Verstecken wie beispielsweise Laub und Mulch auf. Er ernhrt sich vor allem von verwesenden organischen Substanzen, so ist er ein gerne gesehener Gast in jedem Komposthaufen. Auch wenn er sich manchmal durch Fralcher an verschiedenen Pflanzen unbeliebt macht, ist er jedoch ein wichtiger Ntzling.

Wie alle Angehrigen der Myriapoden zeichnen sich die Doppelfer vor allem durch eine einheitliche Gliederung der Krpersegmente aus. Das aufflligste und namensgebende Merkmal der Gruppe ist eine Verschmelzung der Segmente (beginnend vom 4. Rumpfsegment) zu Doppelsegmenten, wodurch jedes dieser Diplosegmente zwei Beinpaare besitzt. Vor allem diese Gruppe wird mit der Bezeichnung "Tausendfer" gemeint, da sie von allen Gruppen der Myriapoden die meisten Beinpaare besitzt. Die maximale Anzahl liegt dabei allerdings auch "nur" bei 350 Paaren. Die ursprnglichsten Formen der Doppelfer (die Penicillata) besitzen allerdings nur maximal 17 Beinpaare und stellen sehr kleine, weichhutige Formen dar. Bei den abgeleiteten Formen wird in die Chitinhaut Kalk zur Versteifung eingelagert.

Der stark gewlbte Kopf der Doppelfer besitzt sehr kleine Antennen, die nach unten gebogen werden und mit speziellen Sinnesorganen den Boden abtasten. Die Tiere besitzen an jeder Kopfseite Augenfelder, die aus Einzelaugen (Ocellen) bestehen, sowie ein Schlfenorgan (Tmsvrysches Organ) ebenfalls beiderseits des Kopfes, bei den Penicillata finden sich auerdem Sinneshaare (Trichobothrien) am Kopf. Die krftige Mandibel ist dreiteilig, der Mundraum wird hinten durch eine von der 1. Maxille gebildeten Unterlippe (Gnathochilarium) abgeschlossen. Die 2. Maxille bleibt rudimentr und bildet nur den Hinterrand der Unterlippe.

Die Geschlechtsffnung befindet sich bei allen Doppelfern hinter dem 2. Laufbein, wobei die Mnnchen zwei kompliziert gebaute Penes besitzen. Die Tracheenffnungen liegen knapp oberhalb der Beinbasen, beginnend am 3. Laufbeinpaar. Viele Doppelfer der Gruppe Chilognatha besitzen Wehrdrsen, die im Fall der Glomerida die Chinazonilone Glomerin und Homoglomerin enthalten. Julidae bilden in ihren Wehrdrsen Benzochinone, die Polydesmida freie Blausure und Benzaldehyd. Viele Arten knnen diese Sekrete ber mehrere Zentimeter verspritzen.

Innerhalb der Doppelfer gibt es ursprngliche Arten mit indirekter sowie weiter entwickelte Arten mit direkter Spermienbertragung.

Die Mnnchen der Penicillata spinnen ein Fadenkonstrukt, auf dem sie einen Spermatropfen platzieren. Mit Hilfe von Signalfden finden die Weibchen das Gespinst und nehmen das Sperma auf. Diese Form der Befruchtung entspricht weitestgehend der der Wenigfer.

Bei allen anderen Doppelfern kommt es zu einer direkten Begattung der Weibchen durch die Mnnchen. Die Spermienbertragung erfolgt durch speziell ausgebildete Kopulationsorgane, die innerhalb der Gruppen auf unterschiedliche Weise aus Extremitten entwickelt wurden. So haben die Vertreter der Pentazonia speziell umgebildete Endbeine, mit denen sie das Weibchen festhalten und begatten knnen. Die Mnnchen der Helminthomorpha besitzen mehrere vordere Laufbeine (im Bereich des 7. bis 11. Laufbeinpaares), die umgebildet wurden.

Auch Parthenogenese ist bei vielen Arten der Doppelfer nachgewiesen worden. Die Eier legt das Weibchen in Erdritzen ab oder platziert sie in Erdkmmerchen. Die Nematophora umgeben sie mit einem Gespinst und innerhalb der Colobgnatha findet man auch Brutpflege. Dabei rollen sich die Weibchen und (seltener) auch die Mnnchen um die Eier. Aus diesen Eiern schlpft eine Larve mit drei Beinpaaren, weitere Beinpaare werden im Laufe der vielen Hutungen hinzugefgt.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

Bilder pro Seite: 

 



RSS Feed: Klasse Diplopoda (de Blainville in Gervais, 1844) -- Doppelfüßer (Neue Bilder)