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Vespa crabro (Linnæus, 1758) -- Hornisse} Vespa crabro -  2. Fund
Vespa crabro - 2. Fund


 

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Klasse Gastropoda (Cuvier, 1797) -- Landschnecken


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Vetigastropoda

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Schnecken (Gastropoda, griechisch fr ?Bauchfer?), von althochdeutsch snahhan, ?kriechen?, sind eine Tierklasse aus dem Stamm der Weichtiere (Mollusca). Es ist die artenreichste der acht rezenten Klassen der Weichtiere und die einzige, die auch landlebende Arten hervorgebracht hat. Die Krpergre der adulten Schnecken variiert von unter 0,5 mm (Ammonicera rota, Familie Omalogyridae) bis zu 75 cm (Aplysia vaccaria sowie die Groe Rsselschnecke Syrinx aruanus).

Der weiche Krper einer Schnecke besteht aus Kopf und Fu (zusammen als Kopffu bezeichnet) sowie dem rckenliegenden (dorsalen) Eingeweidesack, der von der Gewebeschicht des Mantels geschtzt wird. Zellen im Mantel bilden die harte Schale, die zwar im Grundaufbau anderen Weichtierschalen hnelt, aber im Gegensatz zu diesen meist asymmetrisch zu einer Seite des Krpers gewunden ist. Napfschnecken besitzen eine Schale, die eher an Muschelschalen als an die ?typischen? Schneckenhuser erinnert, bei Nacktschnecken ist gar kein Gehuse zu finden. Sie haben ihr Gehuse im Lauf der Evolution wieder zurckgebildet. Deutlich erkennbar ist aber der Mantelsack am Kopfende, der ursprnglich den Schneckenkrper im Gehuse umhllte. Schnegel enthalten im Mantelsack noch ein kleines rudimentres Kalkplttchen. Auch Glasschnecken und Daudebardien tragen ein deutlich zurckgebildete Gehuse, in die sie sich nicht mehr vollstndig zurckziehen knnen.

Die Asymmetrie der Schneckenschale entsteht durch einen entwicklungsbiologischen Vorgang, den man als Torsion bezeichnet, bei dem der Eingeweidesack mit dem Mantel sich nach rechts dreht, so dass die ursprnglich hinten liegende Mantelhhle mit den Atemorganen nach vorne wandert (sogenannte Vorderkiemerschnecken, Prosobranchia).[1] Zur Platzersparnis winden sich der Eingeweidesack und damit auch Mantel und Schale anschlieend zur bekannten Spirale zusammen.

Bei den Hinterkiemerschnecken (Opisthobranchia) fhrt eine weitere Drehung dazu, dass die Mantelhhle wieder nach hinten zu liegen kommt. Die Atemorgane (sogenannte Kammkiemen oder Ctenidien) werden dann sekundr zurckgebildet ? die Atmung findet ber andere Organe statt (zum Beispiel die dorsalen Fiederkiemen der meereslebenden Nacktkiemer, Nudibranchia).

Bei einigen Wasserchneckengruppen entstand nach Rckbildung der Kiemen eine funktionelle Lunge. Diese Entwicklung ermglichte den Lungenschnecken (Pulmonata) die Besiedelung des trockenen Landes. Die anschlieende adaptive Radiation und Anpassung an die vielfltigen Lebensrume des trockenen Landes fhrte zu einer groen Vielfalt.

Die als Schneckenhaus bekannte Schale der Schnecken besteht wie bei den brigen Schalenweichtieren aus Kalk (Calciumcarbonat), unterscheidet sich aber durch ihre asymmetrisch spiralige Windung deutlich von diesen und kann so zum Beispiel von der Schale einer Muschel unterschieden werden. Whrend die Grundlagen der Schneckenschale (die ersten, als Primordialgewinde bezeichneten 1 Windungen) bereits im Ei gelegt werden, wchst die brige Schale bis zur Geschlechtsreife des Tieres. Der Kalk zum Schalenaufbau wird mit der Nahrung aufgenommen, kann aber zum Teil auch durch den Sohlenschleim aus dem Boden gelst werden oder durch Anraspeln von anderen Weichtierschalen gewonnen werden.

In vielen Schneckengruppen verschliet nach dem Zurckziehen des Krpers ein Schalendeckel (Operculum) die Mndungsffnung. Bei Strandschnecken kann so die Schale bei Niedrigwasser abgedichtet und die Schnecke gegen Austrocknung geschtzt werden. Auch Landdeckelschnecken (Pomatiidae) schtzen sich mit einem Operculum gegen Austrocknung. Aber auch zur Zeit der Winterstarre wird die Schneckenhausffnung bis zum Erwachen im Frhjahr verschlossen. Der Schalendeckel der Landlungenschnecken wie zum Beispiel der Weinbergschnecke, das sogenannte Epiphragma, ist jedoch eine komplett andere Bildung, die im Frhling wieder abgeworfen wird.

Grundstzlich ist die Windungsrichtung der Schneckenschale (bei den meisten Arten nach rechts) fr jede Art spezifisch und wird matroklin (dem Genom des Muttertiers folgend) vererbt. Die Ausnahme bilden Abweichlinge, bei denen die Schale entgegengesetzt gewunden ist. Bei Weinbergschnecken bezeichnet man diese seltenen Exemplare als Schneckenknige.

Der beim aktiven Tier auerhalb des Gehuses sichtbare Krper der Schnecke ist auf der Bauchseite (ventral) zu einer Sohle abgeflacht, die der Fortbewegung dient und folgerichtig als Fu bezeichnet wird. Am vorderen Ende luft der Fu in den Kopf aus, an dem Fhler der Schnecke zur Orientierung dienen. Whrend manche Schneckenarten nur zwei Fhler mit Augen an der Basis besitzen, haben die Landlungenschnecken (Stylommatophora) vier Fhler, deren greres Paar jeweils ein Auge (siehe Weinbergschnecke) trgt. Nur bei diesen sind die Fhler einziehbar.

Whrend die Fortbewegung bei kleinen Wasserschnecken auf einem Wimperteppich stattfindet, kriechen die greren und vor allem die landlebenden Arten auf einem Schleimteppich. Hierfr sondern Drsen am vorderen Kopfende Schleim ab, ber den sie mit raupenartigen Bewegungen der Sohle kriechen. Der Schleim besteht aus Polysacchariden und Proteinen und ist strukturviskos[2]. Dadurch kann die Schnecke durch entsprechende Bewegungen sogar an glatten Flchen emporsteigen. Whrend die Landlungenschnecken (Stylommatophora) sich mit einer wellenfrmigen Sohlenbewegung fortbewegen, nutzen zum Beispiel die Landdeckelschnecken ihren zweigeteilten Fu fr eine Art zweifigen Schreitgang[3]. Der Schleim bleibt als Schleimspur zurck, u. a. daher ist die Fortbewegung der Schnecken sehr material- und energieaufwendig.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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