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Periplaneta americana (Linnæus, 1758) -- Amerikanische Großschabe} Periplaneta americana -  2. Fund
Periplaneta americana - 2. Fund


 

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Klasse Amphibia (Gray, 1825) -- [Amphibien] Salamander, Molche, Kröten, Frösche uvm.


Unterkategorien
Ordnung Anura (Salientia) (Fischer von Waldheim, 1813) -- Froschlurche (198)
Froschlurche
Ordnung Caudata (Urodela) (Fischer von Waldheim, 1813) -- Schwanzlurche (86)
Schwanzlurche

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Unter den Bezeichnungen Amphibien (Amphibia) oder Lurche werden alle Landwirbeltiere zusammengefasst, die sich, im Gegensatz zu den Amnioten (?Nabeltieren?), nur in Gewssern fortpflanzen knnen. In der Zoologie gelten diese Bezeichnungen in erster Linie fr heute lebende (rezente) Arten. Weil der Begriff ?Amphibia? in der Wirbeltierpalontologie weniger exklusiv ist und traditionell immer auch ausgestorbene, frhe Formen der Landwirbeltiere (?Ur-Lurche?) mit einschliet, werden die drei rezenten Grogruppen der Lurche (Froschlurche, Schwanzlurche und Schleichenlurche) zur besseren Unterscheidung mit dem Namen Lissamphibia belegt. Wenn im Folgenden von ?Amphibien? die Rede ist, bezieht sich das in der Regel auf die Lissamphibia.

Bei Amphibien verluft die Individualentwicklung im Allgemeinen ber ein im Wasser abgelegtes Ei, aus dem eine im Wasser lebende (aquatile), kiemenatmende Larve schlpft. Diese Larve durchluft eine Metamorphose, an deren Ende meist ein lungenatmendes erwachsenes Individuum steht, das zu einem Leben auerhalb von Gewssern befhigt ist. Der wissenschaftliche Name ?Amphibia? (vom altgriechischen Adjektiv ???????? amphbios ?doppellebig?; gebildet aus ???? amph ?auf beiden Seiten? sowie ???? bos ?Leben?[1]) bezieht sich auf die beiden Lebensphasen vor und nach Abschluss der Metamorphose. Aufgrund ihrer Physiologie sind alle Amphibienarten aber auch im Erwachsenenstadium zumindest an Lebensrume mit hoher Luftfeuchtigkeit gebunden. Viele Lurche sind nachtaktiv, um sich vor Fressfeinden zu schtzen und Wasserverluste ber die Haut gering zu halten.

Die rezenten Amphibien mit ihren drei groen Untergruppen Froschlurche (Anura, Salientia), Schwanzlurche (Urodela, Caudata) und Schleichenlurche (Gymnophiona, Caecilia) werden zusammen mit ihren unmittelbaren fossilen Verwandten auch als moderne Amphibien (Lissamphibia) bezeichnet. Sie sind, wie auch die modernen Reptilien, die Vgel und die Sugetiere, evolutionre Nachfahren einer bestimmten Gruppe von Knochenfischen, die im Oberdevon ab etwa 380 Millionen Jahren damit begann, ihren Lebensraum auf die Landflchen in der unmittelbaren Umgebung von Binnengewssern auszudehnen (siehe Landgang). Daher werden die Amphibien zusammen mit Reptilien, Vgeln und Sugern in die Gruppe der Landwirbeltiere (Tetrapoda) eingeordnet.

Innerhalb der Landwirbeltiere gelten die Amphibien als die ursprnglichste (?primitivste?) Gruppe, unter anderem weil sie bei der Fortpflanzung auf Gewsser angewiesen sind, weil einige Teile ihres Skelettes nicht verknchern und aufgrund der relativ geringen Leistungsfhigkeit ihrer Lungen und ihres Herz-Kreislaufsystems. Darin unterscheiden sie sich von den ?hheren? Landwirbeltieren, den Sauropsiden (einschlielich Vgeln) und Sugetieren, die zusammen als Amnioten bezeichnet werden.

In ihrer Ursprnglichkeit hneln die modernen Amphibien tatschlich in einem gewissen Ma den lngst ausgestorbenen frhen Landwirbeltieren, die ebenfalls oft als ?Amphibien? bezeichnet werden (vgl. Labyrinthodontia). Jedoch ist die Vorstellung, die modernen Amphibien seien direkte Nachfahren der ersten Landwirbeltiere, berholt. Stattdessen handelt es sich um Formen, die den Fortpflanzungsmodus und die Lebensweise der ersten Landwirbeltiere zwar beibehalten haben und daher nach wie vor Gemeinsamkeiten mit diesen aufweisen, die aber, vor allem mit den Froschlurchen und den Schleichenlurchen, stark abgeleitete Vertreter hervorbrachten, die sich in vielen Aspekten von den frhen Landwirbeltieren unterscheiden.

Der Ursprung der modernen Amphibien ist eines der umstrittensten Themen in der Wirbeltierpalontologie. In der Fossilberlieferung tauchen sie erst in der frhen Trias auf, mehr als 100 Millionen Jahre nach den ersten Landwirbeltieren und mehr als 50 Millionen Jahre nach den ersten Amnioten. Die Herkunft der modernen Amphibien konnte auf zwei Grogruppen frher Landwirbeltiere eingegrenzt werden, die Temnospondylen (?Schnittwirbler?) und die Lepospondylen (?Hlsenwirbler?). Ungeklrt ist aber, aus welcher der beiden Gruppen die modernen Amphibien hervorgegangen sind und ob ihre Vorfahren tatschlich in nur einer der beiden Gruppen zu suchen sind.[2]

Amphibien haben ein breites Grenspektrum. Sie stellen mit kaum acht Millimeter Krperlnge bei einem ausgewachsenen Individuum der neuguineischen Froschgattung Paedophryne das kleinste bekannte Wirbeltier.[3] Riesensalamander, die grten rezenten Amphibien, erreichen zwar bis zu eineinhalb Meter Lnge, die meisten Arten kommen jedoch nicht ber 20 Zentimeter hinaus. Die drei Grogruppen der Amphibien unterscheiden sich hinsichtlich ihres Habitus relativ stark voneinander. Dies ist nicht zuletzt mit unterschiedlichen Fortbewegungsweisen verbunden: Whrend Schwanzlurche sich an Land schreitend oder kriechend fortbewegen, sind Froschlurche auf eine springende Fortbewegung spezialisiert. Zudem klettern sowohl einige Schwanz- als auch einige Froschlurcharten auf Bume. Einige wenige Froscharten knnen sogar kurze Strecken im Gleitflug zurcklegen. Viele Schleichenlurche bewegen sich hingegen im Boden grabend. Im Wasser schwimmen und tauchen Schwanzlurche schlngelnd unter Einsatz ihres Ruderschwanzes und Frsche mit Hilfe ihrer langen, krftigen Hinterbeine.

Frosch- und Schwanzlurche haben einen flachen und relativ offenen, Schleichenlurche einen verhltnismig hohen, kompakten und keilfrmigen Schdel. Als eines der bedeutendsten gemeinsamen Merkmale der modernen Amphibien, das sie zugleich auch von den frhen Amphibien, den ?Ur-Lurchen?, unterscheidet, gilt der spezielle Bau ihrer Zhne: Eine meist mit Zahnschmelz berzogene Krone sitzt einer im Kieferknochen verankerten Basis aus Dentin, dem sogenannten Pedikel auf, wobei sich zwischen Krone und Pedikel eine schwach mineralisierte Zone befindet. Dieser Zahnbau wird als pedicellat bezeichnet. Der Zahnwechsel erfolgt, wie bei den ursprnglicheren Landwirbeltieren (einschlielich der modernen Reptilien) allgemein blich, mehrfach im Verlauf des Lebens (Polyphyodontie). Verglichen mit dem Grundbauplan der Landwirbeltiere sind im Schdel der modernen Amphibien zahlreiche Knochen verloren gegangen, auch solche, die bei modernen Reptilien in der Regel noch vorhanden sind. Dies Betrifft sowohl Elemente des Schdeldaches (Jugale, Postorbitale), des Gaumendaches (Ectopterygoid) und des Hirnschdels (Supraoccipitale, Basioccipitale, Basisphenoid) sowie das Epipterygoid.[4]

Bei Schwanzlurchen sind die beiden Gliedmaenpaare eher gleich lang, bei Froschlurchen deutlich unterschiedlich lang ausgebildet. An jeder Hand befinden sich in der Regel je vier Finger, an den Fen je fnf Zehen. Bei den Schleichenlurchen sind die Gliedmaen vollstndig zurckgebildet. Auch innerhalb der Schwanzlurche findet sich bei den Armmolchen und Aalmolchen eine partielle bzw. vollstndige Reduktion der Gliedmaen. Das kncherne Rumpfskelett ist im Vergleich zu den Amnioten teilweise reduziert. So sind die Rippen allgemein kurz, bilden keinen richtigen Rippenkorb und ein Brustbein ist nicht vorhanden. Die Froschlurche, deren Habitus generell stark abgeleitet ist, haben oft berhaupt keine Rippen. Zudem weisen Froschlurche nur fnf bis neun Hals- und Rckenwirbel auf, whrend es bei den Schwanzlurchen mit ihrem eher konservativen Habitus zwischen 10 und 60 sind. Die Gelenkung zwischen Halswirbelsule und Schdel erfolgt ber eine paarige Hinterhauptskondyle ? der ursprngliche Zustand bei Landwirbeltieren ist ein einzelner medianer Condylus. Das Becken ist ? falls nicht zurckgebildet ? an den Querfortstzen eines einzelnen Beckenwirbels angeheftet.

Die Haut (siehe auch Amphibienhaut) ist dnn, nackt und kaum verhornt, feucht und glatt oder auch trocken-?warzig?, die Unterhaut ist reich an Schleim- und Giftdrsen- sowie Pigmentzellen. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Atmung, beim Schutz vor Infektionen und Feinden sowie beim Wasserhaushalt. Amphibien trinken nicht, sondern nehmen durch die Haut Wasser auf und speichern dieses in Lymphscken unter der Haut und in der Harnblase. Durch die Harnblasenwand kann es spter wieder dem Organismus zugefhrt werden.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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