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Tyria jacobaeae (Linnæus, 1758) -- Jakobskrautbär, Blutbär, Karminbär} Tyria jacobaeae -  1. Fund
Tyria jacobaeae - 1. Fund


 

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Hexaplex trunculus (Linnæus, 1758) -- Purpurschnecke, Stumpfe Stachelschnecke



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Hexaplex trunculus - 1. Fund

Hexaplex trunculus (Linnæus, 1758) -- Purpurschnecke, Stumpfe Stachelschnecke


 
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Hexaplex trunculus - 2. Fund

Hexaplex trunculus (Linnæus, 1758) -- Purpurschnecke, Stumpfe Stachelschnecke


 
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Hexaplex trunculus - 3. Fund

Hexaplex trunculus (Linnæus, 1758) -- Purpurschnecke, Stumpfe Stachelschnecke


 
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Hexaplex trunculus - 4. Fund

Hexaplex trunculus (Linnæus, 1758) -- Purpurschnecke, Stumpfe Stachelschnecke


 
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Hexaplex trunculus - 5. Fund

Hexaplex trunculus (Linnæus, 1758) -- Purpurschnecke, Stumpfe Stachelschnecke


 
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Hexaplex trunculus - 6. Fund

Hexaplex trunculus (Linnæus, 1758) -- Purpurschnecke, Stumpfe Stachelschnecke


 
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Hexaplex trunculus - 7. Fund

Hexaplex trunculus (Linnæus, 1758) -- Purpurschnecke, Stumpfe Stachelschnecke


 
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Hexaplex trunculus - 8. Fund (Stark errodierte Art!)

Hexaplex trunculus (Linnæus, 1758) -- Purpurschnecke, Stumpfe Stachelschnecke


 
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Hexaplex trunculus - 9. Fund

Hexaplex trunculus (Linnæus, 1758) -- Purpurschnecke, Stumpfe Stachelschnecke


 
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Hexaplex trunculus - 10. Fund

Hexaplex trunculus (Linnæus, 1758) -- Purpurschnecke, Stumpfe Stachelschnecke


 





 

Die Stumpfe Stachelschnecke oder Abgestumpfte Stachelschnecke (Hexaplex trunculus), wie einige verwandte Arten auch Purpurschnecke genannt, ist eine Schnecke aus der Familie der Stachelschnecken (Gattung Hexaplex), die im Mittelmeer und im Ostatlantik verbreitet ist. Sie ernhrt sich von Mollusken, Seeigeln, Rankenfukrebsen und Polychaeten.

Das breit kegelfrmige, nach vorn mehr oder weniger stachelige Schneckenhaus von Hexaplex trunculus hat einen bauchigen Krperumgang, ein herausstehendes Gewinde mit sieben Umgngen, sechs Reihen von Wlsten und einen stumpfen genabelten Siphonalkanal. Die Umgnge sind eckig und an der Kante hckerig gekrnt. Bei ausgewachsenen Schnecken erreicht das Gehuse eine Lnge von 4 bis 10 cm. Das Haus ist typischerweise wei und braun gebndert, doch variieren die Farben. Das Operculum ist hornig.[1][2]

Die Stumpfe Stachelschnecke tritt im Mittelmeer und an den Atlantikksten Europas und Afrikas auf, insbesondere vor Spanien, Portugal, Marokko, den Kanarischen Inseln und den Azoren.[3]

Die Stumpfe Stachelschnecke lebt hauptschlich im Bereich unterhalb der Gezeitenzone.[1]

Wie andere Stachelschnecken ist Hexaplex trunculus getrenntgeschlechtlich. Das Mnnchen begattet das Weibchen mit seinem Penis. Nach Untersuchungen in Portugal befestigt das Weibchen pro Gelege bis zu 200 oder mehr zungenfrmige, etwa 5,5 mm lange, 4,7 mm breite und 2,6 mm dicke Eikapseln am festen Untergrund. Eine Eikapsel enthlt etwa 700 kugelrunde, in eine dnne Dottermembran gehllte Eier mit einem Durchmesser von etwa 240 m, von denen ein Teil als Nhreier dient. Es werden Gemeinschaftsgelege gebildet, die einen Schutz vor Rubern bieten.[4] Die Entwicklung der Veliger, die sich zwar durch Schlagen der Wimpern bewegen, jedoch nicht aktiv schwimmen knnen, luft komplett in den Eikapseln ab. Nach etwa einem Monat entschlpfen den Kapseln fertige Schnecken, deren Gehuse mit 1,5 bis 2,5 Umgngen etwa 1,6 mm lang sind. In den ersten Wochen fressen sie noch nichts, sondern leben wahrscheinlich von Dotterreserven. Es folgt eine Phase eines verbreiteten Kannibalismus. Nach etwa einem Monat beginnen die Jungtiere, kleine Muscheln anzubohren und zu fressen. In den ersten Monaten wachsen sie etwa 2,5 mm pro Monat.[5]

Hexaplex trunculus frisst Muscheln (z. B. Miesmuscheln und Austern), Schnecken (Napfschnecken), Seeigel, Rankenfukrebse (Seepocken), Moostierchen und Rhrenwrmer. Auch Artgenossen werden mitunter gefressen. Die Schale der Beute wird entweder mit dem Gehuserand aufgebrochen oder mit der Radula aufgebohrt und sodann die Proboscis der Schnecke durch das Loch an das Fleisch des Opfers gefhrt. Die Stumpfe Stachelschnecke beeinflusst die Populationsdynamik der Beutearten erheblich, so beispielsweise beim Steinseeigel im Gebiet der Medas-Inseln vor Katalonien. Die Schnecke frisst auch Aas, weshalb tote Fische als Kder zum Schneckenfang verwendet werden.[6][7]

Hexaplex trunculus, lange Zeit unter dem Originalnamen Murex trunculus von Carl von Linn, spter unter dem Synonym Trunculariopsis trunculus bekannt, bildet in ihrer Hypobranchialdrse zur Verteidigung ein milchiges Sekret, das sich unter Lichteinwirkung indigoblau frbt. Dieses verwendeten bereits die Minoer und spter die Phniker als purpurblauen Farbstoff (Purpur).[8]

Das Fleisch der Stumpfen Stachelschnecke wird insbesondere in Portugal gegessen.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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