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Deraeocoris ruber (Linnæus, 1758) -- Rote Weichwanze, Dreiecks-Weichwanze} Deraeocoris ruber  -  5. Fund
Deraeocoris ruber - 5. Fund


 

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Fam. Muricidae (Rafinesque, 1815) -- Stachelschnecken


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Herkuleskeule_(Schnecke)
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Lamellenschnecke
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Rapana venosa
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Rotmund-Leistenschnecke, Rotmundige Steinschnecke
Thais (Mancinella) bufo (Lamarck, 1822) (3)
Purpura bufo

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Die Stachelschnecken (Muricidae) sind eine Familie sehr oft bizarr bestachelter, fast ausschlielich mariner Schnecken. Fast alle Vertreter der Familie sind Ruber. Von den etwa 16.000 rezenten Neogastropoda entfallen etwa 10 % bzw. 1.600 Arten auf die Familie der Muricidae. Weitere etwa 1.200 Arten sind fossil belegt.

Die Gehuse sind rechtsgewunden und zeigen eine sehr groe Bandbreite an Gehuseformen. Sie reicht von eifrmig bis hochtrochospiral. Einige Arten zeigen eine bizarre Bestachelung mit einem langen Siphonalkanal. Die Radula (Raspelzunge) ist meist lang und zeigt drei Elemente pro Querreihe. Viele Arten besitzen am Fu ein Akzessorisches Bohrorgan (ABO), mit Hilfe dessen sie Kalk auflsen und so durch gleichzeitiges Raspeln mit der Radula Lcher in Schalen von Muscheln, Schnecken oder Rankenfukrebsen bohren knnen.[1][2]

Die ontogenetische Entwicklung verluft bei einem Teil der Arten ber pelagische planktonfressende Veliger-Larven. So ist es bei Vertretern der Unterfamilien Rapaninae (z. B. Concholepas concholepas) und Ergalataxinae. Bei anderen Arten verluft die Entwicklung ber Nhreier. Die Entwicklung der meisten Eier stoppt sehr frh; diese werden dann von den wenigen sich entwickelnden Embryonen gefressen. Auch andere Strategien kommen vor (z. B. Einlagerung von groen Mengen Eiklar). Bei Arten mit dotterreichen Eiern bzw. mit Nhreiern findet die Entwicklung bis zur Metamorphose in der Regel in den Eikapseln statt, so dass aus diesen fertige Schnecken schlpfen. Dies ist beispielsweise bei den bekannten Purpurschnecken wie Bolinus brandaris, Hexaplex trunculus und auch der Nordischen Purpurschnecke Nucella lapillus der Fall. Einen bergang kann man bei verschiedenen Arten der Gattung Murex (z. B. Murex tribulus und Murex pecten) sehen, wo es Nhreier gibt und die pelagische Phase der Veliger nur wenige Tage dauert. Bei Murex trapa sind sogar beide Entwicklungswege beobachtet worden: einmal eine zweieinhalbtgige Planktonphase und einmal eine vollstndige Entwicklung in der Eikapsel.[3]

Die meisten Arten leben im flacheren Wasser und kommen in allen Meeren vor. Jedoch ist der Verbreitungsschwerpunkt eindeutig in den tropischen und subtropischen Gewssern. Nur einige wenige Arten leben auch in der Tiefsee (bis etwa 3500 m). Einige wenige Arten gehen auch ins Brackwasser, jedoch nicht ins Swasser. Sie leben auf Hart- und Weichsubstraten. Die meisten Arten leben ruberisch von einer breiten Palette an Beutetieren (Weichtiere, Manteltiere, Krebstiere, Vielborster). Unter diesen Arten ist die Fhigkeit zum Bohren weit verbreitet. Andere Arten weiden eher und leben von Schwmmen, Korallen und evtl. auch Algen. Einige Arten haben sich auf Polypen von Korallen spezialisiert und knnen die tropischen Korallenriffe in betrchtlichem Mae schdigen.

In der Nordsee und Ostsee sind die Stachelschnecken durch die Nordische Purpurschnecke (Nucella lapillus) vertreten. Im Mittelmeer hufige Arten sind die Herkuleskeule (Bolinus brandaris) und die Stumpfe Stachelschnecke (Hexaplex trunculus), die beide vom Menschen traditionell als Purpurschnecken genutzt werden. Im Nordostatlantik ist auerdem die Gerippte Purpurschnecke (Ocenebra erinacea) zu finden, die auf Grund ihrer Nahrungsvorlieben wie einige ihrer Verwandten auch Austernbohrer genannt wird. An der afrikanischen Atlantikkste tritt die Gehrnte Stachelschnecke (Bolinus cornutus) auf, die der Herkuleskeule hnelt, aber deutlich grer ist. Einen besonders groen Artenreichtum gibt es im Indopazifik, wo auch die grte Art der Familie, die Riesenstachelschnecke (Chicoreus ramosus) hufig ist. Weitere Arten sind unter anderen der Schnepfenkopf (Haustellum haustellum), der statt Stacheln nur Knoten aufweist, sowie einige Arten mit stark ausgebildetem Stachelkleid, darunter der Groe Spinnenkopf (Murex tribulus), die Venuskammschnecke (Murex pecten), die Skorpionschnecke (Homalocantha scorpio) und Chicoreus palmarosae. An der sdamerikanischen Pazifikkste findet man unter anderen die Art Concholepas concholepas, deren Bestnde durch Fischerei stark zurckgegangen sind, im Karibischen Meer die Kurzdornige Stachelschnecke (Chicoreus brevifrons) und die Apfel-Stachelschnecke (Phyllonotus pomum), die mit ihren krftigen Radulazhnen auch dicke Muschelschalen durchbohrt. Durch den Menschen mit der Austernzucht in die Nordsee und andere Teile der Welt verschleppte Arten sind insbesondere die an der nordamerikanischen Atlantikkste lebende Urosalpinx cinerea und die aus den Meeren Ostasiens stammende Rapana venosa.

Die Familie Muricidae wird von Bouchet & Rocroi (2005) in zehn Unterfamilien unterteilt:

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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