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Bolinus (Murex) brandaris (Linnæus, 1758) -- Herkuleskeule} Bolinus brandaris -  3. Fund
Bolinus brandaris - 3. Fund


 

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Klasse Aves (Linnæus, 1758) -- Vögel


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Die Vgel sind ? nach traditioneller Taxonomie ? eine Klasse der Wirbeltiere, deren Vertreter als gemeinsame Merkmale unter anderem Flgel, eine aus Federn bestehende Krperbedeckung und einen Schnabel aufweisen. Vgel leben auf allen Kontinenten. Bislang sind ber 10.600[1] rezente Vogelarten bekannt. Bei Anwendung des moderneren, phylogenetischen Artkonzepts kommt man auf etwa 18.000 (15.845 bis 20.470) Vogelarten und auch genetische Daten deuten auf eine in etwa doppelt so hohe Anzahl von Vogelarten hin.[2] Die Wissenschaft von den Vgeln ist die Vogelkunde (Ornithologie).

Die Vgel werden so wie die Amphibien, Reptilien und Sugetiere traditionell als eine Klasse von Landwirbeltieren (Tetrapoda) betrachtet. Dies ist allerdings kladistisch betrachtet falsch, da die Vgel als einzige berlebende Gruppe der Dinosaurier eine Teilgruppe der Reptilien sind.[3] Um eine einheitliche Terminologie zu bewahren, wird das monophyletische Taxon, welches aus Reptilien und Vgeln besteht, als Sauropsida bezeichnet. Dementsprechend heien die drei Klassen der Landwirbeltiere:

Die Klasse der Vgel ist die artenreichste der Landwirbeltiere. Sie umfasst etwa 10.637 rezente und etwa 154 ausgestorbene Vogelarten[1] mit ca. 35.000 Unterarten. Von ihren zwei Unterklassen (Urkiefer- und Neukiefervgel) ist erstere klein und bis auf 6 Familien ausgestorben. Hierhin gehren insbesondere die Laufvgel, die wegen des fehlenden Brustbeinkamms flugunfhig sind. Von den weiteren etwa 30 Ordnungen umfasst jene der Sperlingsvgel fast 60 Prozent aller Arten. In dieser Gruppe ist wiederum die Unterordnung der Singvgel (Passeri) die umfangreichste.

Unter Pygostylia findet sich eine abweichende Systematik der Vgel, die auch ausgestorbene Gruppen bercksichtigt.

Die Evolution der Vgel beginnt im Jura. Die Vorfahren der Vgel waren nach Ansicht der Mehrzahl der Forscher kleine Raubdinosaurier (Theropoden) aus der Gruppe der Maniraptora, die allerdings nach dem Fossilbericht lange als reine Bodenlufer galten. Die Vertreter einer Nicht-Dinosaurier-Abstammung der Vgel hatten lange darauf hingewiesen, dass fliegende oder gleitfliegende Tiere immer von baumlebenden Vorfahren abstammen, die sich zu Baumspringern entwickelt haben ? die Vgel mssten entsprechend von baumlebenden Reptilien abstammen. Erst im Jahr 2000 wurde Microraptor entdeckt, eine wahrscheinlich baumlebende Gattung gefiederter Theropoden. Diese Entdeckung sttzt die These der Zugehrigkeit der Vgel zu den Maniraptoren (und damit zu den Dinosauriern). Die Debatte, ob sich die Vgel aus Bodenlufern oder aus Baumspringern entwickelt haben, ist jedoch noch nicht entschieden.

Das bekannteste evolutionres Bindeglied zwischen Reptilien und den Vgeln ist die Gattung Archaeopteryx (wrtlich: ?Urflgel?). Die Flgel von Archaeopteryx haben groe hnlichkeit mit den Flgeln moderner Vgel. Fossilien dieser Gattung wurden in den Solnhofener Plattenkalken aus der Zeit des Oberjura gefunden. Von Archaeopteryx nahm man lange eine vermittelnde Position zwischen den beiden Klassen an, denn er schien mosaikartig sowohl Merkmale von Reptilien als auch solche von Vgeln zu zeigen. Aus diesem Grund sind unvollstndig und schlecht erhaltene Exemplare ? wie etwa beim ?Haarlemer Exemplar? im Teylers Museum ? lange Zeit nicht als Fossilien dieses Tieres erkannt worden. Mit der Entdeckung von immer mehr gefiederten Dinosauriern seit den 1990er Jahren hat sich aber gezeigt, dass sehr viele frher fr typische Vogelmerkmale gehaltene Eigenschaften des Archaeopteryx bei vielen anderen Theropodenspezies ebenfalls vorkamen. Vgel erscheinen daher mehr und mehr als ans Fliegen angepasste, ansonsten aber typische Dinosaurier. Ungeklrt ist nicht zuletzt deshalb, ob Archaeopteryx ein echter ?Urvogel? war, also ein direkter Vorfahr der modernen Vgel. Viele Forscher meinen, dass er einer blind endenden Entwicklungslinie angehrte.

Der oberjurassische Archaeopteryx besa noch Kiefer mit Zhnen, eine lange Schwanzwirbelsule und bewegliche, bekrallte Mittelhandknochen. Wahrscheinlich besa er, wie es auch fr seine Nicht-Vogel-Dinosaurierverwandten vermutet wird, eine konstante, aktiv geregelte Krpertemperatur (Homoiothermie). Auch die in Sedimentgesteinen der oberen Kreide gefundenen fossilen Wasservgel (Ichthyornis und Verwandte) waren bezahnt. Die heutigen Vogelgruppen mit ihren unbezahnten Kiefern haben sich erst im Knozoikum herausgebildet, der Verlust des harten Zahnschmelzes muss genetischen Analysen zufolge aber bereits vor mehr als 100 Millionen Jahren in der unteren Kreide in der Entwicklungslinie, die zu den modernen Vgeln (Neornithes, Vogel-Kronengruppe) fhrt, stattgefunden haben, und zwar nach der Abspaltung der Linie, die zu Ichthyornis fhrt.[4] Beim jngsten gemeinsamen Vorfahren der beiden Hauptlinien der modernen Vgel (Urkiefervgel und Neukiefervgel) sollen schlielich alle fr die Zahnentwicklung zustndigen Gene abgeschaltet gewesen sein.[4] Whrend der lteste unzweifelhafte Fossilnachweis der Kronengruppen-Vgel aus der spten Oberkreide (Maastrichtium) stammt,[5][6] sind bereits aus der spten Unterkreide Vgel bekannt, deren Anatomie an die der modernen Vgel stark heranreicht. Ein Beispiel fr solch einen Vertreter ist Gansus yumenensis aus der Xiagou-Formation (115?105 mya) der chinesischen Gansu-Provinz.[7] Generell besaen die Vgel bereits in der Kreidezeit eine groe Artenvielfalt. Eine mit Gansus relativ eng verwandte Gruppe kreidezeitlicher, anatomisch jedoch weniger fortschrittlicher Vgel sind die Enantiornithes, deren fossile berreste unter anderem im Nordosten Chinas gefunden wurden.

Beim Massenaussterben vor 65,5 Millionen Jahren (Kreide-Tertir-Grenze) starben die Nicht-Vogel-Dinosaurier aus. Auch die Vgel und viele andere Gruppen von Lebewesen erlitten einen erheblichen Verlust an Arten und hheren Taxa.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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