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Clytus arietis (Linnæus, 1758) -- Echter Widderbock, Gemeiner Widderbock, Wespenbock} Clytus arietis -  2. Fund
Clytus arietis - 2. Fund


 

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Littorina littorea (Linnæus, 1758) -- Gemeine oder Große Strandschnecke



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Littorina littorea - 1. Fund

Littorina littorea (Linnæus, 1758) -- Gemeine oder Große Strandschnecke


 
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Littorina littorea - 3. Fund

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Littorina littorea - 4. Fund

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Littorina littorea - 5. Fund

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Littorina littorea - 6. Fund

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Littorina littorea - 7. Fund

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Littorina littorea - 8. Fund

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Littorina littorea - 9. Fund

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Littorina littorea - 10. Fund

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Littorina littorea - 12. Fund

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Littorina littorea - 14. Fund

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Littorina littorea - 15. Fund

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Littorina littorea - 16. Fund

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Littorina littorea - 17. Fund

Littorina littorea (Linnæus, 1758) -- Gemeine oder Große Strandschnecke


 
     





 

Die Groe oder Gemeine Strandschnecke (Littorina littorea) ist eine hufige Meeresschnecke der Kstenzonen mit einem kegelfrmigen Gehuse und einem an ihrem Fu verankerten Deckel. Sie wird auch als essbare Strandschnecke bezeichnet, da sie schon seit alter Zeit in den Kstenlndern als Nahrung diente. Ihr Verbreitungsgebiet ist der gesamte Nordatlantik ab dem 43. Breitengrad bis zur Nord- und Ostsee. Die Gemeine Strandschnecke zhlt zu der Familie Littorinidae, welche innerhalb der klassischen Systematik zu den Mittelschnecken (Mesogastropoda) der Vorderkiemer (Prosobranchia) gestellt wird. In der hier verwendeten phylogenetischen Systematik werden die Littorinidae in der Ordnung Sorbeoconcha gefhrt.

Die Strandschnecke besitzt ein 1 bis 2 cm groes krftiges und kegelfrmiges Gehuse, dessen Frbung variabel ist. Anhand der feinen Zuwachs- und Spiralstreifen auf der Gehuseoberflche, lassen sich bis zu sieben Umgnge erkennen, wobei die letzte groe Windung den grten Teil bildet. Im Unterschied zu der ihr verwandten Art Littorea saxatilis (Kleine Strandschnecke) zeigt die Strandschnecke einen spitzen Gehusegipfel und ihre uere Mndungslippe fhrt in einem flachen Winkel an den Gehuserand.

Der Lebensraum der Strandschnecke umfasst Weich- und Hartbden auf den weiten Wattflchen der Gezeitenzone geschtzter Kstenbereiche. Besonders hufig findet man sie jedoch in der direkten Nhe von Muschelbnken, Buhnen und Molen. Hier findet sich eine Besiedlungsdichte von bis zu mehreren hundert Individuen pro m. Diese weiden mit ihrer Raspelzunge (Radula) die Algen und Tiere ab, die sich dort angesiedelt haben. Da sie die Schalen sessiler Muscheln reinigt, ist sie fr das berleben dieser Populationen oft von groer Bedeutung.

Der Hartboden stellt den bevorzugten Lebensraum der Strandschnecke dar. Auch an Steinen oder Pfhlen nahe der Hochwasserlinie kriechen die Tiere empor. Im Schlick- und Mischwatt oder in den Seegraswiesen lassen sich nur wenige Tiere finden: die Verdriftungsgefahr durch Strmung und Brandung ist hier aufgrund fehlender oder nur mangelhafter Festhaftungsmglichkeiten zu hoch.

Whrend des periodischen Trockenfallens ihres Habitats im Rhythmus der Gezeiten sammelt sich die Strandschnecke bei ablaufendem Wasser an feuchten und sonnengeschtzten Orten und zieht das Gehuse dicht an den Untergrund. Besonders an lngere Trockenperioden ist die Strandschnecke durch das Verschlieen des Gehuses gut angepasst. Bei anhaltender Trockenheit kann sie ihr Gehuse mit einem hornigen Deckel, dem Operculum, den sie auf dem hinteren Endes ihres Fues trgt, verschlieen. In diesem Zustand kann sie drei bis vier Wochen ohne Wasserbedeckung berdauern. Durch einen winzigen Spalt der Mndung kann die Schnecke Sauerstoff aus der Luft aufnehmen. Die Aufnahme von Luft-Sauerstoff kann aufgrund einer speziellen Anpassung der Atemorgane stattfinden. Die Kiemen der Strandschnecke sind zugunsten der Wand der Kiemenhhlen, die stark mit Blutgefen durchsetzt sind, reduziert. Diese Anpassung ermglicht nicht nur den Widerstand gegen unbestndige Wetterverhltnisse, sondern sie ist somit in der Lage, ein konkurrenzloses Habitat zwischen Land und Meer zu besiedeln. Im Lebensraum ber der mittleren Hochwasserlinie, wo nur noch Wellen und Spritzer fr Feuchtigkeit sorgen, knnen andere Meeresschnecken nicht mehr und Landschnecken noch nicht berleben. In dieser Zone knnen ihr nur Seepocken gefhrlich werden, die sich auf ihren Schalen ansiedeln. Durch einen dicken Panzer von Seepocken knnen die Schnecken in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschrnkt werden und absterben.

Die Strandschnecke scheidet am Vorderkrper durch zahlreiche Drsen ein 0,5?1 cm breites Schleimband aus, auf dem sie sich kriechend fortbewegt. Zusammen mit dem Krpereindruck sind diese Bnder als Kriechspuren in weichem Sediment des Wattboden gut zu erkennen.

Die Strandschnecke ist ein unselektiver Weidegnger. Mit der Radula werden Diatomeen und organische Partikel auf den Hart- und Weichbden abgeweidet. Auch junge Keimlinge von Algen und die Nauplien der Seepocken werden von der Strandschnecke gefressen.

In ihre Fortpflanzung ist die Strandschnecke noch stark an das Meer gebunden. Die Eier werden bei Springtide ins Meer entlassen. Die Larven machen alle Entwicklungsstadien im Wasser durch, bevor sie an Land gehen. Andere Littorina-Arten schlpfen direkt aus dem Ei oder sind sogar lebendgebrend wie die Kleine Strandschnecke (Littorina saxatilis).

In Frankreich und Teilen der Britischen Inseln werden Strandschnecken als ?Meeresfrchte? gegessen, siehe Schnecke (Lebensmittel).

Als Leitfossil im Bereich der heutigen Ostsee fhrte sie zur Benennung des Littorinameeres.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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