beste Ansicht = 1280x1024 pix
Erweiterte Suche
 
 

Zufallsbild

Theodoxus fluviatilis (Linnæus, 1758) -- Gemeine Kahnschnecke} Theodoxus fluviatilis - 17. Fund
Theodoxus fluviatilis - 17. Fund


 

Impressum

Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?ber mich...

 

E-Mail

 

 
 
 

Fam. Acanthuridae (Rafinesque, 1810) -- Doktorfische


Unterkategorien
Acanthurus japonicus (Schmidt, 1931) -- Japanischer Doktorfisch, Philippinen-Doktorfisch (1)
Japanischer Doktorfisch
Acanthurus sohal (Forsskål, 1775) -- Arabischer Doktorfisch (1)
Arabischer Doktorfisch
Acanthurus triostegus (Linnæus, 1758) -- Sträflings-Doktorfisch, Gitter-Doktorfisch (1)
Sträflings-Doktorfisch
Naso brachycentron (Valenciennes, 1835) -- Buckel Nasendoktorfisch (2)
Naso vlamingii (Valenciennes, 1835) -- Masken-Nasendoktorfisch (1)
Masken-Nasendoktorfisch
Paracanthurus hepatus (Linnæus, 1766) -- Paletten-Doktorfisch (1)
Paletten-Doktorfisch
Zebrasoma flavescens (Bennett, 1828) -- Gelber Segelflossendoktor, Hawaii Doktor (4)
Gelber Segelflossendoktor
Zebrasoma scopas (Cuvier, 1829) -- Weißdorn-Segelflossendoktor (1)
Weißdorn-Segelflossendoktor
Zebrasoma xanthurum (Blyth, 1852) -- Blauer Segelflossendoktor (3)
Blauer Segelflossendoktor

Gefunden: 0 Bild(er) auf 0 Seite(n). Angezeigt: Bild 0 bis 0.

In dieser Kategorie sind keine Bilder vorhanden.





 

Die Doktorfische (Acanthuridae), auch Seebader oder Chirurgenfische genannt, bilden eine Familie in der Ordnung der Doktorfischartigen (Acanthuriformes), die zwei Unterfamilien, sechs Gattungen und ber 80 Arten umfasst. Zu den nchsten Verwandten der Doktorfische zhlen der Halfterfisch und der Dianafisch.

Die Bezeichnung Doktorfische ist von den ?Skalpellen? oder hornartigen Klingen abgeleitet, die diese Fische vor der Schwanzwurzel tragen und die sie als Defensivwaffe einsetzen knnen. Der wissenschaftliche Name geht auf die 1787 erstmals beschriebene Typgattung Acanthurus (griechisch ??????????, ?der Dornenschwnzige?) zurck, deren Bezeichnung ihrerseits aus dem Griechischen ??????, cantha, ?der Stachel?, und ????, our, ?der Schwanz?, zusammengesetzt ist. Die Familie selbst wurde 1810 durch den franzsischen Naturalisten Constantine Rafinesque etabliert.

Doktorfische leben ausschlielich im Salzwasser und haben eine zirkumtropische Verbreitung, finden sich also weltweit in quatornahen Gewssern. Sechs Arten leben im Atlantik, die restlichen im Indischen und Pazifischen Ozean. Die Vertreter der Familie sind in Korallenriffen und Lagunen im Roten Meer, im Persischen Golf, an den Ksten von Ostafrika, Madagaskar, Japan, Hawaii und Australien anzutreffen.

Die meisten Doktorfischarten erreichen eine Krperlnge von 30 bis 40 Zentimetern. Zu den Zwergen in dieser Familie zhlen der Japanische Doktorfisch (Acanthurus japonicus) und Randalls Doktorfisch (Acanthurus randalli), die jeweils nur eine Krperlnge von bis zu 18 Zentimeter erreichen, sowie als kleinste Art der Tomini-Borstenzahndoktorfisch (Ctenochaetus tominiensis), der nur 12 Zentimeter lang wird.

Die Riesen in dieser Familie sind Arten der Nasendoktorfische. Der Langnasen-Doktorfisch (Naso annulatus) erreicht eine Krperlnge von bis zu 1 Meter, der Pferdekopf-Nasendoktorfisch (Naso fangeni) wird bis zu 80 Zentimeter lang. Typisch und auch namensgebend fr Nasendoktorfische sind die hornartigen Auswlstungen auf der Stirn ? sie knnen bei einigen Arten derart gro werden, dass ausgewachsene Fische nicht mehr in der Lage sind, mit ihrem Maul Algen von Korallen oder vom Untergrund abzuzupfen. Es kommt daher zu einer Nahrungsumstellung von Algen auf Plankton.

Typisch fr Doktorfische sind die hochrckigen und sehr schmalen Krper. Bei der Unterfamilie der Nasendoktorfische ist der Krper generell etwas lnger und wirkt dadurch spindelfrmiger. Ein Unterschied zwischen den Geschlechtern bezglich der Krperfrbung besteht bei Doktorfischen in der Regel nicht ? allerdings knnen Mnnchen grer werden als Weibchen, und ihre Frbung kann whrend der Laichphase etwas intensiver sein. Bei den Mnnchen der Nasendoktorfische wird die nasenfrmige Ausstlpung auf der Stirn hufig krftiger und lnger. Bei lteren Mnnchen der Echten Doktorfische kann auerdem eine so genannte Stirnbeule auftreten. Bei einigen Zebrasoma-Arten (Z. scopas und Z. xanthurum) kann man die Mnnchen anhand der Hrchenfelder vor dem Skalpell erkennen (Luty 2013).

Allen Doktorfischen ist das tief liegende und sehr kleine Maul zu eigen, bei dem der Oberkiefer etwas lnger als der Unterkiefer ist. Es sitzt endstndig am Kopf, der einen Anteil von etwa 15 Prozent der Krperlnge ausmacht. Aufgrund von Nahrungsspezialisierung haben einige Gattungen spezifische Gebissformen ausgebildet. So ist bei den Segelflossendoktorfischen aus der Unterfamilie der Skalpelldoktorfische die Schnauze etwas verlngert, so dass sie auch Algen an weniger zugnglichen Stellen erreichen knnen. Bei den Borstenzahndoktorfischen aus derselben Unterfamilie ist dagegen das Maul eher breit, und sie haben bewegliche Raspelzhne, um veralgte Stellen hnlich wie mit einem Wischmopp abraspeln zu knnen.

Einige Arten wechseln whrend des Heranwachsens ihre Krperfrbung. Der Blaue Doktorfisch (Acanthurus coerulus) ist whrend seiner juvenilen Lebenszeit gelb gefrbt, hnelt damit einer in Riffspalten lebenden Fischart und signalisiert durch diese Mimikry seinen Fressfeinden, dass er nur eine wenig lohnende Beute darstellt. Whrend dieser Phase verteidigen die Tiere ihr Revier entschlossen gegenber Fresskonkurrenten, auch wenn diese Artgenossen sind. Wenn ihr kleines Revier ihnen nicht mehr ausreichend Nahrung bietet, nehmen sie die Frbung der erwachsenen Tiere an und bilden dann gemeinsam mit Artgenossen Fressschwrme. Eine dem Blauen Doktorfisch vergleichbare Mimikry zeigen auch der Kreisdorn-Doktorfisch (Acanthurus tennenti) und der Schokoladen-Doktorfisch (Acanthurus pyroferus). Sie gleichen als Jungfische den Zwergkaiserfischen, die ebenfalls nur sehr schwer zu erjagende Riffspaltenbewohner sind.

Rcken- und Afterflosse knnen whrend des Imponierverhaltens fahnenartig vom Krper abgespreizt werden. Mit Ausnahme der Nasendoktorfische haben Doktorfischarten lange, schmale Brustflossen. Bei den Nasendoktorfischen sind die Brustflossen dagegen kurz und breit abgerundet.

Die Schuppen der Doktorfischarten sind sehr klein. Aufgrund der relativen Keimfreiheit des Meereswassers haben Doktorfischarten im Vergleich zu Swasserfischen auerdem eine dnne Haut und dnne Schleimschicht.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

Bilder pro Seite: 

 



RSS Feed: Fam. Acanthuridae (Rafinesque, 1810) -- Doktorfische (Neue Bilder)