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Erebia gorge (Hübner, 1804) -- Seidenglanz-Mohrenfalter, Gorge-Mohrenfalter, Felsen-Mohrenfalter} Erebia gorge -  1. Fund
Erebia gorge - 1. Fund


 

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Unterordnung Heteroptera (Latreille, 1810) -- Wanzen


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Fam. Acanthosomatidae (Signoret, 1863) -- Stachelwanzen, Bauchkielwanzen (20)
Stachelwanzen
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Wasserläufer
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Teichläufer
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Bodenwanzen
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Weichwanzen
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Sichelwanzen
Fam. Nepidae (Latreille, 1802) -- Skorpionswanzen (16)
Skorpionswanzen
Fam. Notonectidae (Latreille, 1802) -- Rückenschwimmer (9)
Rückenschwimmer
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Baumwanzen
Fam. Pyrrhocoridae (Amyot & Serville, 1843) -- Feuerwanzen (20)
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Fam. Reduviidae (Latreille, 1807) -- Raubwanzen (24)
Raubwanzen
Fam. Rhopalidae (Amyot & Serville, 1843) -- Glasflügelwanzen (15)
Fam. Saldidae (Amyot & Serville, 1843) -- Uferwanzen, Springwanzen (10)
Uferwanzen
Fam. Scutelleridae (Leach, 1815) -- Schildwanzen (2)
Schildwanzen
Fam. Veliidae (Amyot & Serville, 1843) -- Bachwasserläufer (2)
Bachläufer

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Familien siehe Systematik der Wanzen

Wanzen (gr. Heteroptera) sind Insekten und gehren zur Ordnung der Schnabelkerfe (Hemiptera). Von den weltweit etwa 40.000 bekannten Arten leben in Europa ca. 3.000.[1]

Ihre Ordnung zeichnet sich durch eine sehr hohe Formen- sowie Vielfalt in Lebensweise und Lebensrumen aus: Es existieren Pflanzensauger, eine Reihe von ruberisch lebenden Arten, aber auch Ektoparasiten wie die Bettwanze. Sie leben in den verschiedensten Biotopen, unter Anderen auf Wiesen, an Waldrndern, im Wald und in menschlichen Wohnungen.

Wanzen sind weltweit verbreitet. Es gibt kaum Lebensrume, in denen keine Wanzen existieren. Die einzelnen Arten knnen unterschiedlich stark ausgeprgte Standortsansprche aufweisen. Allgemein sind die meisten Wanzenarten wrme- und trockenheitsliebend (xerothermophil). Einige Arten bevorzugen feuchtere Standorte (hygrophil), andere leben in Mooren (tyrphophil), in Sandlebensrumen (psammophil) oder in Salzlebensrumen (halophil). Es gibt auerdem aquatische Arten, die im Wasser leben, sowie epineustische Arten, welche auf der Wasseroberflche existieren. Einige Arten aus der Familie Meerwasserlufer (Halobatinae), Gattung Halobates, leben als einzige Insekten sogar permanent auf dem offenen Ozean.

Wanzen bestehen wie alle Insekten aus drei Krperabschnitten, die ihrerseits aus drei oder mehr einzelnen Segmentabschnitten zusammengesetzt sind: Kopf (Caput), Brust (Thorax) und Hinterleib (Abdomen).

Alle zu den Wanzen gehrenden Gruppen sind durch einen Saugrssel gekennzeichnet. Dieser ist nicht wie bei den Zikaden (Auchenorrhyncha) und Pflanzenlusen (Sternorrhyncha) in den Kehl- beziehungsweise Brustbereich verlagert, sondern sitzt direkt am Kopfbereich an. Am Kopf befinden sich meist viergliedrige Fhler oder Antennen. Bei einigen Arten wie den Bodenwanzen (Lygaeidae) und den Erdwanzen (Cydnidae) sind zwischen den Fhlergliedern oft verlngerte Zwischenstcke vorhanden, welche echte Glieder vortuschen. Im Bereich des Scheitels zwischen den Komplexaugen liegen Einzelaugen (Ocellen), die bei manchen Familien fehlen knnen. In der Mitte vor den Komplexaugen und der Stirn befindet sich die Stirnschwiele (Clypeus). Sie wird beiderseits von den Wangen (Paraclypei) flankiert. An der Kopfunterseite befinden sich die oft eine Lngsrinne bildenden Wangenplatten (Bucculae) mit dem Ansatz der Mundwerkzeuge, die einen Rssel (Rostrum) bilden. Die stechend-saugenden Mundwerkzeuge bestehen aus einer drei- oder viergliedrigen Rhre (Labium, Unterlippe), die auf der Oberseite ber eine schmale Lngsrinne verfgt. Diese wird am Ansatz auen von der Oberlippe (Labrum) abgedeckt. Beiderseits inserieren Stechborsten (Mandibeln), welche an ihrer Spitze scharfe Zhnchen besitzen und mit deren Hilfe winzige Lcher in Pflanzen oder Beutetiere gebohrt werden. Die Mandibeln umgeben die Maxillen, die wiederum zwei Kanle ? einen Nahrungskanal und einen Speichelkanal ? umgeben.

Der Brustabschnitt (Thorax) ist in drei Segmente geteilt: Prothorax, Meso- und Metathorax. Jedes dieser Segmente trgt ein Beinpaar. Der Rckenteil des Prothorax wird als Halsschild (Pronotum) bezeichnet. Der Rckenteil des Mesothorax heit Schildchen (Scutellum). Beide Elemente sind bei den verschiedenen Wanzenfamilien vielfach sehr unterschiedlich gestaltet. Das Schildchen kann bei einigen Arten, zum Beispiel bei den Schildwanzen, die Flgel bis zur Hinterleibsspitze berragen. Die entsprechenden Brustabschnitte auf der Bauchseite werden als Pro-, Meso- und Metasternum bezeichnet; die seitlichen jeweils Pro-, Meso- und Metapleuren. Die Metapleuren tragen die ffnungen der charakteristischen Duftdrsen der Wanzen sowie ein Paar Atemffnungen (Stigmen). Meso- und Metathorax sind die flgeltragenden Elemente. Die Vorderflgel sind teilweise, etwa bis zu zwei Drittel, verhrtet (sklerotisiert) und bestehen aus einem harten vorderen Bereich (Corium) sowie einer hutigen hinteren Membran. Man spricht in diesem Fall von Halbdecken (Hemielytren). An der Innenseite des Coriums befindet sich ein Areal, welches als Clavus bezeichnet wird. Die Hinterflgel sind immer vollstndig hutig, knnen aber auch fehlen. Die Beine folgen in ihrem Aufbau dem Schema der Insektenextremitten. Sie bestehen aus der Hfte (Coxa), dem Schenkelring (Trochanter), Schenkel (Femur), Schiene (Tibia) und Fu (Tarsus). Der Fu verfgt ber Krallen, Haftlappen und Haare an der Spitze. In Anpassung an ihre spezifischen Lebensweisen knnen die Beine zu Lauf-, Sprung-, Fang- oder Schwimmbeinen umgestaltet sein.

Der Hinterleib der Wanzen besteht aus elf Segmenten sowie dem nichtsegmentalen Endabschnitt des Telsons. Die Segmente sind mehr oder weniger stark abgeflacht. Sie bilden rckenseitig (dorsal) das Tergum beziehungsweise die einzelnen Tergite, bauchseitig (ventral) das Sternum oder die einzelnen Sternite. Die festen Tergite und Sternite sind ber dehnbare Intersegmentalhutchen miteinander verbunden. Die seitlichen Anteile der Segmente, das Connexivum, werden aus dorsalen und ventralen Laterotergiten (also vom Tergum abgeleitete Sklerite) gebildet. Sie knnen sehr in die Breite gehen. Deren Ausbildung und Farbmuster sind vielfach bestimmungsrelevant. Bei den Mnnchen ist das neunte Segment Trger der Geschlechtsorgane, welche sich bei den Weibchen auf das achte und neunte Segment verteilen. In bestimmten Segmenten liegen die Atemffnungen (Stigmen). In der Regel sind acht Paare in den vorderen Hinterleibssegmenten ausgebildet. Bei landlebenden Wanzen sind die Atemffnungen mit einem Verschlussapparat mit eigener Muskulatur versehen.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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