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Patella ulyssiponensis [Patella aspera, (Lamarck, 1819 )] (Gmelin, 1791) -- Lissabon-Napfschnecke} Patella ulyssiponensis -  6. Fund
Patella ulyssiponensis - 6. Fund


 

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Vitrea crystallina (O. F. Müller, 1774) -- Gemeine Kristallschnecke



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Vitrea crystallina - 1. Fund

Vitrea crystallina (O. F. Müller, 1774) -- Gemeine Kristallschnecke


 
       





 

Die Gemeine Kristallschnecke[3] (Vitrea crystallina) ist eine in Mitteleuropa heimische Schnecken-Art der Kristallschnecken (Pristilomatidae) in der Unterordnung der Landlungenschnecken (Stylommatophora).

Das rechtsgewundene, recht kleine Gehuse ist abgeflacht-kegelig mit 4 bis 5 mig gewlbten und regelmig zunehmenden Windungen. Es hat einen Durchmesser (Breite) von 3 bis 4 mm und eine Hhe von 1,4 bis 2,1 mm. Das Gewinde ist in der Seitenansicht kaum erhaben. Die Windungen sind auf der Oberseite wenig gewlbt, die Naht ist seicht. Die Peripherie ist gut gewlbt, auch die Unterseite. Die Mndung ist in der direkten Aufsicht halbmondfrmig. Die letzte Windung hat etwa den anderthalb bis zweifachen Durchmesser der vorher gehenden Mndung. Er erweitert sich zur Mndung hin nicht auer der Regel. Der Mundsaum ist bei ausgewachsenen Exemplaren durch eine vom Mndungsrand etwas zurck gesetzte, schwache, weiliche Lippe verdickt. Der trichterfrmige und enge Nabel liegt in der letzten Windung leicht exzentrisch. Er ist zunchst sehr eng und weitet sich erst mit der letzten Windung.

Die Schale ist durchsichtig und farblos. gelegentlich auch leicht grnlich. Die Oberflche weist eine sehr feine, aber unregelmige Streifung auf. Im Bereich der Naht ist sie etwas deutlich, jedoch auch nur mit der Lupe auszumachen. Die Oberflche des Gehuses ist hochglnzend, tote Gehuse verfrben sich aber schnell milchig-wei.

Der Rcken und die Fhler des Weichkrpers sind von grau gefrbt, die Seiten werden zur Sohle hin heller. Die Sohle selber ist weilich. Auf der Nabelseite ist der Krper gelb gepunktet; er scheint durch das Gehuse hindurch.

Im zwittrigen Geschlechtsapparat mndet der kurze Samenleiter (Vas deferens) apikal in den langen Penis. Ein Epiphallus ist nicht vorhanden. Der Penisretraktormuskel setzt ebenfalls apikal am Penis an. Die Spermathek ist stark rckgebildet und nur noch ein kleiner wurmfrmiger Fortsatz. Ein freier Eileiter (Ovidukt) ist sehr kurz. Die Vagina ist dagegen sehr lang und im oberen Teil von der perivaginalen Drse umgeben. In diesem Bereich ist die Vagina dick angeschwollen. Penis und Vagina mnden in ein kurzes Atrium.

Das Gehuse ist im Durchschnitt kleiner als das der Ungenabelten Kristallschnecke (Vitrea diaphana), und grer als das der Weitgenabelten Kristallschnecke (Vitrea contracta), die zudem enger gewickelt ist. Der Nabel der Gemeinen Kristallschnecke ist enger als der im Gehuse von Vitrea botterii und der Weitgenabelten Kristallschnecke.

Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich ber West-, Mittel- und Osteuropa. In Norwegen reicht es bis auf 65 N, in Finnland gerade mal an die Sdkste. Im Osten reicht es keilfrmig nach Russland bis zum Ural. Die Art fehlt jedoch auf der Iberischen Halbinsel, in Mittel- und Sditalien und auf der Balkanhalbinsel. Sie kommt aber noch in Rumnien vor. Vermutlich wurde sie nach Island anthropogen verschleppt. In der Schweiz kommt sie bis in 2300 m ber Meereshhe vor.

Die Tiere leben in der Laubstreu und Humusschicht unter Steinen in feuchten Wldern, im Moos und in Flussauen- und Bruchwldern. Sie kommt auch in feuchten Wiesen, Quellbereichen und Smpfen vor.

Das Taxon wurde 1774 von Otto Friedrich Mller als Helix crystallina erstmals beschrieben.[4] Das Taxon ist allgemein anerkannt und auch ber die Gattungszugehrigkeit gibt es derzeit wenig Diskussion.[5][6][7][8][1][9] In lteren Systematiken wird die Gattung Vitrea in Untergattungen aufgegliedert. In dieser Untergattungsgliederung wird sie zur Untergattung Vitrea (Crystallus) Lowe, 1855 gestellt.[10] Grossu stellt sie allerdings zur Nominatuntergattung Vitrea (Vitrea) Fitzinger, 1833.[11]

Nach Vollrath Wiese ist die Art in Deutschland hufig und nicht gefhrdet[9] Auch die IUCN stuft die Art als ungefhrdet ein.[12] Nach Welter-Schultes ist es die hufigste Art der Gattung Vitrea Fitzinger, 1833.[2][1]

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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