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Pomatias (Cyclostoma) elegans (Müller, 1774) -- Schöne Landdeckelschnecke



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Pomatias elegans - 1. Fund

Pomatias (Cyclostoma) elegans (Müller, 1774) -- Schöne Landdeckelschnecke


 
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Pomatias elegans - 2. Fund

Pomatias (Cyclostoma) elegans (Müller, 1774) -- Schöne Landdeckelschnecke


 
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Pomatias elegans - 3. Fund

Pomatias (Cyclostoma) elegans (Müller, 1774) -- Schöne Landdeckelschnecke


 
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Pomatias elegans - 4. Fund

Pomatias (Cyclostoma) elegans (Müller, 1774) -- Schöne Landdeckelschnecke


 
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Pomatias elegans - 5. Fund

Pomatias (Cyclostoma) elegans (Müller, 1774) -- Schöne Landdeckelschnecke


 
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Pomatias elegans - 6. Fund

Pomatias (Cyclostoma) elegans (Müller, 1774) -- Schöne Landdeckelschnecke


 
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Pomatias elegans - 7. Fund

Pomatias (Cyclostoma) elegans (Müller, 1774) -- Schöne Landdeckelschnecke


 
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Pomatias elegans - 8. Fund

Pomatias (Cyclostoma) elegans (Müller, 1774) -- Schöne Landdeckelschnecke


 
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Pomatias elegans - 9. Fund

Pomatias (Cyclostoma) elegans (Müller, 1774) -- Schöne Landdeckelschnecke


 
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Pomatias elegans - 10. Fund

Pomatias (Cyclostoma) elegans (Müller, 1774) -- Schöne Landdeckelschnecke


 





 

Die Schne Landdeckelschnecke (Pomatias elegans) ist eine Schneckenart aus der Familie der Landdeckelschnecken (Pomatiidae), die zur Ordnung der Sorbeoconcha gerechnet wird. Die Art kam bereits im Oberen Pliozn vor[1], also vor rund drei Millionen Jahren. Sie ist das Weichtier des Jahres 2017.[2]

Das Gehuse misst 13?18 9?12 mm. Es ist relativ schlank, konisch mit 4,5 bis fnf Umgngen. Die Umgnge nehmen regelmig zu und sind stark gewlbt. Die Oberflche weist ein Gittermuster auf, die Grundfarbe variiert von hellgelb bis hellrot, manche Exemplare knnen auch violette Bnder aufweisen. Die Mndung kann durch ein verkalktes Operculum verschlossen werden. Es sitzt dem hinteren Teil des Fues auf und zeigt ein Spiralmuster. Der Weichkrper ist braungrau mit langen Tentakeln; diese sind deutlich quer gestreift. Der Kopf ist rsselartig verlngert, der Fu ist durch eine Lngsfurche zweigeteilt. Eine der beiden Hlften wird in der Luft vorgeschoben und dann abgesetzt. Dann wird die andere Hlfte vom Boden gelst und vorgeschoben. Dadurch ergibt sich eine von anderen Landschnecken abweichende Fortbewegungsweise.

Die Schne Landdeckelschnecke ist in Westeuropa und im Mittelmeerraum weit verbreitet, kommt aber nur sehr lokal vor. Vor kurzem wurde sie erstmals in Tunesien (und damit Nordafrika) gefunden[3]. In Westeuropa verluft die Nordgrenze des Verbreitungsgebietes in Sdengland und Sdirland[4], weiter nach Osten quer durch Deutschland. Sie kommt isoliert auch in Dnemark vor. Die lebt dort im offenen Gelnde mit Bschen, Hecken oder trockenen Wiesen mit lockerer, gerllfhrender Erde, wo sich die Tiere auch eingraben knnen. Die Nordgrenze stimmt in etwa mit der 2-Januar-Isothermenlinie berein. In Spanien kommt sie bis in 1300 m ber NN vor, in der Schweiz steigt sie bis auf etwa 1000 m. Auch auf Sizilien ist sie hufig zu finden. Die Art bentigt kalkige Bden und ist wrmebedrftig. Optimale Bedingungen findet die Art bei Temperaturen zwischen 25 und 30. In den klteren Regionen des Verbreitungsgebietes legen die Tiere eine Winterruhe ein. Sie grbt sich dazu etwa 10 bis 15 cm tief in die Erde ein. Sie kann jedoch auch -6 fr mehrere Tage berstehen. Damit sie wieder aktiv wird, sind Temperatur von 10 bis 11 C notwendig. In den trockenen Gebieten wird (ev. zustzlich) eine Sommerruhe eingelegt, die bei entsprechenden Trockenperioden u.U. mehrere Monate andauern kann. Setzen dann Regenflle ein, werden die Tiere innerhalb von einer halben Stunde aktiv, nachdem sie mit Wasser in Berhrung gekommen sind. Das Wasser wird ber die Haut aufgenommen. Um aktiv zu werden, brauchen sie eine hohe Luftfeuchtigkeit (z. B. nachts). Sie ertragen jedoch keine lngeren Feuchtperioden (mehr als ein Monat feuchte Bden). Im Allgemeinen leben die Tiere sehr versteckt und sind selten. In ihnen zusagenden Biotopen knnen sie jedoch durchaus sehr hufig sein. An manchen Stellen wurden (in Deutschland) bis zu 80 Tiere pro m2 gefunden. Die Tiere ernhren sich von abgefallenen, trockenen Blttern und sich zersetzendem Holz. Sie knnen sogar reine Zellulose verwerten, allerdings ist unbekannt, ob sie diese tatschlich direkt verdauen knnen, oder ob sie dazu Darmbakterien bentigen.

Die Schne Landdeckelschnecke ist getrennt geschlechtlich. Die Geschlechtsunterschiede sind aber nur gering. Die Gehuse der Mnnchen sind meist etwas kleiner und schlanker als die der Weibchen; auch die Mndung ist etwas enger. Kopulationen finden von Frhling bis in den Herbst hinein statt. Die Eiablage aber erfolgt nur im Herbst. Die Eier werden einzeln in die Erde abgelegt. Sie sind kugelig und messen ca. 2 mm im Durchmesser.

Die Oberflche des Eis wird direkt nach der Eiablage vom Muttertier mit klebrigem Schleim bedeckt. Dadurch kleben sofort nach der Eiablage Erde und Steinchen an den Eiern. Der Schleim erhrtet langsam und die Fremdkrper kleben fest an der Oberflche. Die Eier sind dadurch gut getarnt. In Mitteleuropa berwintert ein Teil der Eier und im Frhling schlpfen die Jungen, deren Gehuse bereits zwei Umgnge aufweisen und etwa 2 mm hoch sind. Ein anderer Teil der Eier entwickelt sich noch im Herbst. Die Jungtiere schlpfen noch im Herbst und berwintern dann. Die Tiere werden vier bis fnf Jahre alt.

Die Art wurde 1774 von Otto Friedrich Mller unter dem Namen Nerita elegans erstmals wissenschaftlich beschrieben. Pomatias elegans ist die Typusart der Gattung Pomatias Studer, 1789.

Die Art ist in Mitteleuropa durch Habitatzerstrung und durch die intensive Landwirtschaft lokal gefhrdet. In England haben die Bestnde deutlich abgenommen. In Deutschland insgesamt gilt die Art zwar als nicht gefhrdet, steht jedoch auf der Vorwarnliste. Jedoch wird sie in einigen Bundeslndern etwas anders eingestuft (z. B. in Rheinland-Pfalz und Niedersachsen als bedroht).

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Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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