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Dasysyrphus venustus (Meigen, 1822) -- Anmutige Blattlaus-Schwebfliege} Dasysyrphus venustus -  2. Fund (Fundortfoto)
Dasysyrphus venustus - 2. Fund (Fundortfoto)


 

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Discus (Goniodiscus) rotundatus (O. F. Müller, 1774) -- Gefleckte Schüsselschnecke



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Discus rotundatus - 1. Fund

Discus (Goniodiscus) rotundatus (O. F. Müller, 1774) -- Gefleckte Schüsselschnecke


 
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Discus rotundatus - 2. Fund

Discus (Goniodiscus) rotundatus (O. F. Müller, 1774) -- Gefleckte Schüsselschnecke


 
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Discus rotundatus - 3. Fund

Discus (Goniodiscus) rotundatus (O. F. Müller, 1774) -- Gefleckte Schüsselschnecke


 
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Discus rotundatus - 4. Fund

Discus (Goniodiscus) rotundatus (O. F. Müller, 1774) -- Gefleckte Schüsselschnecke


 
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Discus rotundatus - 5. Fund

Discus (Goniodiscus) rotundatus (O. F. Müller, 1774) -- Gefleckte Schüsselschnecke


 
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Discus rotundatus - 6. Fund

Discus (Goniodiscus) rotundatus (O. F. Müller, 1774) -- Gefleckte Schüsselschnecke


 
       





 

Die Gefleckte Schsselschnecke[1] (Discus rotundatus), auch Gefleckte Knopfschnecke, Gefleckte Schlsselschnecke[2] oder Gefleckte Diskusschnecke[3] genannt, ist eine Schneckenart in der Familie der Schsselschnecken (Patulidae) aus der Unterordnung der Landlungenschnecken (Stylommatophora).

Das Gehuse ist sehr flach-kegelfrmig bis fast scheibenfrmig und misst im Adultstadium 5,5 bis 7 mm im Durchmesser und 2,4 bis 2,8 mm in der Hhe. Die 5,5 bis 6 Umgnge (6[3]) nehmen langsam zu und weisen eine stumpf-gerundete deutliche Kante an der Peripherie auf. Der Nabel ist relativ weit und tief, und nimmt mehr als ein Drittel des Gesamtdurchmessers ein. Die Mndung steht schrg zur Windungsachse und ist regelmig querelliptisch im Umriss. Der Mundsaum ist gerade, scharf bis nur leicht abgestumpft.

Die Gehuse sind gelblich-braun gefrbt. Auf den Umgnge sitzen rtlich-braune Flecken in mehr oder weniger regelmigen Abstnden. Die Oberflche ist krftig und regelmig quergerippt. Es kommen selten auch Formen mit weilichem oder hellgrnlichem Gehuse vor, auch Exemplare ohne Flecken.

Der Geschlechtsapparat ist einfach strukturiert. Der Samenleiter dringt distal in den Penis ein, der Penisretraktormuskel setzt seitlich am Penis an, deutlich entfernt vom Penisapex. Der freie Eileiter ist kurz, die Vagina relativ land. Die Spermathek ist klein und rundlich, und besitzt einen langen, dnnen Stiel. Die Eiweidrse ist mig lang und fingerfrmig.[4]

Der Weichkrper ist bei Tieren aus Mitteleuropa auf der Oberseite blulich, der Fu unterhalb der Tentakeln grauwei. In Sdeuropa sind die Tiere dagegen eher blauschwarz.

Die Gekielte Schsselschnecke (Discus perspectivus) ist viel deutlicher gekielt, und der Nabel ist noch weiter im Verhltnis zur Gehusebreite. Auerdem ist das Gehuse dieser Art noch flacher. Die Braune Schsselschnecke (Discus ruderatus) besitzt mit 4 bis 4 Umgnge deutlich weniger Windungen, die Mndung ist rundlich, und auerdem fehlt das Fleckenmuster.

Die Gefleckte Schsselschnecke kommt in fast ganz Europa vor. In Skandinavien ist sie auf den Sden und die Kstengebiete beschrnkt. Auch in Finnland ist die Art auf die Kstengebiete des uersten Sden beschrnkt. Im uersten Sden der Iberischen Halbinsel fehlt sie. Sie kommt auch auf den Mittelatlantischen Inseln vor. 2003 wurde auch ein Nachweis in der Trkei publiziert.[5] Der Nachweis wird durch menschliche Verschleppung erklrt. Auerdem kommt sie auf der Krim vor. Auch aus den USA[6] und Kanada[7][6][8] gibt es bereits Nachweise der Art, die sicher auf Verschleppung zurck zu fhren sind.

Die Gefleckte Schsselschnecke lebt an feuchten, schattigen und geschtzten Stellen im Wald, unter Bodenstreu, Totholz oder Steinen, aber auch in Grten, Mauern, Friedhfen, Abfallhaufen und Wiesen, ja sogar in Hhlen. In der Schweiz wurde sie in Hhen bis 2700 m gefunden. Die Tiere ernhren sich von Humus, Pilzen, Algen, aber auch von frischen Pflanzen und seltener auch Aas (tote Insekten). Die Art ist gesteinsindifferent.

Die Art wurde 1774 von dem dnischen Weichtierforscher Otto Friedrich Mller erstmals als Helix rotundata beschrieben.[9] Es existieren einige Synonyme: Helix abietina Bourguignat, 1864, Patula azorica Mousson, 1858 und Helix machadoi Milne-Edwards, 1885. Die Gefleckte Schsselschnecke wird von manchen Autoren auch zur Untergattung Discus (Gonyodiscus) Fitzinger, 1833 gestellt.[10][11] Die beiden Untergattungen unterscheiden sich durch Details im Geschlechtsapparat. In Discus (Discus) dringt der Samenleiter distal in den Penis ein, der Penisretraktormuskel setzt seitlich am Penis an. In Discus (Gonyodiscus) ist es umgekehrt, der Samenleiter dringt seitlich in den Penis ein, und der Penisretraktormuskel setzt distal an.[12]

Die Fauna Europaea unterteilt das Taxon auerdem in zwei Unterarten:[11]

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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