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Laciniaria plicata (Draparnaud, 1801) -- Faltenrandige Schließmundschnecke} Laciniaria cf. plicata - 11. Fund
Laciniaria cf. plicata - 11. Fund


 

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Klasse Bivalvia (Linnæus, 1758) -- Muscheln


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Die Muscheln (Bivalvia) sind eine Klasse der Weichtiere (Mollusca). Merkmale der Klasse sind eine aus zwei kalkigen Klappen bestehende Schale und ein weitgehend reduzierter Kopf. Sie leben weltweit in Salzwasser (zu 80 Prozent), Brackwasser und Swasser und sind meist zwischen 0 und 100 m, selten bis 11.000 m Wassertiefe zu finden. Muscheln leben im Meeresgrund, sind an ihm festgewachsen oder liegen frei auf ihm. Die meisten Muschelarten ernhren sich von Plankton, das sie mit ihren Kiemen aus dem Wasser filtern. Die Lebenserwartung reicht von ca. 1 Jahr bis zu mehr als 500 Jahren.

Der Mensch nutzt Muscheln als Nahrungsmittel, als Ausgangsmaterial fr Schmuck z. B. als Perlenlieferant, Souvenir und frher auch als Muschelgeld. Darber hinaus werden Muscheln auch in Teichen zur Reinigung verwendet.

Die Klasse enthlt etwa 7500 bis 10.000 rezente und 20.000 fossile Arten, die in 106 Familien eingeteilt werden. Nach Huber (2010) ist heute von weltweit etwa 8000 marinen Arten in vier Unterklassen und 99 Familien mit 1100 Gattungen auszugehen. Die Familie der Venusmuscheln ist mit mehr als 680 Arten die grte marine Familie. Aus dem Swasser sind weitere etwa 1200 Arten in sieben zustzlichen Familien bekannt. Die Fluss- und Teichmuscheln stellen hier mit etwa 700 Arten die artenreichste Familie.

Der wissenschaftliche Name ?Bivalvia? (Carl von Linn, 1758) ist von der zweigeteilten Kalkschale abgeleitet, die ihren Krper je nach Art mehr oder weniger schtzend umhllt.

Die Bezeichnung ?Lamellibranchia? Henri Marie Ducrotay de Blainville 1824 wurde nach der Gestaltung der Kiemen (Blattkiemen) gewhlt und ist in der wissenschaftlichen Literatur am hufigsten zu finden. Weitere vor allem historische Namen sind ?Pelecypoda? August Goldfu 1820 nach der Gestaltung des Fues oder ?Acephale? Georges Cuvier 1798 aufgrund des fehlenden Kopfes oder ?Conchifera? Jean-Baptiste de Lamarck 1818, wegen der Muschelschalen (Schalentrger).

Die Begriffe sind nicht ganz synonym, Probleme bilden die Abgrenzungen der Gruppen, so umfasste z. B. ?Bivalvia? fr Linn auch die Armfer. Die deutsche Bezeichnung Muscheln wird nicht nur bei Weichtieren verwendet, sondern auch etwa fr die zu den Krebsen gehrenden Entenmuscheln.

Bei Muscheln ist der Kopf reduziert. Der Weichkrper der Muschel wird beidseitig von den Mantellappen bedeckt und umschliet die Kiemen und die meist getrenntgeschlechtlichen Gonaden. Das Kreislaufsystem mit einem Herzen ist offen. Typische Muskeln sind die zwei getrennten Schliemuskeln, die die beiden Schalenhlften zusammenziehen, die Furckziehmuskeln und die Mantelrckziehmuskeln. Der Fu der Muscheln ist beweglich und mit Schleimdrsen ausgestattet. Das Nervensystem besitzt zwei Nervenzellhufungen: das Pedal- und das Viszeralganglion.

Aufgrund der ursprnglich im Sediment grabenden Lebensweise ist der Kopf mit Ausnahme der Mundregion zurckgebildet (deswegen nannte Frdric Cuvier 1798 die Muscheln ?Acephala?, die Kopflosen). Im Vergleich mit den anderen Weichtieren nur noch rudimentr sind die Tentaktel, die Kiefer, die Radula und die Zunge. Die Schlunddrsen sind weitgehend reduziert. Neben der Mundffnung sitzen noch paarige, flache Mundlappen. Auf diesen Mundlappen sitzen bei ursprnglichen Formen (wie den Nussmuscheln) noch bewimperte Taster, die Nahrungspartikel zur Mundffnung transportieren.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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